Super-Computer & Freier Wille vs Determinismus in „Devs“ und „Westworld“

Für alle, die sich fragen, wie viel von dem ganzen Mummenschanz einigermaßen realistisch ist: Ein sehr interessanter Artikel über die Gemeinsamkeiten, Unterschiede sowie die Plausibilität der in den beiden Serien entwickelten Ideen findet sich bei der New York Times. Zu Wort kommt darin auch ein Wissenschaftler, der eine – wie ich finde – sehr interessante Perspektive beizusteuern hat…

Kurzkritik: The Gentlemen

Krimikomödie, 2019

Regie: Guy Ritchie; Darsteller: Matthew McConaughey, Hugh Grant, Charlie Hunnam, Colin Farrell, Henry Golding

Worum gehts?
Mickey Pearson, Boss eines Marihuana-Imperiums, sucht einen Käufer für sein Business. Als er glaubt, einen serösen Interessenten gefunden zu haben, geht der Spaß aber erst richtig los. Es folgt eine folgenreiche Verkettung von chaotischen Ereignissen, in der sich ein Haufen (Möchtegern-)Gangster in die Haare kriegen. Erzählt wird vieles in Rückblenden, in der ein schmieriger Privatdetektiv (großartig gespielt von Hugh Grant) sich seine ‚Erkenntnisse‘ von Pearsons Handlanger teuer bezahlen lassen will…

Was soll das?
„The Gentlemen“ ist für Guy Ritchie inhaltlich eine Rückkehr zu seinen ersten Erfolgen. In Manier von „Snatch“ oder „Bube Dame König GrAS“ entwirft der Film ein buntes, übertriebenes Szenario voll charismatischer Unterwelt-Figuren, spielt geschickt mit den erzählerischen Mitteln, und lässt coole Sprüche auf explosionsartige Gewalt treffen.

Taugt das was?
Ja, wenn man die oben stehende Formel mag. Der Plot des Films kommt arg konstruiert und in Teilen vorhersehbar daher, was durch die Erzählweise verstärkt wird. Die Tatsache, dass man das alles so ähnlich schon mal gesehen hat, schmälert das Vergnügen aber nur bedingt, denn um Spannung geht es hier nicht wirklich. Das Tempo ist recht flott und der Entertainment-Faktor durchgehend ausreichend hoch.

3/5

Kurzkritik: The Sinner (Staffel 3)

Creator: Derek Simonds; Darsteller: Bill Pullman, Matt Bomer, Jessica Hecht, Chris Messina

Das Prinzip der ersten beiden Staffeln von „The Sinner“ war einfach und clever. Die Serie zeigt, wie ein Mord begangen wird – und von wem. In der Folge geht es also nicht darum, wer der Schuldige ist, sondern warum die Tat begangen wurde. Und mit der Glaubwürdigkeit dieser Erklärung steht und fällt das Gelingen der ganzen Staffel.

Während das in den vorigen Staffeln wunderbar funktioniert hat, geht es in der neuesten leider gehörig daneben. Im Mittelpunkt steht der Highschool-Lehrer Jamie Burns (Matt Bomer), der eines Tages Besuch von einem alten Studienfreund Nick (Chris Messina) bekommt. Kurz darauf haben die beiden einen Autounfall, bei dem Nick ums Leben kommt.

Das Publikum hat bis hierhin schon verstanden, dass Nick und Jamie eine mysteriöse College-Vergangenheit teilen. Detective Ambrose (Bill Pullman) nimmt die Ermittlungen auf, es beginnt ein pseudo-philosophisches Psychoduell. Und genau hier schwächelt die Show. Die Erklärungen für Jamies Verhalten und seine gestörte geistige Verfassung sind wirr und unglaubwürdig. Und auch Ambrose‘ Verhalten ergibt nur bedingt Sinn. Dem Katz-und-Maus-Spiel der Hauptfiguren fehlt eine überzeugende innere Logik.

„The Sinner“ hat nach der Hälfte der Folgen sein wenig explosives Pulver bereits verschossen, und schleppt sich dann ohne größere Höhepunkte einem uninspirierten Finale entgegen. Insgesamt war es gerade noch spannend genug, um bis zum Schluss dabei zu bleiben. Rückblickend kann ich aber niemandem raten, überhaupt erst damit anzufangen. Schade.

2/5

Kurzkritik: 1917

Kriegsdrama, 2019

Regie: Sam Mendes; Darsteller: Dean-Charles Chapman, George MacKay, Benedict Cumberbatch, Colin Firth

Worum gehts?
Zwei Soldaten werden an der Westfront des Ersten Weltkriegs auf eine dringende Mission geschickt. Sie sollen ein Bataillon davor warnen, einen Angriff zu starten, der laut Armeeführung in eine Falle des Feindes und damit in den sicheren Tod führt.

Was soll das?
„1917“ entwirft ein realistisches (und entsprechend grausames) Bild vom Stellungskrieg an der Westfront, und erzählt vor diesem Hintergrund eine Geschichte um den verzweifelten Heldenmut zweier junger Soldaten.

Taugt das was?
Ja. „1917“ ist eine visuell beeindruckende Tour-de-Force, die das Publikum von der ersten Minute an in seinen Bann schlägt. Inszenierung und Darsteller sind absolut überzeugend. Wirklich zu empfehlen ist der Film nur für Freunde des Genres – etwas Neues hat er (und das ist nur bedingt als Kritik zu verstehen) letztlich nicht zu erzählen.

4/5

Kurzkritik: Jojo Rabbit

Komödie/Drama, 2019

Regie: Taika Waititi; Darsteller: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Taika Waititi, Scarlett Johansson, Sam Rockwell, Rebel Wilson

Worum gehts?
Eine Kleinstadt im Zweiten Weltkrieg. Der elfjährige Jojo ist ein echter Bilderbuch-Nazi. Eines Tages findet er heraus, dass seine Mutter im Dachstuhl das jüdische Mädchen Elsa versteckt. Kann ihm sein imaginärer Freund Adolf (Regisseur Waititi als alberner Hitler-Verschnitt) helfen, mit der Situation umzugehen?

Was soll das?
Gute Frage. Mir scheint, dass „Jojo Rabbit“ eine „mutige, politisch unkorrekte“ Komödie werden sollte, oder eine „Nazi-Satire mit Herz“. In die albern-überdrehte Darstellung des Dritten Reichs bettet der Film ein klassisches ‚coming of age‘-Drama ein, in dem ein Junge seine Gefühle für ein Mädchen zu verstehen lernt.

Taugt das was?
Nein: Don’t believe the hype (Oscar-Nominerungen, Peoples Choice Award in Toronto). Für mich hat der Ton des Films von Anfang an nicht funktioniert. Als Satire ist er zu albern, die Darstellung der Nazis zwischen dümmlich und verrückt überzeugt nicht – und witzig ist „Jojo Rabbit“ leider auch nur selten. Das eher nach ‚Schema F‘ verlaufende Drama wiederum – obwohl von den jungen Darstellern gut gespielt – verliert durch das verquere Szenario an Überzeugungskraft.

2/5

Kurzkritik: Motherless Brooklyn

Krimi/Drama, 2019

Regie: Edward Norton; Darsteller: Edward Norton, Gugu Mbatha-Raw, Alec Baldwin, Bobby Cannavale, Willem Dafoe

Worum gehts?
New York in den 50er Jahren. Als der Chef eines Privatdetektiv-Büros ermordet wird, nimmt dessen Zögling Lionel die Ermittlungen auf. Lionel leidet am Tourette-Syndrom, sein unkontrolliertes Verhalten macht ihm zum Außenseiter. Die Spur führt ihn schnell in die Politik – genauer gesagt zu massiven Umsiedlungsprogrammen im Rahmen der Stadtentwicklung..

Was soll das?
„Motherless Brooklyn“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jonathan Lethem aus dem Jahr 1999. Angekündigt und immer wieder verschoben wurde der Film bereits seit ca. 15 Jahren. Ein wichtiger Unterschied zur Vorlage ist, dass Norton die Ende der Neunziger spielende Handlung in die 50er Jahre „versetzt“ hat. Der damit einhergehende Look, in Verbindung mit dem jazzigen Soundtrack, gehen deutlich in die „Film Noir“-Richtung, eben so wie einige Änderungen bei der Story.

Taugt das was?
Ja, „Motherless Brooklyn“ ist bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt, atmosphärisch inszeniert, spannend und schön anzusehen. Die eigentliche Story/Krimihandlung ist dabei nicht sonderlich aufregend, dient aber im Wesentlich ohnehin dazu, den Hauptfiguren eine Bühne zu bieten. Es fehlt vielen Figuren aber etwas an Tiefenschärfe, unter anderem weil der Film einen dafür bedeutenden Teil der Vorlage arg eingedampft hat. Die emotionale Schlagkraft des Films ist daher leider eher überschaubar.

4/5

Kurzkritik: Hustlers

Drama/Krimi/Comedy, 2019

Regie: Lorene Scafaria; Darsteller: Constance Wu, Jennifer Lopez, Julia Stiles

Worum gehts?
Um eine Gruppe von befreundeten Stripperinnen, die in einem Club mit Kundschaft von der Wall Street ordentlich Geld verdient. Nach der Finanzkrise bricht das Geschäft ein – und die vier Frauen finden einen neuen, allerdings illegalen Weg, um sich hohe Einkünfte zu sichern…

Was soll das?
„Hustlers“-Regisseurin Scafaria erzählt ihre (auf einer wahren Begebenheit basierende) Story komplett aus der Perspektive der Stripperinnen. Diese für Hollywood untypische Konstellation bringt einen frischen, authentischen Blick in ein Milieu, das sonst nur durch die Augen männlicher Figuren eingefangen wird.

Taugt das was?
Ja, tut es. Den Darstellerinnen gelingt es, die Wandlung ihrer Figuren in dem langsam eskalierenden Szenario glaubhaft zu gestalten. Für das Genre typische Szenen unglaubwürdiger Handlungen oder Entwicklungen fehlen dankbarerweise vollständig. „Hustlers“ erzählt sicher keine weltbewegende Geschichte, aber er erzählt sie unterhaltsam und ohne langweilige Klischees zu bedienen.

4/5

Kurzkritik: The Morning Show

Drama/Comedy, 2019

„Creators“: Jay Carson, Kerry Ehrin; Darsteller: Reese Witherspoon, Jennifer Aniston, Billy Crudup, Mark Duplass, Steve Carell

Worum gehts?
Die „Morning Show“ ist eine brave, unterhaltsame und äußerst erfolgreiche Nachrichtensendung. Bis sie durch einen handfesten Skandal um die sexuellen Umtriebe ihres langjährigen Co-Moderator erschüttert wird. Die Belegschaft kämpft um ihren Ruf. Die unerfahrene neue Moderatorin Bradley und ein freigeistiger Chef der News-Sparte des Senders sorgen für zusätzlichen Zündstoff.

Was soll das?
„The Morning Show“ beschäftigt sich vor allem mit den Folgen von „#MeToo“, will also ganz offensichtlich ernst genommen werden. Apple hat für die Flagship-Serie seines neuen Streaming-Angebots keine Kosten gescheut, und dabei vieles richtig gemacht. Für Jennifer Aniston ist es die Rückkehr ins Fernsehen (technisch gesehen ist es natürlich nicht Fernsehen, sondern Streaming), 15 Jahre nach dem Ende von „Friends“.

Taugt das was?
Ja. Die Mischung aus hochkarätig besetzter Seifenoper und Gesellschaftskritik funktioniert weitgehend gut. Allerdings rumpelt es etwas bei der Figurenzeichnung, durch die sich einige Widersprüche ziehen. Und von der erzählerischen Klasse sowie dem großartigen Ensemble von „The Newsroom“ (einer Serie, die in Deutschland leider kaum jemand kennt) ist man auch ein gutes Stück entfernt.

Wo kann ich das gucken?
Bei Apple TV+.

Kurzkritik: The Dead Don’t Die

Zombie-Komödie, 2019

Regie: Jim Jarmusch; Darsteller: Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton, Chloe Sevigny

Worum gehts?
Eine Kleinstadt in den USA erlebt den Ausbruch einer Zombie-Epedemie. Ein Grund dafür scheint das (fiktive, auf die Trump-Regierung zielende) „Polar Fracking“ zu sein, in dessen Folge die Erdrotation verrückt spielt (oder so was in der Art)…

Was soll das?
Jim Jarmusch bietet eine ganz Reihe seiner prominenten Lieblingsschauspieler in einem für ihn ungewöhnlichen Genre auf. Seine Handschrift als Regisseur ist dabei nicht zu übersehen, „The Dead Don’t Die“ kommt gewohnt lakonisch daher und lässt sich viel Zeit für seine schrulligen Figuren.

Taugt das was?
Nur bedingt. Ich bin durchaus Fan von Jarmusch, aber „The Dead Don’t Die“ fehlt der besondere Reiz, der Filme wie „Ghost Dog“, „Broken Flowers“ oder „Only Lovers Left Alive“ ausmacht. Gerade im Vergleich mit letzterem fällt auf, dass es einer überzeugenden Idee fehlt, dem Genre einen besonderen Touch zu verleihen. Trotzdem ist der Film recht kurzweilig und lustig geworden – vielleicht wollte Jarmusch hier auch einfach mal nur albern sein..

3/5

Kurzkritik: El Camino

Drama/Thriller, 2019

Regie: Vince Gilligan; Darsteller: Aaron Paul, Jesse Plemons, Matt Jones

Worum gehts?
„El Camino: A Breaking Bad Movie“ setzt an, wo die Serie aufgehört hat. Jesse Pinkman hat das große Massaker überlebt – in Sicherheit ist er damit aber noch längst nicht. Nach Wochen der Gefangenschaft schwer gezeichnet sind nicht nur die Cops auf seiner Spur. Und das nötige Kleingeld, um für immer zu verschwinden fehlt ihm ebenfalls…

Was soll das?
Soweit ich es gelesen habe, war es Serienschöpfer Vince Gilligan selbst, der die Idee hatte, Pinkmans Story weiterzuerzählen. Die Fans-Basis von „Breaking Bad“ ist immer noch riesig, daher wundert es auch nicht, dass er dafür ein Budget bekommen hat. Warum Netflix den Film rausbringt (und nicht Serienproduzent AMC) ist mir allerdings nicht ganz klar. Wirklich entscheidend ist das aber ohnehin in keiner Weise.

Taugt das was?
Ja. „El Camino“ ist wie ein zweistündiger Epilog der Serie. Der Film ist spannend, sieht super aus und lässt das Universum von „Breaking Bad“ wunderbar wiederauferstehen. Die Rückblenden sind ebenfalls gelungen, ergänzen die Story eher als dass sie Dinge in neuem Licht erscheinen ließen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich „El Camino“ nicht unbedingt gebraucht hätte. Das (etwas) offene Ende der Serie hat mir wunderbar gefallen, und diese gelungene Weitererzählung ändert daran letztlich nichts.

4/5

Kurzkritik: Dark Phoenix

Fantasy, 2019

Regie: Simon Kinberg ; Darsteller: James McAvoy, Sophie Turner, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence

Worum gehts?
Bei einer Rettungsaktion im All ergreift Jean Grey (S. Turner) eine mächtige, mysteriöse Kraft. Als Jean sich in der Folge von den „X-Men“-Fraktionen von Professor X und auch Magneto abwendet, droht eine Katastrophe mit weitreichenden Konsequenzen.

Was soll das?
Ich steige nicht ganz durch bezüglich der Handlungsstränge und Verbindungen der letzten „X-Men“-Filme, aber „Dark Phoenix“ spielt in der ’neuen‘ Timeline mit der entsprechenden Darsteller-Riege.

Taugt das was?
Leider nicht wirklich. Zwar kann der Film in Sachen Darsteller und Figuren durchaus punkten, bringt aber auch die altbekannten Schwächen mit. Die Motive und Konflikte wiederholen sich endlos, die Story um den von Jessica Chastain gespielten Alien-Bösewicht überzeugt nicht. Die Actionszenen und Spezialeffekte sind solide, aber keine großen Hingucker. Weder als Ende für die bekannte Saga noch als Auftakt für einen Neubeginn macht „Dark Phoenix“ eine gute Figur – es darf nun auch gerne für ein paar Jahre Schluss sein mit der Reihe…

2/5

Kurzkritik: Long Shot

Rom-Com, 2019

Regie: Jonathan Levine; Darsteller: Charlize Theron, Seth Rogen, O’Shea Jackson Jr., Bob Odenkirk

Worum gehts?
Der glücklose, idealistische Journalist Fred (Rogen) trifft unverhofft den Schwarm seiner Kindheit wieder – die attraktive junge Außenministerin Charlotte (Theron). Kurz darauf heuert die ihn als Redenschreiber für ihr Wahlkampf-Team an…

Was soll das?
Zeitgeist-Komödie, die sich mit unzähligen Anspielungen recht unverhohlen an ein Publikum zwischen 35 und 45 richtet. Der Autor dieser Zeilen ist also mitten drin, und konnte (nicht nur) über diese auch herzlich lachen…

Taugt das was?
Ja, die Mischung aus alberner, aber dabei herzlicher Screwball Comedy und Polit-Satire gelingt. Dabei ist es vor allem die überzeugende Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern, die für dieses Gelingen sorgt. Das Drehbuch liefert gekonnt die nötige „suspension of disbelief“ (der Deutsche Begriff ist einfach zu sperrig). Insgesamt kein großer Wurf, aber (wahrscheinlich) eine der besten Komödien des Jahres.

4/5

Kurzkritik: Murder Mystery (Netflix)

Krimikomödie, 2019

Regie: Kyle Newacheck ; Darsteller: Jennifer Aniston, Adam Sandler, Luke Evans

Worum gehts?
Ein New Yorker Cop und seine Frau reisen nach Europa. Kaum im Flieger werden sie vom Enkel eines Milliardärs auf eine Jacht eingeladen – auf der dann kurz darauf ein Mord passiert…

Was soll das?
„Murder Mystery“ ist ein Krimi-Märchen, dass sich komplett auf die komödiantischen Talente seiner Hauptdarsteller und die Schauwerte der Schauplätze verlässt. Ähnlichkeiten mit „Mord im Orient-Express“ sind nicht zu übersehen und definitiv beabsichtigt.

Taugt das was?
Ja, wenn man auf der Suche nach seichter Unterhaltung und ein paar guten Gags ist macht man mit dem Film nichts falsch. Für Sandlers Verhältnisse ist recht wenig Fäkalhumor dabei, den ich auch nicht vermisst habe. Wirklich spannend oder brüllend komisch ist „Murder Mystery“ aber nicht…

3/5

Dreierlei mit D – Deadwood, Don Quixote & Domino

The Man Who Killed Don Quixote“ von Terry Gilliam hat Jahrzehnte gebraucht, um den Weg auf die Leinwand zu finden. Mir war er letztlich – trotz der guten Darsteller und der interessanten Story-Idee – einen Tick zu wild und inkohärent. Positiver ausgedrückt wäre der Film sehr fantasievoll…

Den „Deadwood„-Film mochte ich wohl, ohne ihn so feiern zu können wie viele Kritiker. David Milch hat den Fans ein tolles verspätetes Finale geschenkt, aber so ein bisschen habe ich mich doch gefragt, ob es das überhaupt noch gebraucht hat. Klasse hat der Film allemal, und wird auch seinen herrlichen Figuren erneut mehr als gerecht…

Und zu guter letzt hat Brian De Palma mit „Domino“ mal wieder einen Thriller abgeliefert, der zwar mächtig Fahrt aufnimmt und Spannung aufbaut, dabei aber leider nie so richtig glaubwürdig rüberkommt. Für Genre-Fans (wie mir) keine schlechte Wahl.

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