Kurzkritik: Arizona

Thriller/Komödie, 2018

Regie: Jonathan Watson; Darsteller: Danny McBride, Rosemarie DeWitt, Luke Wilson

Worum gehts?

Arizona, anno 2009. Die alleinerziehende Mutter und Immobilienmaklerin Cassie wird Zeugin eines blutigen Todsfalls. Was mit einem Unfall beginnt entwickelt sich bald zu einem Horrorszenario, in dem sich die Leichen stapeln…

Was soll das?

„Arizona“ ist ein dreckiger kleiner Thriller, eine Mischung aus „Friday“ und „Falling Down“. Die Immobilienkrise der USA dient als Aufhänger für die Story eines frustrierten weissen Mannes, dessen Welt aus den Fugen geraten ist…

Taugt das was?

Leider nein. Zwar können die meisten Darsteller überzeugen, doch „Arizona“ scheitert an dem Versuch, der grotesken und blutigen Handlung mit dem Verweis auf die Finanzkrise (und den damit verbundenen Leiden von Durchschnittsamerikanern) eine zusätzliche Dimension zu verleihen. Statt einer satirischen Gesellschaftskritik bleibt er durch und durch ein B-Movie – nicht unguckbar, aber letztlich komplett unnötig.

2/5

Kurzkritik: Mandy

Horror/Thriller, 2018

Regie: Panos Cosmatos; Darsteller: Nicolas Cage, Andrea Riseborough

Worum gehts?

Eine irre Sekte tötet die Frau eines Mannes – der sofort einen blutigen Rachefeldzug startet. Setting des Geschehens sind die Wälder im Westen der USA im Jahre 1983.

Was soll das?

Gute Frage. „Mandy“ ist ein irres, wirres und blutiges Spektakel. Die Mischung aus Mad Max, Filmen von David Cronenberg oder David Lynch, sowie dem „Texas Chainsaw Massacre“ kommt wie ein filmgewordenes Metal-Album der 80er Jahre daher.

Taugt das was?

Durchaus. Wenn Nic Cage eines kann, dann in so einem „over the top“-Szenario glänzen, und das tut er auch. Allerdings muss man schon eine Menge Gefallen an total schrägen Szenen mitbringen, um an „Mandy“ Freude haben zu können. Ich bin etwas unsicher, ob ich in Sachen Hintergrund-Story einiges verpasst habe (es wird viel genuschelt und gezischt im Original), oder ob man sich da selbst seinen Teil denken soll.

Insgesamt sicher eher was für Freunde kruder Horrorfilme oder Fans des unzerstörbaren Nicolas Cage. Mir stand der Sinn nach Kino außerhalb des Mainstreams, und in dieser Hinsicht kann „Mandy“ definitiv ‚überzeugen‘..

3/5

Kurzkritik: Breath

Drama, 2017

Regie: Simon Baker; Darsteller: Samson Coulter, Elisabeth Debicki, Simon Baker

Worum gehts?

Coming-of-Age-Drama um zwei Teenager in West-Australien, die von einem einsiedlerischen Ex-Profi das Surfen lernen – was den Verlauf ihrer Freundschaft entscheidend verändert.

Was soll das?

Das Regiedebüt von Simon Baker („Breath“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Tim Winton) ist eine feine, kleine Geschichte um die Probleme des Erwachsenwerdens – und eine Hommage an das Wellenreiten.

Taugt das was?

Ja, man muss kein Surfer sein um die wunderbar gefilmten Bilder und die sich in die vielen Andeutungen entwickelnde Geschichte genießen zu können. Die jungen Darsteller überzeugen, die Gemächlichkeit der Story passt gut zu den verhandelten Themen und Motiven.

4/5

Kurzkritik: First Reformed

Drama, 2017

Regie: Paul Schrader; Darsteller: Ethan Hawke, Amanda Seyfried, Cedric Kyles

Worum gehts?

Ein Pastor (Hawke) hadert mit seiner Vergangenheit, seinem Glauben und der Welt. Die Begegnung mit der schwangeren Mary (Seyfried) und ihrem Ehemann verstärkt seine Zweifel, und führt ihn auf einen überraschenden und radikalen Pfad…

Was soll das?

„First Reformed“ beschäftigt sich mit großer Ernsthaftigkeit mit den Themen Glaube, Hoffnung, Verlust – und der Rolle der Menschen in Gottes Schöpfung. Man muss aber kein Christ (oder überhaupt religiös) sein, um sich von der Geschichte und ihren Figuren geistig und emotional fesseln zu lassen.

Taugt das was?

Absolut. Spartanisch inszeniert (ohne Musik, im alten 4:3 Fernsehformat) vertraut „First Reformed“ auf die Kraft der Story mit ihrem cleveren B-Movie Charme und auf seine wunderbaren Darsteller. Die Rechnung geht auf, Regisseur Schrader gelingt mit diesem eindringlichen Drama einer der besten Filme des Jahres.

5/5

 

Kurzkritik: Siberia

Drama/Thriller, 2018

Regie: Matthew Ross; Darsteller: Keanu Reeves, Ana Ularu, Pascha D. Lychnikoff

Worum gehts?

Der US-Diamantenhändler Lucas (K. Reeves) will in St. Petersburg einen großen Deal abwickeln. Doch sein Verkäufer verschwindet, während seine Käufer ihm Druck machen. Bald findet sich Lucas auf der Suche nach den Edelsteinen in Sibirien wieder, wo er sich in die Besitzerin einer Bar verliebt…

Was soll das?

Formal eher ein Thriller konzentriert sich „Siberia“ sehr auf die ungewöhnliche zentrale Romanze. Die wiederum ist zwar nicht uncharmant anzusehen, leider aber nicht sonderlich glaubwürdig (unter anderem weil Reeves nicht der richtige Leading Man für die Rolle ist).

Taugt das was?

Ja und nein. Der Film macht viel richtig, traut sich etwa an entscheidenden Stellen Konventionen zu umgehen. Auch für Spannung ist gesorgt, weil nie so recht klar ist, wie die Dinge eigentlich genau liegen. Weil sich die Handlung aber nur selten aus sich selbst heraus entwickelt, und Reeves im „John Wick“-Modus hier leider nicht reinpasst, kommt „Siberia“ über den Status einer anständig inszenierten Stilübung nicht hinaus.

3/5

 

Kurzkritik: Thoroughbreds (Vollblüter)

Drama, 2017

Regie: Cory Finley; Darsteller: Olivia Cooke, Anya Taylor-Joy, Anton Yelchin

Worum gehts?

Zwei ehemalige Schulfreundinnen aus wohlhabenden Familien treffen sich im College-Alter unter ungewöhnlichen Umständen wieder. Aus den beiden wird langsam ein Team, das sein Schicksal selbst in die Hand nimmt…

Was soll das?

„Thoroughbreds“ ist ein Coming-of-Age Film mit recht speziellen Hauptfiguren. Der Film setzt auf Atmosphäre und Spannung, und entwickelt seine kammerspielartige Handlung geschickt so, dass man sich lange fragt, in welche Richtung sich die Story bewegen wird.

Taugt das was?

Ja, absolut. Die beiden Hauptdarstellerinnen überzeugen, und die immer mitschwingender Ambivalenz bezüglich ihrer Motivationen und Ziele macht den Film spannend. Ich bin nicht sicher, ob der Film eine „Message“ hat – und falls ja, ob ich damit einverstanden bin. Aber  die knapp 90 Minuten haben mich niveauvoll unterhalten.

4/5

Kurzkritik: The Death of Stalin

Komödie, 2018

Regie: Armondo Ianucci; Darsteller: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor

Worum gehts?

Nach dem Tod Stalins müssen die übrigen Mitglieder des Politbüro entscheiden, wie es in der Sowjetunion weitergehen soll. Es gilt ein Staatsbegräbnis zu organisieren, Stalins Kinder die schlechte Nachricht zu überbringen, und natürlich einen Nachfolger zu finden…

Was soll das?

„The Death of Stalin“ macht aus den dramatischen Tagen nach dem Tod des allmächtigen Alleinherrschers eine satirische Schmierenkomödie. Die Charaktere übertreffen sich in Sachen Bigotterie und Hinterhältigkeit, während „die Politik“ zum Spielball ihrer Machtspiele wird.

Taugt das was?

Tatsächlich ist der Film brüllend komisch, wenn man sich erstmal an das etwas ungewöhnliche ‚Format‘ gewöhnt hat. Die pointierten Dialoge und das hohe Tempo sorgen für gelungene Unterhaltung – ein wenig geschichtliches Hintergrundwissen sollte man allerdings schon mitbringen.

4/5

Kurzkritik: Lucky

Drama/Comedy, 2017

Regie: John Caroll Lynch; Darsteller: Harry Dean Stanton, James Darren, David Lynch, Ron Livingston

Worum gehts?

Lucky ist 90 Jahre alt und lebt in einem kleinen Kaff am Rande der Wüste, irgendwo im Westen der USA. Sein Alltag ist eine Routine aus Zigaretten, Fernsehen, Joga-Übungen, Einkäufen und Besuchen des örtlichen Diners sowie der Bar.

Was soll das?

Dabei sein ist alles. „Lucky“ hat keinen Plot (auch wenn einige Dinge passieren in den knapp 90 Minuten Laufzeit), sondern folgt einfach seiner Hauptfigur auf Schritt und Tritt. Lucky ist alt und allein, aber nicht senil und einsam. Er hat eigentlich alles gesehen im Leben, ist aber weiter an seinem Umfeld interessiert. Und er lebt zwar gerne, kann sich aber so langsam auch eine Welt ohne sein Zutun vorstellen…

Taugt das was?

Ja. Der Film lohnt sich allein schon wegen David Lynch als kauzigem Nachbarn, der eine schlichtweg wunderbare Theorie zum Verschwinden seines Haustiers (einer Schildkröte) präsentiert. „Lucky“ ist ein kleiner Film, in dem es vordergründig um nichts geht. Auf seine knuffige, unprätentiöse Art hat der Film durchaus einiges zu sagen. Harry Dean Stanton – zum Zeitpunkt des Drehs tatsächlich 90 Jahre alt – kennt man aus -zig Filmen in Nebenrollen (seine bekannteste Hauptrolle spielte er in Wim Wenders’ “Paris, Texas”), ist hier sicher in “seiner letzten großen Rolle” zu sehen. Und was für eine coole Rolle das ist…

 

4/5

 

Kurzkritik: Lady Bird

Komödie/Drama, 2017

Regie: Greta Gerwig; Darsteller: Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Tracy Letts

Worum gehts?

Eine Schülerin mit künstlerischen Ambitionen kämpft sich durch das letzte Jahr in der High School. Mit den Erwartungen ihrer Eltern kämpft sie genau so wie mit ihren Liebes- und Freundschaftsbeziehungen – und nicht zuletzt mit sich selbst..

Was soll das?

Klassisches ‚Coming of Age‘-Drama, das zumindest in Teilen auf den Erlebnissen von Regisseurin und Drehbuchautorin Greta Gerwig („Frances Ha“) basiert.

Taugt das was?

In einem an starken Beiträgen in den letzten Jahren nicht armen Genre muss sich „Lady Bird“ keineswegs verstecken. Der Film überzeugt vor allem durch die glaubwürdige Entwicklung und Darstellung der Hauptfiguren, sowie die angenehm unaufgeregte Inszenierung.

4/5

Kurzkritik: Last Flag Flying

Drama/Komödie, 2017

Regie: Richard Linklater; Darsteller: Bryan Cranston, Steve Carell, Laurence Fishburne

Worum gehts?

Die drei Vietnam-Veteranen Sal (Cranston), Richard (Fishburne) und Larry (Carell), die sich 30 Jahre lang nicht gesehen haben, finden im Jahr 2003 wieder zusammen, um Larrys im Irak gefallen Sohn zu beerdigen.

Was soll das?

„Last Flag Flying“ ist ein Roadmovie, das sich ganz auf seine drei Hauptfiguren konzentriert. Obwohl er ohne eine einzige Kampfszene auskommt ist es doch ein Film über den Krieg, die Rolle und Erfahrungen der Soldaten sowie ihr Verhältnis zum Staat und den Politikern, die für ihre Einsätze verantwortlich sind.

Taugt das was?

Richard Linklaters beste Filme („Boyhood“, „Dazed and Confused“, „Everbody Wants Some!!“) zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Authentizität aus. Leider ist das bei „Last Flag Flying“ nicht der Fall. Trotz der hochkarätigen Besetzung hat man hier nie das Gefühl, echte Figuren miteinander agieren zu sehen.

Sonst noch was?

Bis zu einem gewissen Punkt ist „Last Flag Flying“ ein ‚Antikriegsfilm‘, in dem (durch die Figuren) viel Wut auf die Mächtigen zu spüren ist. Doch so einfach ist die Message des Films dann doch nicht. Auf mich hat die Story (auf die Linklater normalerweise weitgehend verzichtet) insgesamt einen unfokussierten Eindruck gemacht.

3/5

Kurzkritik: Small Town Crime

Krimi, 2017

Regie: Eshom & Ian Nelms; Darsteller: John Hawkes, Octavia Spencer, Robert Forster

Worum gehts?

Ein Ex-Cop mit Alkoholproblem startet auf eigene Faust Ermittlungen, nachdem er die Leiche einer jungen Frau gefunden hat. Bald ist klar, dass es nicht nur ein Verbrechen aufzuklären gilt…

Was soll das?

Klassisches Independent-Kino zwischen Kleinstadt-Portrait, Außenseiter-Drama und Krimi.

Taugt das was?

„Small Town Crime“ verlässt sich komplett auf seinen Hauptdarsteller John Hawkes, der hier in der Tat groß aufspielt. Auch in den übrigen Rollen gut gespielt, sowie in sehenswerten Bildern inszeniert (gedreht wurde in Utah), bietet der Film eine gut gemachte, allerdings nicht sonderlich aufregende Story.

4/5

Kurzkritik: Mudbound

Drama, 2017

Regie: Dee Rees; Darsteller: Jason Clarke, Garett Hedlund, Mary J. Blige, Carey Mulligan

Worum gehts?

Der Film erzählt die eng miteinander verbundenen Geschichten einer weissen und einer schwarzen Familie im ländlichen Mississippi zur Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Was soll das?

Das Familiendrama blickt auf Ungleichheit und Rassismus im Süden der USA, wobei besonders der Blick zweier aus dem Krieg zurückgekehrter Soldaten im Fokus steht.

Taugt das was?

Ja, der Film funktioniert als packendes Familiendrama ebenso wie als Gesellschaftskritik und Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte. Mit über zwei Stunden Laufzeit und angesichts der ernsten Thematik ist „Mudbound“ dabei natürlich keine leichte Kost, dafür visuell herausragend und sehr gut gespielt.

4/5

Kurzkritik: Ingrid Goes West

Ingrid Goes West FilmplakatDrama/Comedy, 2017

Regie: Matt Spicer; Darsteller: Aubrey Plaza, Elizabeth Olsen, O’Shea Jackson, Jr., Wyatt Russell

Worum gehts?

Die unsichere, komplett auf ihren Instagram-Account fixierte Ingrid (Plaza) zieht nach L.A., um dort Taylor (Olsen), einem Star des Netzwerks, auf die Pelle zu rücken. Es entwickelt sich eine ungesunde „Freundschaft“, die bald auf eine ernste Probe gestellt wird.

Was soll das?

„Ingrid Goes West“ verknüpft klassisches Indie-Drama mit dem Zeitgeist-Thema Social Media. In der Sehnsucht nach einem Leben voller perfekt inszenierter, sofort für die Nachwelt auf Handybildern festgehaltener Glücksmomente offenbart sich mehr als nur eine persönliche kleine Existenzkrise…

Taugt das was?

Ja, durchaus. Die Darsteller meistern den schwierigen Spagat zwischen Drama und Komödie, den hohen Fremdschäm-Faktor des Films muss das Publikum aushalten. Gegen Ende war mir das Geschehen dann allerdings deutlich zu Lehrstück-artig – was natürlich auch in der Natur der Sache liegt.

3/5

Kurzkritik: Good Time

Good Time FilmplakatThriller/Drama, 2017

Regie: Benny & Josh Safdie; Darsteller: Robert Pattinson, Benny Safdie, Taliah Webster

Worum gehts?

Connie (Pattinson) und sein psychisch behinderter Bruder Nick (B. Safdie) begehen einen Banküberfall, der mächtig in die Hose geht. Nick wird gefasst, Connie ist verzweifelt bemüht ihn aus dem Gewahrsam der Polizei zu befreien, bevor er in ein echtes Gefängnis überstellt wird.

Was soll das?

„Good Time“ schmeisst das Publikum ebenso wie die Figuren fast von der ersten Minute an ins kalte Wasser. Das Geschehen wird beinahe in Echtzeit gezeigt, insgesamt umspannt die Handlung nur wenige Stunden. In denen ist allerdings so einiges los – denn Connie rennt die Zeit davon, während er auf immer neue Hindernisse stösst..

Taugt das was?

Ja, „Good Time“ ist ein gekonnt inszenierter, temporeicher und spannender Thriller geworden. Die extreme Verdichtung des Geschehens geht selten auf Kosten der Glaubwürdigkeit (zum Teil liegt das ohnehin in der Thriller-Natur der Sache), schafft es aber das Publikum direkt für die Figuren und ihr Schicksal zu interessieren. Die weitgehend unbekannten Darsteller überzeugen, wie auch der Star des Films, Robert Pattinson.

4/5

Kurzkritik: Marjorie Prime

Marjorie Prime FilmplakatDrama/Sci-Fi, 2017

Regie: Michael Almereyda; Darsteller: Lois Smith, Geena Davis, Jon Hamm, Tim Robbins

Worum gehts?

Ein lebensechtes Hologramm ihres verstorbenen Mannes leistet der 86-jährigen Marjorie im Alter Gesellschaft. Während ihre Tochter Tess der künstlichen Erscheinung (die ihren Vater in einer ‚jungen Version‘ darstellt) mit Skepsis begegnet, ist ihr Ehemann Jon von der Technik äußerst angetan

Was soll das?

Die Verfilmung eines Theaterstücks ist zwar technisch gesehen eine Zukunftsvision, beschäftigt sich jedoch vor allem mit unserem Verhältnis zur Vergangenheit. Die Glaubwürdigkeit der eigenen Erinnerungen steht genau so in Frage wie der Nutzen einer lernfähigen K.I. als Kommunikations-Ersatz für echte Menschen.

Taugt das was?

Ja, der Film wird mit zunehmender Laufzeit interessanter und fesselnder. Allerdings kann man ohne Spoiler nicht wirklich erklären, warum das so ist. „Marjorie Prime“ ist ein ruhiges, glänzend gespieltes Kammerspiel, und ein hervorragendes Beispiel dafür, dass ein guter Science-Fiction-Film weder Aliens, Raumschiffe noch ein großes Budget braucht. Sondern vor allem gute Ideen.

4/5

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