Top-10 Listen von Lieblingsfilmen aller Art

Meine Top-10 Filme des Jahres 2019 [Update 9.2.20]

Zur Jahreshälfte wäre diese Liste gefühlt noch beinahe leer gewesen. Doch nach hinten raus ist 2019 noch ein richtig gutes Filmjahr geworden…

Wie üblich habe ich so einige Filme verpasst, oder besser schlicht keine Zeit für sie gefunden. Aber im Vergleich zur Auswahl der „wichtigsten“ Serien ist mir die Filmauswahl relativ leicht gefallen.

  1. Parasite“ gehört definitiv zu den Filmen, die immer besser werden, wenn man an sie zurück denkt.
  2. [Update] Ein absolutes Vergnügen für Herz, Auge und Verstand war Pedro Almodovars „Leid und Herrlichkeit„, den ich erst im Januar diesen Jahres gesehen habe.
  3. Knapp dahinter landet „Once Upon A Time In Hollywood„, der mir auch beim zweiten mal schauen noch viel Spaß gemacht hat.
  4. Blaze“ ist die stark inszenierte Geschichte eines faszinierenden Künstlers und feinstes Independent-Kino.
  5. Eine Tour-de-Force durch das Ende einer Ehe kann spannend, unterhaltsam und witzig zugleich sein – siehe Noah Baumbachs „Marriage Story„.
  6. The Irishman“ steht im Lexikon unter „gelungenes Spätwerk“, was in diesem Fall sowohl für den Regisseur (Martin Scorsese) als auch für seine drei Hauptdarsteller (Robert De Niro, Al Pacino und Joe Pesci) gilt.
  7. Knives Out“ ist ein wunderbarer Krimi, witzig, charmant und spannend, niveauvolles Genre-Kino wie Hollywood es leider fast verlernt hat..
  8. Joker“ war der Aufreger des Jahres und lotete neue Wege aus, Comic-Verfilmungen auf ein erwachsenes Publikum zuzuschneiden. Und ja – Joaquin Phoenix war mega…
  9. Roma“ ist anspruchvolles Kino mit viel Herz und großartigen Bildern.
  10. Booksmart“ ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die unglaublich clever ist, und dabei auch noch sehr witzig.

Auch gut waren:
The Peanut Butter Falcon, Ad Astra, Arctic, Hustlers, The Lighthouse, Green Book, Long Shot, Motherless Brooklyn, The Favourite

Updates:
„The Irishman“ rein, „Ad Astra“ raus
„Knives Out“ rein, „The Peanut Butter Falcon“ raus



Die besten Mini-Serien der 2010er Jahre

Mit „Mini-Serien“ meine ich hier all jene TV-Shows, die nicht über mehrere Staffeln hinweg eine Geschichte erzählen. Das schließt also Serien ein, die nur aus einer einzigen Staffel bestehen (z. B. „Chernobyl“), also auch solche, die über mehrere Staffeln unterschiedliche Geschichten aus der selben Reihe erzählen (z. B. „Fargo“).

„Twin Peaks – The Return“ ist ein Sonderfall, die habe ich hier eher aus dem Gefühl heraus einsortiert – wem das lieber ist, der sortiere die Show geistig bitte einfach hier ein…

Und natürlich ist auch die Liste rein subjektiv und naturgemäß unvollständig – schon weil ich nicht im Ansatz alle Mini-Serien der letzten 10 Jahre gesehen habe…


Chernobyl“ (2019) – Wie man aus einer größten Katastrophen der jüngeren Geschichte eine mitreißende, berührende und unglaublich unterhaltsame Serie macht, hat „Chernobyl“ eindrucksvoll bewiesen. Vom ersten Moment bis zum Abspann – über fünfeinhalb Stunden Laufzeit – hat das Publikum selten Zeit zum Luft holen. Ich bin selten von Serien oder Filmen „wie gebannt“, doch bei dieser Serie war das definitiv der Fall.


Twin Peaks – The Return“ (2017) – Ich habe es schon oft kund getan, und tue das auch gern noch einmal. David Lynch, dessen „Twin Peaks“ Anfang der 90er das ‚Qualitätsfernsehen‘ begründete, hat mit dieser Fortsetzung ein bemerkenswertes Biest geschaffen. „The Return“ ist bizarr und kryptisch, gleichzeitig altmodisch und äußerst humorvoll. Vor allem aber ist die Serie unberechenbar, und legt das immense kreative Potential seines Schöpfers offen. Nebenbei ist „Twin Peaks“ wohl die einzige Serie, die es (als Gesamtheit) mit der Komplexität und Rätselhaftigkeit von „Game of Thrones“ aufnehmen kann, wenngleich der Wind hier natürlich aus einer ganz anderen Richtung weht…


Sherlock“ (2010 – 2017 – vielleicht geht es noch weiter…) – Die moderne Neu-Erfindung des bekanntesten aller Detektive ist eine der größten Erfolge der BBC gewesen, die sich im neuen Serien-Universum mit der Serie etablieren konnte. Benedict Cumberbatch glänzt als inselbegabter, arroganter Sonderling, ein neuer Holmes für eine neue Zeit. Dass der spannendere Sherlock nicht im Kino (wer erinnert sich noch an die durchaus erfolgreichen Verfilmungen mit Robert Downey Jr.?), sondern im Fernsehen zu finden war, ist dabei sinnbildlich für die 2010er Jahre.


American Crime Story“ (2016 – ?) – In bisher zwei Staffeln (die dritte folgt in 2020) hat sich die Serie mit berühmten Morden (Nicole Simpson und Gianni Versace) beschäftigt. „American Crime Story“ setzt darauf, jeweils mehrere spannende Perspektiven zu seiner Story einzunehmen. Ziel der Übung ist eher eine zeitgeschichtliche als die kriminalistische Aufklärung (an der Show ist kein „True Crime“-Podcast verloren gegangen). Damit zeigt „Amercian Crime Story“ aud famose Weise, was Fernsehen zu diesen Themen jenseits von sensationslüsternen Pseudo-News und voyeuristischen Reality-Shows bieten kann.

Fargo“ (2014 – ?) – Aus dem Film der Coen-Brüder eine Serie zu machen, die mit diesem nur eine Art ‚geistiges Universum‘ teilt, schien anfangs eine fragwürdige Idee zu sein. Doch „Fargo“ hat in allen drei Staffeln bewiesen, dass das Motiv der Bürger, die in einen schrecklichen Kriminalfall verwickelt werden (oder diesen überhaupt erst auslösen), definitiv ausreicht, um 10-stündige Geschichten darum zu bauen. Die große Kunst besteht hier vor allem in der Zeichnung verschrobener Figuren und der Lust, immer wieder Erwartungen zu unterlaufen.

Auch gut waren: „True Detective“, „Sharp Objects“, „Show Me a Hero“, „Top of the Lake“, „The Night Of“

Die besten Serien der 2010er Jahre

Bevor jemand danach fragt, starte ich lieber gleich mal mit der Definition von „Serien der 2010er Jahre“. Die letzte Staffel muss bis 2019 gelaufen sein (daher fehlt alles, was im kommenden Jahr noch fortgesetzt wird), und der größte Teil der Serie muss in den 2010er Jahren entstanden sein.

Die Auswahl hier erhebt selbstredend keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist meine rückblickende Meinung auf die Serien der letzten 10 Jahre – nicht mehr, und nicht weniger.

Die besten Serien (mit durchlaufenden Staffeln)

In alphabetischer Reihenfolge.

Breaking Bad“ (2008 – 2013) – Die grundlegende Prämisse dieser Serie (krebskranker Chemielehrer wird zum Drogenbaron) ist haarsträubend und wenig realistisch.

Doch der erzählerische Sog von „Breaking Bad“, die Klasse seines Hauptdarstellers und des gesamten Ensembles, haben daraus ein faszinierendes, verstörendes Universum gemacht, das sich Staffel für Staffel ein Millionenpublikum erarbeitet hat. Und dann ein grandioses Finale abgeliefert.


Game of Thrones“ (2011 – 2019) – Trotz der unsäglichen zwei letzten Staffeln ist „GoT“ insgesamt ein großer Wurf. Keine andere Show hat sein Publikum mit einem derart komplizierten Geflecht aus Figuren und Intrigen konfrontiert.

In einer Zeit, in der die Aufmerksamkeitsspanne des Publikums beständig gesunken ist, wurde ausgerechnet diese anstrengende, ausufernde Fantasy-Serie zum größten Erfolg überhaupt. Mehr Shakespeare als „Herr der Ringe“ konnte „Game of Thrones“ auch Fantasy-Skeptiker wie den Autor dieser Zeilen für sich einnehmen.


Mad Men“ (2007 – 2015) – Die Serie begann als ‚period piece‘ der frühen 60er, das mich zunächst nur bedingt überzeugt hat. Doch „Mad Men“ wächst ab Staffel 3 langsam über sich hinaus, schafft Unmengen starker Charaktere und Geschichten, die zusammen ein wunderbares Porträt der 60er Jahre in den USA entwerfen.

Die Show witzig und tragisch, analytisch und emotional, dabei immer interessant, spannend und verdammt unterhaltsam. Und schafft mit Don Draper eine Figur, die die inneren Widersprüche des Landes auf beeindruckende Art und Weise erlebbar macht.


Mr Robot“ (2015 – 2019) – „Mr Robot“ begann als zeitgeistiger Mindfuck im Hacker-Milieu. Nach dem Ende der ersten Staffel (und dem zähen Beginn der zweiten) hatten viele die Show schon abgeschrieben.

Doch Schöpfer Sam Esmail verfolgte währenddessen einen starken Plan, und liefert bis zum Finale nicht nur eine spannende Story mit vielen Überraschungen, sondern blieb seinen Figuren treu. Was im Falle des schiziphrenen Elliot Alderson wahrlich keine leichte Aufgabe war…


Rectify“ (2013 – 2016) – In Deutschland lief die Serie leider quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit, und auch in den USA war die Show kein ganz großer Hit – wohl weil sie auf dem „Sundance Channel“ lief, und nicht bei HBO oder Netflix.

„Rectify“ ist allerfeinstes Drama, welches sich – bei aller Gesellschaftskritik – vor allem auf die Figuren konzentriert, und dabei bis zum Ende nicht an Intensität und Glaubwürdigkeit verliert.


The Newsroom“ (2012 – 2014) – Auch diese Show ist in Deutschland unbekannt, ich weiss gar nicht ob sie überhaupt mal irgendwo lief. „The Newsroom“ erzählt von den Mitarbeitern einer Nachrichtenredaktion, vom Moderator über die Produzenten bis zu Reportern und Redakteuren.

Erstklassig sind neben den Schauspielern vor allem die Dialoge, sowie der aus heutiger Sicht erstaunliche ‚heilige Ernst‘, mit der die Serie ihre Themen anging. Die Welt war eine andere damals, doch die zunehmende politische Spaltung der USA kündigt sich bereits an.

Zugabe I: Knapp nicht dabei:

Justified“ (2010 – 2015) – Vom Stoff her scheint die Serie eher in die 90er zu passen: Ein US Marshall wird in seine Heimat im Herzen der USA versetzt und ist dort einem ‚Bad Guy‘ auf den Fersen, der früher sein Freund war.

Aber „Justified“ erzählt all das (und vieles mehr) in einer herrlich lakonischen Tonart, bringt außerdem glänzende Darsteller und messerscharfe Dialoge mit. Was nicht zuletzt daran liegt, dass die Show auf Büchern von Elmore Leonard basiert, dem König der relaxed-subversiven Krimikomödien.


The Affair“ (2014 – 2019) – Das Alleinstellungsmerkmal dieser Serie ist sicher, dass jede Folge aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Wir lernen die vier Hauptfiguren also in ihren eigenen Erzählungen kennen, aber auch durch die Augen ihrer Partner oder Ex-Partner.

Die zentrale ‚Affäre‘ ist ein Ehebruch, der Anspruch der Serie aber geht weit über die Schilderung dieses Vorfalls hinaus. Nicht jede Folge, Staffel oder Plot-Wendung sitzt dabei immer zu 100 Prozent, aber im Ganzen kommt eine außergewöhnliche Familiensaga mit vielen feinen Nuancen heraus.


The Leftovers“ (2014 – 2017) – Das Szenario von „The Leftovers“ ist ein ziemlich unglaubliches. Zwei Prozent der Menschheit verschwinden von einem Tag auf den anderen. Wie man nach diesem Ereignis biblischen Ausmaßes weiterleben kann, welche Trauer, Ängste und Hoffnungen der unfassbare Verlust auslöst, und welche haarsträubenden Theorien den Menschen in ihrer Erklärungsnot einfallen, davon erzählt die Serie über drei äußerst unterschiedliche Staffeln.

Gemeinsam haben sie alle, dass sie – trotz allen mystischen und religiösen Umtrieben – immer auf spannende Art und Weise ausloten, was es heisst, als Mensch am leben zu sein. Und auch die Antwort darauf nicht in einem bekloppten Plot-Twist suchen.


Zugabe II: Großartig gestartete Serien, die nach hinten raus implodiert sind

Boardwalk Empire“ (2010 – 2014) – Die Show konnte ihrem hohen Anspruch nach der ersten Staffel nie ganz gerecht werden, und ging dann recht abrupt zu Ende.
Dexter“ (2006 – 2013) – Eine grundsätzlich großartige, wegen der vielen Gewalt und den Sympathien für die mordende Hauptfigur kontroverse Serie, die ihr Ende leider erst zu lange herausgezögert und dann so richtig verkackt hat.
Homeland“ (2011 – ?) – Die ersten drei Staffeln waren absolut hervorragend und spannender als alles seit „24“. Mit dem Ausscheiden einer der beiden Hauptfiguren war dann für mich schnell die Luft raus…
House of Cards“ (2013 – 2018) – Netflix‘ spektakulärer Eintritt in den Markt der Qualitätsserien war zwei Staffeln lang aufregend und brilliant. Dann nahm die deutlich Qualität ab, so dass die Show für mich schon vor dem Skandal um Kevin Spacey gestorben war.

Die besten Serien 2019 (Update 28.4.2020)

2019 ist das erste Jahr, in dem ich sowohl meinen Film- als auch meinen Serienkonsum runtergefahren habe. Mangelnde Zeit ist ein Grund, aber anderere Gründe wiegen schwerer.

In dieser „Golden Era of TV“ ist die Reizüberflutung immens. Dutzende lohnenswerte Serien laufen an einem vorbei, egal wie oft man abends vor dem Fernseher, Laptop, Tablet oder Smartphone sitzt.

Bei den Shows, die man noch schafft, fragt man sich zunehmend, ob sie die viele Zeit wirklich wert sind. Zu viele Shows haben sich zuletzt entweder nur wiederholt („Stranger Things“) oder erzählen ohne erkennbare Richtung einfach weiter („Homeland“), weil die Quote – noch – stimmt.

Damit wird ein grundsätzliches Problem der aktuellen Serien-Welt deutlich. Es braucht nicht nur gute Ideen für ein Szenario, Figuren und die richtige Besetzung. Sondern auch einen Plan, wohin die Reise letztlich gehen soll. Fehlt der, driftet das Geschehen oft in die Belanglosigkeit ob, oder die Dramatik wird auf Kosten der Glaubwürdigkeit gesteigert.

Für die Streaming-Anbieter und Sender ist das jeweils nicht so wild, schließlich brauchen sie vor allem Stoff, um ihre Abonnenten bei der Stange zu halten. Wer aber als Zuschauer vermeiden will, seine Zeit zu vergeuden, für den wird es schwierig. Wer weiss schon, ob etwa die Autoren & Showrunner von „Mindhunter“ oder „Barry“ einen Plan verfolgen – oder einfach nur so viele gut bezahlte Folgen wie möglich produzieren wollen?

Die wirklich großartigen Serien der letzten Jahre haben gezeigt, dass man über ein halbes Dutzend Staffeln produzieren und trotzdem ein starkes Ende finden kann. Siehe etwa „Mad Men“ oder „Breaking Bad“. Nicht jede Show kann sich damit messen. Dieses Jahr hat es nur „Mr Robot“ geschafft.

Inzwischen bevorzuge ich eigentlich Serien, die entweder nur auf eine Staffel angelegt sind („The Night Manager“), oder sich nach jeder Staffel neu erfinden („Fargo“, „True Detective“ oder „American Crime Story“). Die sind aber immer noch die Ausnahme.

Die besten neuen Serien

Hier sieht es dürftig aus, was wohl mehrere Gründe hat. Erstens habe ich viel Zeit mit fortgesetzten Shows verbracht, zweitens habe ich in dem Überangebot von Serien wohl nicht wirklich die Perlen rausgefischt.

Über allem steht hier definitv „Chernobyl„. Die Serie hat eigentlich alles, was es brauch – Spannung, Anspruch, Humor und ein Element der Unberechnbarkeit (obwohl man ja meint, die „Story“ zu kennen). Nur mit den ‚künstlerischen Freiheiten‘ hat man es meines Erachtens leicht übertrieben.

The Morning Show“ hat mir immerhin Spaß gemacht, „The Boys“ war nicht ohne Reiz, „Russian Doll“ mal was anderes. „What We Do in the Shadows“ ist ähnlich witzig wie der Film. Aber wenn es bei all diesen Serien nicht weiter ginge wäre mir das ziemlich egal.

Too Old To Die Young“ war ein ziemlicher Härtetest, den ich zwar bestanden habe, aber nicht wiederholen würde. Mit „Catch-22“ wurde einer berühmtesten Romane des 20. Jahrhunderts zur Serie, ohne dass man hinterher wüsste, warum der Roman so berühmt ist.

Die zweite Staffel von „The Terror“ ging mir deutlich zu sehr in Richtung klassischer Geisterhorror-Stoffe, der historische Hintergrund war zwar erneut interessant, insgesamt aber fand ich die Staffel enttäuschend.

Von „Watchmen“ habe ich noch zu wenig gesehen, „Truth be told“ läuft noch und hat definitiv auch Schwächen.

Die besten fortgesetzten Serien

Die finale Staffel von „Mr Robot“ war ein absolutes Highlight. Schöpfer Sam Esmail beherrscht nicht nur irre Wendungen, er landet auch die recht haarsträubende ‚äußere‘ Handlung sauber. Die große Kunst aber besteht darin, dass er die Figuren dabei nicht aus den Augen verliert, und diese am Ende sogar noch überzeugend überraschen können.

Mit „Succession“ ist eine gute Serie noch ein bisschen besser geworden. Die Einblicke in den „Erbfolgekrieg“ einer Milliardärsfamilie mit hauseigenem Medienkonzern sind unterhaltsam, witzig, und spiegeln die Faszination unserer Gesellschaft mit den Superreichen clever zurück ins Publikum.

Auch das Finale von The Affair hat mir gefallen, auch hier ging es am Ende – nur kam das weniger überraschend – vor allem um zwei Hauptfiguren. Mindhunter bleibt spannend und eine der wenigen noch nicht ausgelaufenen Shows, auf die ich mich richtig freue. Veronica Mars kam recht überraschend wieder, bringt aber auch nach all den Jahren wieder alle Qualitäten mit, die ich immer an der ehemaligen Teenie-Noir Serie geschätzt habe.

Die zweite Staffel von „Barry“ hat das Niveau der ersten halten können, auch hier bin ich gespannt, wo die Reise noch hingeht. Bei Big Little Lies war ich nicht sicher, ob es überhaupt eine zweite Staffel braucht. Die, die mir quasi ungefragt serviert wurde, hat mir sehr gut gefallen. Aber es ist auch folgerichtig, dass die Show nun vorbei ist. True Detective hat nach der von den Kritikern und dem Publikum verhassten zweiten Staffel seine Form wiedergefunden. Eine ordentliche Staffel mit starken Darstellern, die die Stärken des Formats zu nutzen weiss.

Die letzte Staffel von „Ray Donovan“ läuft noch, dazu dann im Laufe des Januars oder Februars mehr. „Goliath“ war in seiner dritten Staffel gewohnt unterhaltsam.

The Handmaids Tale“ habe ich abgebrochen, obwohl die dritte Staffel nicht wirklich schlecht war – ich habe mich an der Welt der Serie und auch an Hauptfigur June schlicht satt gesehen…

Und dann war da noch „Game of Thrones„. Hier hatte sich mit der miesen siebten Staffel schon angekündigt, dass die Kreativen es nicht schaffen würden, ein irgendwie glaubwürdiges, spannendes und aufregendes Finale hinzubekommen. Und so kam es dann leider auch. Zwischen gar nicht so schlecht, unfreiwillig komisch und total bescheuert ging das Spektakel zu Ende. Und ich bin froh, dass es vorbei ist. Die ersten sechs Staffeln gehören zum Allerfeinsten, was es im Fernsehen je zu sehen gab – das ist ja auch kein schlechtes Vermächtnis…

Die Top 10 Filme von 2018 [Update 07. Januar]

Selten habe ich soviele Filme verpasst wie dieses Jahr. Kein Wunder, wenn man nur dreimal im Kino war und (zu)viele Serien glotzt. Daher hier nun erstmal acht Filme, die ich empfehlen kann, in den kommenden Wochen wird sich hier sicher noch was tun (der Beitrag wird nach jeder Änderung mit dem Hinweis „Update“ wieder oben stehen…).

  1. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
  2. First Reformed
  3. BlacKkKlansmen
  4. Annihilation
  5. Mission: Impossible – Fallout
  6. Leave No Trace
  7. The Death of Stalin
  8. Black Panther
  9. Ataris Reise (Isle of Dogs)

Mein Serien-Fahrplan für 2018

Ein so derber Serien-Nerd, dass ich mir tatsächlich einen detaillierten Plan für das Jahr mache, bin ich dann doch nicht. Aber genug Interesse für das, was dieses Jahr so kommen wird, ist doch vorhanden, um einen hier kleinen Beitrag zu schreiben. Wer wissen möchte, welche Show wo aktuell läuft, dem sei die Seite werstreamt.es empfohlen.

Hier und jetzt

Aktuell hole ich „American Crime Story“ Staffel 1 nach, eine großartige Serie – spannend, witzig, stark gespielt und thematisch (O.J. Simpsons Prozess und die Spaltung der US-Gesellschaft) hochinteressant. Vielleicht mache ich direkt mit Staffel 2 (Mord an Gianni Versace) weiter.

Dazu gibt es „The End of the Fucking World“ und „Altered Carbon„, zu beiden Serien kann ich aktuell nur sagen dass ich sie wohl bis zu Ende schauen werde.

Und auch „The Marvelous Mrs. Maisel“ steht gerade auf dem Programm. Die Show macht definitiv Laune, sollte aber (so etwa nach der Hälfte) nun auch langsam Fahrt aufnehmen.

Das Pflichtprogramm

Die dritte Staffel von „Hap & Leonard“ beginnt am 7. März. Angesichts der wunderbaren zweiten Staffel sind die Erwartungen natürlich gestiegen, aber ich habe hier Hoffnung, dass sie nicht enttäuscht werden.

HBO’s neue Prestige-Serie „Westworld“ hat sich über ein Jahr Zeit genommen für Staffel 2, die am 22. April anlaufen wird. Ich will mal glauben, dass das Jahr ‚Pause‘ dafür genutzt wurde, sich genau zu überlegen wohin die Reise gehen soll, und freue mich drauf…

Von den aktuellen Superhelden-Serien verfolge ich nur „Legion„. Staffel 2 läuft am 3. April an, und wird seinen erfrischend anderen Weg hoffentlich weitergehen.

Better Call Saul“ ist bekannt dafür, dass es in gemächlichem Tempo voran geht. Meintwegen kann Staffel 4 (läuft wohl im Frühjahr an) jetzt tatsächlich mal einen Zahn zulegen, ein Vorstoß ins (zeitliche) Territorium von „Breaking Bad“ wäre langsam angebracht.

Mit „Mr. Robot“ hatte ich ja fast schon abgeschlossen, doch die großartige letzte Staffel hat Überzeugungsarbeit geleistet. Auch hier geht es weiter, Staffel 4 wird wohl wie üblich im Herbst anlaufen.

Großes Fernsehen lieferte David Fincher mit dem Serienkiller-Stoff „Mindhunter„, es wird also nicht leicht das Niveau zu halten. Im Herbst werden wir sehen ob es gelingt.

Mit „The Deuce“ verfolgt David Simon („The Wire“, „Treme“) den für ihn typischen Erzählansatz, und entwirft ein ausschweifendes Gesellschaftsporträt der entstehenden New Yorker Hardcore-Szene in den frühen Siebzigern. Staffel 1 hat viele interessante Entwicklungen skizziert, auf deren weitere Ausgestaltung in der kommenden Staffel ich mich sehr freue. Weiter geht es wohl im Spätsommer/Herbst.

Schaun‘ mer mal..

13 Reasons Why“ war absolut sehenswert, aber aus meiner Sicht auch in sich geschlossen – und also vorbei. Nun sind erfolgreiche Serien nur vorbei, wenn die Produzenten das so wollen, Netflix lässt hier Staffel 2 folgen. Wenn ich Gutes höre bin ich vielleicht gewillt reinzuschauen, sicher ist das aber nicht.

Viel Lob bekam letztes Jahr „The Handmaids Tale„, und das durchaus zurecht. So begeistert wie viele Kritiker war ich allerdings nicht. Ob Staffel 2, die am 25. April beginnt, sich lohnen wird, hängt auch davon ab, ob die Autoren in der Lage sind, die Story (deren Romanvorlage auserzählt ist) einen interessanten neuen Dreh zu verleihen…

PS: „Game of Thrones“ werden viele hier erwartet haben, aber die finale Staffel wird erst 2019 ausgestrahlt. Selbiges gilt für die dritte Staffel von „Stranger Things„, bei der ich aber nicht sicher bin ob ich noch mal dabei bin…

Meine Top 10 Filme des Jahres 2017

Auch wenn der Trend zu mehr Serien als Filmen anhält: Für eine Top 10 Liste, die sich nicht verstecken muss, reicht es auch dieses Jahr noch. Wie üblich ist mir auch viel entgangen, gegebenenfalls wird hier also noch mal nachgebessert…

  1. Blade Runner 2049
  2. Die Taschendiebin
  3. Magical Mystery
  4. Nocturnal Animals
  5. Get Out
  6. Personal Shopper
  7. Manchester by the Sea
  8. Moonlight
  9. Silence
  10. Hell or High Water

Nah dran an den Top 10: Wind River, Marjorie Prime, Logan Lucky, The Killing of a Sacred Deer

 

Die besten Serien des Jahres 2017

Mittlerweile gehört diese Liste ebenso zum Pflichtprogramm des Blogs wie die „Top 10 Filme“. Ich habe mal wieder eine Menge Serien gesehen, mehr als ich eigentlich wollte. Hier sind nun die „Top 5“, in Kategorien eingeteilt – einerseits die „Neuerscheinungen“ (sowohl Mini-Serien als auch erste Staffeln), andererseits die Fortsetzungen … und ein seltener „Sonderpreis“.

Die 5 besten neuen Serien des Jahres 2017

Twin Peaks The Return PosterTwin Peaks – The Return
Man muss David Lynchs Art und Weise, Geschichten zu erzählen schon mögen. Sonst wird man mit seiner „Twin Peaks“-Fortsetzung wenig anfangen können.

Ich war und bin begeistert, trotz aller losen Handlungsstränge und ungelösten Rätsel – eine unvergleichliche Serie, ein spätes Meisterwerk. [Gilt mir als „neu“, weil es keine klassische „nächste Staffel“ ist…]


Legion PosterLegion
Aus dem Superhelden-Genre habe ich keine große Serien-Unterhaltung erwartet, und doch gibt es sie mit „Legion“. Die Geschichte einer Untergrundtruppe von Mutanten, die in einem schizophrenen Insassen einer Psychiatrie einer der ihren erkennt, ist spannend, einfallsreich und visuell top.

Lohnt sich auch für Menschen, die mit Action à la „Avengers“ nix anfangen können.

 


The Deuce PosterThe Deuce
Die neue Serie von David Simon funktioniert nach einem ähnlichen Muster wie dessen „The Wire“. Schauplatz ist New York, genauer die Straßen um den damals heruntergekommenen Times Square. Prostitution, Drogen und schäbige Bars bestimmen die Szenerie, als die Handlung der Serie 1971 einsetzt. Mittendrin entwickelt sich die Schmuddelfilm-Branche zur Pornoindustrie.

Wie das ganze zusammenhängt, und wer die treibenden Kräfte sind, das rückt langsam, aber sicher in den Fokus der Erzählung. Wie schon „The Wire“ nichts für Ungeduldige, aber für alle anderen äußerst sehenswert.


Mindhunter PosterMindhunter
Mitte der 70er Jahre kommen zwei FBI-Agenten auf die Idee, Serienkiller als gesonderte Verbrecher-Spezies zu klassifizieren. Gegen einige interne Widerstände machen sie sich daran, deren Verhaltensmuster und Handlungen zu erforschen. David Fincher (als Produzent und Regisseur von 4 Folgen) und seine Kollegen machen aus dem Stoff ein fesselnde Serie, die glaubwürdige Figuren entwickelt.

„Mindhunter“ ist stylisch, aber nicht oberflächlich, und setzt eher auf psychologische Tiefenschärfe als auf Schockeffekte, um die Faszination und den Schrecken ihres Sujets sichtbar zu machen.


Taboo
London, anno 1812. Der aus dem Militärdienst zurückgekehrte Erbe eines reichen Reeders gerät zwischen die Fronten von Regierung und der mächtigen ‚East India Company‘.

Die düstere und brutale Serie mischt dabei politisches und soziales Drama mit einer Portion dunkler Magie.


  • Außerdem empfehlenswert:13 Reasons Why, The Handmaid’s Tale, Dark, The Sinner, 4 Blocks
  • Noch nicht gesehen: Babylon Berlin

Die 5 besten fortgesetzten Serien des Jahres 2017

Mr. Robot
Durch die zweite Staffel habe ich mich ziemlich durch gequält, mit der dritten dann einfach mal angefangen. Und siehe da, „Mr. Robot“ hat das Comeback des Jahres hingelegt. Die Sache hat neuen Schwung bekommen, insbesondere die Story ist wieder fesselnd statt verwirrend, und die Zukunftsvision der Show ist beängstigend nah an der Realität.

Vergleichsweise düster ist „Mr. Robot“ dabei geblieben, einige Folgen der dritten Staffel gehörten zum Besten, was das „TV-„Jahr 2017 zu bieten hatte.


The Leftovers
Wer die ersten Staffeln kennt, der weiss, dass es definitiv keine leichte Aufgabe war, diese Show sauber zu „landen“. „The Leftovers“ hat es geschafft, die dritte Staffel ist ein sehenswerter Abschluss einer ungewöhnlichen Show.

Am Ende überwiegt ganz deutlich die Faszination gegenüber der (befürchteten) Frustration, weil die Macher sich und ihren Figuren treu geblieben sind.


Hap and Leonard Season 2Hap & Leonard
Hierzulande weitgehend unbekannt (läuft bei Amazon „Prime“) hat sich „Hap & Leonard“ in seiner zweiten Staffel noch einmal kräftig gesteigert. Die Show ist ernster geworden, und verpackt ihre deutlicher hervortretende Gesellschaftskritik im Gewand einer düsteren Krimi-Story.

Geblieben ist dagegen der Charme der beiden Hauptfiguren und das Setting im Osten von Texas in den 80er Jahren.


Fargo
Zum dritten und vorerst letzten Mal erzählt „Fargo“ eine krude Geschichte von mehr oder weniger durchschnittlichen Menschen, die in einen verbrecherischen Plot geraten, und sich darin ziemlich derbe darin verirren.

Auf dem schmalen Grad zwischen fesselndem Thriller/Drama und absurder Komik wandelt Staffel 3 souverän bis ins Ziel.


Stranger Things
Wie schon die erste Staffel überzeugt „Stranger Things“ auch dieses Jahr mit Atmosphäre und Spannung, nimmt sich dabei recht viel Zeit für die Figuren (vor allem in den ersten 6 Folgen), bevor die Story am Ende mächtig Fahrt aufnimmt.


Knapp dahinter: Better Call Saul, Sherlock

Sonderpreis: Beste (und einzige von mir gesehene) Doku-Serie des Jahres 2017

The Vietnam War
Ich bin nicht so der Doku-Fan, aber hier mache ich gerne eine Ausnahme. 18 Stunden lang erzählt die Serie die Vorgeschichte, den Verlauf, die Hintergründe und nicht zuletzt auch die Geschehnisse innerhalb der USA – ohne Vietnamkrieg keine Hippie-Kultur. Nicht alle Originalaufnahmen und -aussagen sind neu, trotzdem liefert „The Vietnam War“ nicht nur interessante Informationen, sondern stellt auch die vielen kleinen Tragödien des Konflikts heraus. Hierzulande bei arte nur in einer gekürzten Version zu sehen.

TV-Serien – Aktuelle Kurzkritiken

Hap and Leonard Season 2

Bevor am Sonntag mit „Game of Thrones“ der Platzhirsch unter den TV-Serien weitergeht, hier eine kleine Übersicht aller Serien, die mir dieses Jahr vor die Flinte gelaufen sind. „House of Cards“, „The Walking Dead“ und „Homeland“ habe ich allesamt nicht weiter gesehen, falls die jemand vermisst…

Zu den aktuell laufenden und noch kommenden Serien („Game of Thrones“, „Twin Peaks“, usw.) schreibe ich dann voraussichtlich im Herbst ein paar Zeilen.

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13 Reasons Why [Tote Mädchen Lügen Nicht] (Staffel 1 /Netflix)

Die Serie erzählt vom Suizid einer Schülerin, mischt dabei ausgiebige Rückblenden mit den Entwicklungen in der Gegenwart. Das große Ensemble der Jungdarsteller überzeugt ebenso wie die spannende, unterhaltsame und doch immer niveauvolle Art der Erzählung und das präzise Timing.

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Better Call Saul (Staffel 3 / Netflix)

Nach dreieinhalb Staffeln kommt er, fast wie nebenbei – der Moment, in dem aus Jimmy McGill Saul Goodman wird. Allein deshalb lohnenswert, aber auch ansonsten kann Staffel 3 das Niveau halten.

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Big Little Lies (Staffel 1 / Sky)

Ein interessanter erzählerischer Ansatz (ein vorweg genommener Mord, über den das Publikum bis zum Ende rätseln muss) und ein spannendes Thema (häusliche Gewalt), doch der Funke springt nicht so recht über. Überzeugen tun jedoch die Darsteller.

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Billions (Staffel 2 / Sky)

Die zweite Staffel bot weitgehend „more of the same“ (niveauvolle Finanz-Thriller-Seifenoper), konnte jedoch mit einem unterhaltsamen Plot und den insgesamt gelungenen Figuren überzeugen.

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Fargo (3. Staffel / Netflix)

Auch beim dritten „Neubeginn“ macht diese Serie fast alles richtig, wieder glänzt ein starkes Darsteller-Ensemble in einer etwas skurrilen Story. Wenige Serien haben so eine unverkennbare erzählerische Handschrift wie „Fargo“, und das liegt längst nicht nur an den vielen Querverweisen ins filmische Universum der Coen-Brüder.

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Hand of God (Staffel 2 / amazon)

Insgesamt eine eher enttäuschende Staffel, weil keiner der weiterentwickelten Handlungsstränge wirklich zu fesseln vermag. Immerhin wussten die Macher, dass es die letzte Staffel sein würde und konnten die Sache insgesamt noch zufriedenstellend beenden.

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Hap & Leonard (Staffel 2 / amazon)

Lässig & witzig, dabei aber nicht albern und tatsächlich spannend. Die zweite Staffel von „Hap & Leonard“ war noch besser als die erste – hier geht es hoffentlich auf diesem Niveau weiter...

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Sherlock (Staffel 4 / iTunes, amazon, ARD)

Am Ende der drei Folgen hat „Sherlock“ die Grenze zur Selbstparodie mehr als eindeutig überschritten, trotzdem gehört die Serie weiterhin zum unterhaltsamsten Stoff, den das Fernsehen je produziert hat.

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Sneaky Pete (Staffel 1 / amazon)

Einen Versuch war es wert, aber mehr auch nicht. „Sneaky Pete“ ist – sofern man das nach drei Folgen beurteilen kann – keine schlechte Serie. Angesichts der großen Konkurrenz fühlte sich die Show trotzdem ein bißchen wie Zeitverschwendung an, daher habe ich hier früh die Reißleine gezogen…

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Taboo (Staffel 1 / amazon)

Historische Serien umfahre ich meist weiträumig, für „Taboo“ habe ich aber gerne eine Ausnahme gemacht. Die Story um den Erben eines reichen Reeders ist spannend, die Inszenierung nichts für schwache Mägen, und auch die Abstecher ins Übernatürliche passen hier gut rein.

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The Affair (Staffel 3 / amazon)

Die Unbeständigkeit ist wohl die größte Konstante dieser Serie, und sorgt auch in Staffel 3 für einige großartige und einige merkwürdig unpassende Entwicklungen der Story. Insgesamt aber weiterhin auf einem hohen Niveau und psychologisch interessant, dazu grandios gespielt – ich werde dabei bleiben…

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The Handmaid’s Tale (Staffel 1 / unklar)

Auch wenn ich die zugrunde liegende Dystopie nicht ganz schlüssig finde, war die Adaption von Margaret Atwoods gleichnamigen Roman durchaus sehenswert. Es bleibt abzuwarten, ob die Serie in der zweiten Staffel einen überzeugenden Weg findet, die Story fortzusetzen – der Roman wird, soweit ich das verstanden habe, in Staffel eins bereits zu Ende erzählt.

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The Leftovers (Staffel 3 / Sky)

Die finale Staffel von „The Leftovers“ ist für mich eine positive Überraschung. Denn es gelingt tatsächlich, die an Sprüngen, Verwirrungen und offenen Fragen nicht arme Story zu einem absolut befriedigenden Ende zu bringen. Die Stärke der Show waren immer die Figuren, und genau diese stehen im Mittelpunkt der finalen acht Folgen. Was nicht heisst, dass es im Universum von „The Leftovers“ langweilig geworden wäre. Doch die wilde Fahrt um die halbe Welt (und in einige andere „Welten“) endet auf einer zutiefst menschlichen und vortrefflich passenden Note.

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The Man in the High Castle (Staffel 2 / amazon)

So richtig war mir nicht nach weitergucken, denn die erste Staffel war mir irgendwie zu unfokussiert und fahrig. Ich habe dann doch weitergeschaut, und bin zufrieden mit meiner Entscheidung. Die Richtung stimmt in Staffel 2, das Geschehen nimmt ordentlich Fahrt auf…

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The Red Road (Staffel 1 & 2 / amazon)

Eine mutige Mischung aus Krimi-Drama und Gesellschaftskritik, in der eine bürgerliche Kleinstadt und die Bewohner eines nahegelegenen Reservats aneinander geraten. Nicht ohne Schwächen bei Timing und Inszenierung, aber durchaus sehenswert.

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The Young Pope (Staffel 1 / Sky)

Ein junger US-Amerikaner wird überraschend zum neuen Papst gewählt – und entpuppt sich schnell als Albtraum der alten Kirchen-Eliten. Das interessante Gedanken-Experiment (es wird wohl so schnell kein so junger Papst gewählt werden…) bietet einige große Momente, kann sich aber nicht so recht entscheiden, ob es Drama, Satire oder Gesellschafts- bzw. Kirchenkritik sein will. Vielleicht bekommen die Macher das in der geplanten zweiten Staffel besser hin – ansonsten steige ich hier wohl aus…

Serien-Highlights ab Frühjahr 2017

Twin Peaks

Die späte Fortsetzung der „Mutter aller modernen Fernsehserien“ könnte das große Highlight von 2017 werden. Konjunktiv. Ich bin optimistisch, dass David Lynch tatsächlich weitermacht, weil er etwas erzählen möchte – und nicht weil sein Kontostand ihm dazu rät.

Trotzdem ist die Fallhöhe natürlich beträchtlich, „Twin Peaks“ ist und bleibt ein Meisterwerk. Trotz der holprigen Produktion und des zerfasernden Endes, die zum Mythos der Show ja durchaus beigetragen haben dürften. Nun hat David Lynch seit 2006 keinen Spielfilm mehr gedreht, sollte sein Handwerk aber nicht verlernt und – das wäre noch schlimmer – seine Inspiration nicht verloren haben.

Die Besetzung von einst ist beinahe vollzählig an Bord, auch das ist kein schlechtes Zeichen. Namhafte „Newcomer“ sind ebenfalls dabei, und zwar nicht zu knapp: Michael Cera, Richard Chamberlain, Laura Dern, Robert Forster, Caleb Landry Jones, Ashley Judd, Robert Knepper, Jennifer Jason Leigh, Berenice Marlohe, Amanda Seyfried, Laura Dern, Tom Sizemore, Eddie Vedder, Naomi Watts.

Am 21. Mai werden wir es wissen – dann läuft „Twin Peaks“ in den USA an, kurz darauf wohl in Deutschland bei Sky.

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Game of Thrones Staffel 7

Dieses Jahr nicht im Frühjahr, sondern erst im Herbst, geht es mit „Game of Thrones“ weiter. Das Netz ist voller Spekulationen zum Fortgang der Story, klar ist, dass sich die Dinge in Westeros weiter zuspitzen werden. Reicht mir völlig, um mich sehr auf den Start der siebten Staffel zu freuen. Ein genaues Datum ist bisher nicht bekannt.

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Better Call Saul Staffel 3

Geradezu aufreizend langsam erzählte „Better Call Saul“ in den ersten beiden Staffeln die „Origin“-Story des schmierigen Anwalts aus „Breaking Bad“. Die Show wird sicher nicht komplett das Tempo wechseln, aber ich bin sicher, dass sich die Entwicklungen in Staffel 3 vergleichsweise überschlagen werden – immerhin nähert man sich unaufhaltsam der Zeit an, in der die Ereignisse von „Breaking Bad“ ihren Lauf nahmen. Und wie man hört beehrt ein gewisser ‚Gustavo Fring‘ die neue Staffel mit seiner Anwesenheit. Fortsetzung folgt am 10. März in den USA, hier wohl zeitnah bei Netflix.

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Hap & Leonard Staffel 2

Eine kleine, wenig spektakuläre Show, die eine Menge Potential hat. So ist mir die erste Staffel dieser vom Sundance Channel produzierten Serie in Erinnerung geblieben. angesiedelt irgendwo zwischen „Justified“, „Breaking Bad“ und „Rectify“ – witzig, niveauvoll und unterhaltsam. Mitte März geht es weiter, zu sehen bei Amazon Prime.

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Hand of God Staffel 2

Ich muss ehrlich gestehen, dass meine Erinnerung an die erste Staffel sehr lückenhaft ist. Kein Wunder, immerhin wurde die von Amazon Prime im Herbst 2015 veröffentlicht. Trotz einiger Schwächen hatte die Serie einige faszinierende Aspekte, nicht zuletzt Ron Perlman in der Hauptrolle eines vom Glauben abgefallenen Richters. Bis Mitte März gilt es hier, die Erinnerung aufzufrischen, dann geht es weiter…

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Fargo Staffel 3

Nach einem Jahr Pause kommt auch „Fargo“ zurück. Die dritte Staffel wird erneut eine neue Geschichte im bekannten, dem Film der Coen-Brüder entlehnten ‚Universum‘ im Nordwesten der USA spielen. Mit dabei sind unter anderem Ewan McGregor, Carrie Coon und Michael Stuhlbarg. Worum es geht ist mir erstmal völlig egal, solange die Produzenten nur das Niveau der ersten Staffeln halten können bin ich mit großer Freude dabei. Weiter geht es Mitte April, hierzulande wohl bei Netflix.

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The Leftovers Staffel 3

Nach dem „Neustart“ in der letzten Staffel wird die kommende Staffel von „The Leftovers“ die letzte sein. Man hat also die Chance, die Story geplant zu Ende zu bringen. Allerdings bin ich nur mäßig zuversichtlich, dass die Autoren der Show einen Weg finden, die vielen Mysterien aufzulösen – ohne der Show den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Interessant im besten Sinne war die Serie ja aber immer, daher werde ich es mir definitiv ansehen. Das Ende beginnt Mitte April, hierzulande wohl auf Sky Atlantic HD.

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Taboo Staffel 1

Tom Hardy spielt einen mysteriösen Erben, der sich anno 1814 nicht nur mit der mächtigen British East India Company, sondern auch mit dem Königshaus anlegt. Es geht um ein Stück Land im Westen Kanadas – und viel Geld. Die Serie sieht mir vielversprechend aus, einen Sender oder Starttermin für Deutschland habe ich bisher nicht gefunden. Aber allein aufgrund der Besetzung (und der Tatsache, dass sich Amazon, Netflix, Sky und Co mächtig um attraktiven ‚Content‘ battlen) ist damit zu rechnen, dass „Taboo“ auch hierzulande einen Abnehmer findet.

Die Top 10 Filme des Jahres 2016 [Update]

Alle Jahre wieder hier meine Top 10 Filme des just zu Ende gegangenen Jahres. Wie immer habe ich viel verpasst und werde gegebenenfalls nachbessern.

1. Everybody Wants Some!!
2. The Big Short
3. Paterson
4. Where To Invade Next
5. Toni Erdmann
6. Captain Fantastic
7. Doctor Strange
8. Hail, Caesar!
9. Midnight Special
10. The Revenant

Knapp dahinter:
A Bigger Splash, Arrival (NEU), Der Staat gegen Fritz Bauer, Eye in the Sky, The Hateful Eight, The Nice Guys

Fernsehserien 2016 – Rückblick

Rectify Season 4Hier zum Jahresende ein kurzer Überblick mit allen Serien, die ich dieses Jahr gesehen habe – in Verbindung mit einer äußerst kurz gefassten Einschätzung.

Aktuelle schaue ich “Mozart in the Jungle” (Staffel 3), „The Red Road“ und “The Young Pope”, die seien deshalb hier noch erwähnt. Für eine noch so kurze Bewertung ist es da aber definitiv zu früh. Eine neue Staffel von „Fargo“ habe ich sehr vermisst, da geht es aber offenbar 2017 dann wieder weiter…

Die Kurzfassung für die Ungeduldigen: Die für mich besten drei Serien(staffeln) 2016 sind “Rectify”, “Better Call Saul” & “Game of Thrones”

Knapp dahinter: “Westworld”

Alphabetisch geordnet: Mein Serien-“Speiseplan” des Jahres 2016

„112263“ (gibt nur eine Staffel)
Gute Idee, starker Beginn, am Ende aber eine Enttäuschung. Schade.

„Better Call Saul“ (Staffel 2)
Schlicht großartig, Cast & Crew halten scheinbar mühelos ihr hohes Niveau. So darf es gerne weitergehen (und wird es sicher auch).

„Bosch“ (Staffel 2)
Solide Genre-Kost für Freunde härterer Krimis. Trotzdem unklar ob ich bei Staffel 3 einschalten werde.

„Crisis in 6 Scenes“ (gibt nur eine Staffel)
Woody Allen kann mit dem Prinzip einer kurzen Comedy-Serie offensichtlich nicht viel anfangen und liefert guckbare, aber eher blutleere Kost ab.

„Dirk Gently’s Holistic Detective Agency“ (Staffel 1)
Adaption zweier Bücher von Douglas Adams. Sehr wild und chaotisch, dabei unterhaltsam und durchaus kreativ.

„Game of Thrones“ (Staffel 6)
Starke neue Staffel mit einigen Highlights, wobei es mir auch (weiterhin) egal ist, inwiefern das ganze auf der – noch nicht fertig gestellten – Romanvorlage basiert.

„Goliath“ (gibt nur eine Staffel)
Nach sehr starkem Beginn lässt diese Anwaltsserie gegen Ende leider etwas nach. Dennoch einen Blick wert, nicht nur wegen der guten Darsteller.

„Hap & Leonard“ (Staffel 1)
Sympathische Außenseiter-Story, die wenig spektakulär aber sehr gut gespielt daher kommt. Ich freue mich auf die nächste Staffel…

„Mad Dogs“ (Staffel 1)
Nach guter erster Folge rutscht die Serie in ein heilloses Chaos ab, wobei vor allem die Glaubwürdigkeit von Plot und Story derbe unter die Räder geraten. Kurz vor der Ende der Staffel abgeschenkt – das sagt alles.

„Narcos“ (Staffel 2)
Gute Fortsetzung mit überraschendem Ende. Hier wird es weitergehen, und ich tendiere dazu das gut zu finden…

„Ray Donovan“ (Staffel 4)
Die Serie beweist weiter Stehvermögen und schafft den Spagat zwischen Drama und Entertainment – auch dank des starken Darsteller-Ensembles.

„Rectify“ (Staffel 4)
Großartiges Ende einer der besten Drama-Serien überhaupt, die hierzulande kaum jemand kennt (läuft bei Sky Atlantic HD, wird aber vom Sundance Channel in den USA produziert).

„Vinyl“ (Staffel 1, inzwischen gecancelt)
Große Ambitionen und große Namen ergeben nicht immer ein großartiges Ergebnis. “Vinyl” hatte eindeutig Potential, und doch bin ich nicht wirklich traurig, dass HBO hier schnell den Stecker gezogen hat.

„Wayward Pines“ (Staffel 1 – kam bereits 2015 raus)
Mit vielen dämlichen Dialogen und einer grundsätzlich unglaubwürdigen Story bot sich diese Show für erschöpfte Feierabende an – Spannung war durchaus drin. Am Ende aber ein Reinfall, der Beginn von Staffel 2 gar vollkommen erbärmlich…

„Westworld“ (Staffel 1)
Neue ‘Flagship’-Sci-Fi-Serie von HBO, interessant im positiven Sinne. Ein Highlight, wenn auch (zum Teil naturgemäß) sehr verkopft und kühl inszeniert.

Meine Top-10 Filme 2015

Weniger Filme als in diesem Jahr habe ich seit bestimmt 15 Jahren nicht gesehen. Ein Hauptgrund dafür sind die vielen starken Serien, ein anderer die Tatsache, dass es schwieriger geworden ist, Mitstreiter fürs Kino zu finden. Auch die Zahl der Filme, die ich unbedingt im Kino (ich war vielleicht 5 oder 6 mal da) sehen wollte, hat definitiv abgenommen. Und schlicht Kino-faul war ich 2015 auch.

Sei es drum, für eine Top-10 reicht es noch, wie üblich ist es gut möglich, dass mir ernsthafte Kandidaten entgangen sind. Und 2016 geht es dann hoffentlich wieder häufiger ins Lichtspieltheater!

1. Inherent Vice
2. Das Ewige Leben
3. Birdman
4. Whiplash
5. Ex Machina
6. Citizenfour
7. Sicario
8. Straight Outta Compton
9. Spectre
10. It Follows

Knapp dahinter: Youth, Nightcrawler, What We Do in the Shadows, Mission Impossible: Rogue Nation, Mad Max – Fury Road, Going Clear, Star Wars – The Force Awakens.

PS: Diverse Filme habe ich bisher nicht gesehen, so z. B. “Black Mass” und viele andere. Könnte also sein dass ich die Liste noch anpasse.

Serien-Vorschau 2015

Mad Men, Final Season PlakatWas es in den nächsten Monaten so im Kino geben wird, hatte ich hier neulich schon einmal nach bestem Wissen zusammengetragen. Nicht weniger interessant ist natürlich, mit welchen Serien es wann los oder weiter geht. Ich orientiere mich hier am US-Zeitplan, da ich keine Lust habe zu prüfen, welcher Sender was wann in der Übersetzung zeigen wird. Das bitte bei Bedarf einfach selber googlen!

12 Monkeys“ hatte letzte Woche einen anständigen Start. Aber die Messlatte liegt angesichts der Genialität von Terry Gilliams Film 1995 sehr hoch, daher bin ich noch nicht sicher, ob ich die erste Staffel zu ende gucken werden (und also mindestens halbherzig empfehlen kann.
[1. Staffel seit 16.1., 13 Folgen]

Erst spät habe ich mit „Justified“ angefangen, der Show um einen schießwütig-charmanten US-Marshall in Kentucky. Hier ist allerdings langsam ein echter und finaler Showdown nötig. Die Serie hat großen Spaß gemacht und darf gern noch ein letztes mal Raylan Givens und seinen Erzfeind aus Kindertagen Boyd Crowder zum Duell antreten lassen – dann ist es meines Erachtens aber auch mal gut…
[6. Staffel seit 20.1., 13 Folgen]

Mit dem Prequel und Spin-Off „Better Call Saul“ kehrt das Universum von „Breaking Bad“ zurück ins Fernsehen. Die Besetzung vor und hinter der Kamera besteht weitgehend aus der alten Crew und die ersten Kritiken (die Previews sind vor ein paar Tagen gelaufen) sind überwiegend positiv. Ich nehme die Show erstmal vorbehaltlos in meinen ‚Stundenplan‘ mit auf.
[1. Staffel ab 8.2.,10 Folgen]

Wie üblich an einem Tag veröffentlichen wird Showtime die dritte Staffel von „House of Cards„. Man kann bezüglich des Realitätsgehalts der Show sicher einige Einwände haben, was den Plot, die Dialoge und Figuren angeht ist die Serie aber ganz sicher weit vorne dabei – ich habe den März dafür ‚freigeräumt‘.
[3. Staffel am 27.2., 13 Folgen]

Zu „Game of Thrones“ ist eigentlich alles und noch mehr schon geschrieben worden. Ich gehöre zur Fraktion derer, die nicht die Bücher lesen, und habe daher keinen Plan, was mich in der kommenden Staffel erwartet. Obwohl: der Spitzname ‚Tits & Horses‘ ist ja nicht aus der Luft gegriffen…
[5. Staffel ab 12.4., 10 Folgen]

Eine Ära geht zu ende, wenn „Mad Men“ sich im Frühjahr mit den finalen Folgen für immer aus dem Sendeplan verabschiedet. Ich bin sehr gespannt, wie es für die vielen herrlichen Figuren enden wird. Möge Serien-Mastermind Matthew Weiner uns und seiner Crew ein (denk-)würdiges Finale bescheren.
[Zweite Hälfte der 7. Staffel ab 5.4., 7 Folgen]

Nachdem mir die erste Staffel von „Hannibal“ nicht so sehr zugesagt hat, habe ich mich nur wegen einer ‚Lücke im Spieplan‘ auf die zweite Staffel eingelassen. Das wiederum hat sich sehr gelohnt. Extrem düster, brutal, blutig und krank ist diese Serie, dabei doch stets faszinierend und nie vulgär. Mads Mikkelsen spielt die berühmte Figur mit Intensität und Selbstverständlichkeit – weshalb die Show tatsächlich funktioniert, ohne das Original zu kopieren oder zu beleidigen.
[3. Staffel ab Juni 2015, 13 Folgen]

Weitgehend unbekannt (lief glaube ich bei Sky) ist hierzulande „Rectify„, die Geschichte eines Mannes, der nach Verfahrensfehlern über 10 Jahre nach seiner Verurteilung zum Tode aus dem Gefängnis entlassen wird. Das großartige Drama geht in die dritte Runde, es ist noch Zeit genug, sich vorher die 16 Folgen der ersten beiden Seasons anzusehen.
[3. Staffel ab Sommer 2015, 6 Folgen]

P.S.: Wer hier vergeblich auf einen Termin für „The Walking Dead“ gesucht hat: diese Show habe ich abgeschenkt. Immer wieder die gleichen Splatterszenen und viel zu wenig Drive in der Story, das ist mir nix.

Meine Top-10 Filme 2014

Copyright: Indigo Films

Copyright: Indigo Films

Alle Jahre wieder ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit hier meine Top-10 für 2014. Wenn ich mir die Liste so ansehe sieht es nach einem großartigen Kinojahr aus – kam mir allerdings überhaupt nicht so vor. Liegt aber sicher auch daran, dass ich mehr denn je auf Serien ausgewichen bin.

  1. La Grande Bellezza – Die große Schönheit
  2. Gone Girl
  3. The Wolf of Wall Street
  4. The Grand Budapest Hotel
  5. Her
  6. Interstellar
  7. Boyhood
  8. Edge of Tomorrow
  9. Under the Skin
  10. Calvary

Auch gut: Predestination, The Two Faces of January, Nymphomaniac

 

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