Kurzkritik: First Reformed

Drama, 2017

Regie: Paul Schrader; Darsteller: Ethan Hawke, Amanda Seyfried, Cedric Kyles

Worum gehts?

Ein Pastor (Hawke) hadert mit seiner Vergangenheit, seinem Glauben und der Welt. Die Begegnung mit der schwangeren Mary (Seyfried) und ihrem Ehemann verstärkt seine Zweifel, und führt ihn auf einen überraschenden und radikalen Pfad…

Was soll das?

„First Reformed“ beschäftigt sich mit großer Ernsthaftigkeit mit den Themen Glaube, Hoffnung, Verlust – und der Rolle der Menschen in Gottes Schöpfung. Man muss aber kein Christ (oder überhaupt religiös) sein, um sich von der Geschichte und ihren Figuren geistig und emotional fesseln zu lassen.

Taugt das was?

Absolut. Spartanisch inszeniert (ohne Musik, im alten 4:3 Fernsehformat) vertraut „First Reformed“ auf die Kraft der Story mit ihrem cleveren B-Movie Charme und auf seine wunderbaren Darsteller. Die Rechnung geht auf, Regisseur Schrader gelingt mit diesem eindringlichen Drama einer der besten Filme des Jahres.

5/5

 

Kurzkritik: Siberia

Drama/Thriller, 2018

Regie: Matthew Ross; Darsteller: Keanu Reeves, Ana Ularu, Pascha D. Lychnikoff

Worum gehts?

Der US-Diamantenhändler Lucas (K. Reeves) will in St. Petersburg einen großen Deal abwickeln. Doch sein Verkäufer verschwindet, während seine Käufer ihm Druck machen. Bald findet sich Lucas auf der Suche nach den Edelsteinen in Sibirien wieder, wo er sich in die Besitzerin einer Bar verliebt…

Was soll das?

Formal eher ein Thriller konzentriert sich „Siberia“ sehr auf die ungewöhnliche zentrale Romanze. Die wiederum ist zwar nicht uncharmant anzusehen, leider aber nicht sonderlich glaubwürdig (unter anderem weil Reeves nicht der richtige Leading Man für die Rolle ist).

Taugt das was?

Ja und nein. Der Film macht viel richtig, traut sich etwa an entscheidenden Stellen Konventionen zu umgehen. Auch für Spannung ist gesorgt, weil nie so recht klar ist, wie die Dinge eigentlich genau liegen. Weil sich die Handlung aber nur selten aus sich selbst heraus entwickelt, und Reeves im „John Wick“-Modus hier leider nicht reinpasst, kommt „Siberia“ über den Status einer anständig inszenierten Stilübung nicht hinaus.

3/5

 

Kurzkritik: Thoroughbreds (Vollblüter)

Drama, 2017

Regie: Cory Finley; Darsteller: Olivia Cooke, Anya Taylor-Joy, Anton Yelchin

Worum gehts?

Zwei ehemalige Schulfreundinnen aus wohlhabenden Familien treffen sich im College-Alter unter ungewöhnlichen Umständen wieder. Aus den beiden wird langsam ein Team, das sein Schicksal selbst in die Hand nimmt…

Was soll das?

„Thoroughbreds“ ist ein Coming-of-Age Film mit recht speziellen Hauptfiguren. Der Film setzt auf Atmosphäre und Spannung, und entwickelt seine kammerspielartige Handlung geschickt so, dass man sich lange fragt, in welche Richtung sich die Story bewegen wird.

Taugt das was?

Ja, absolut. Die beiden Hauptdarstellerinnen überzeugen, und die immer mitschwingender Ambivalenz bezüglich ihrer Motivationen und Ziele macht den Film spannend. Ich bin nicht sicher, ob der Film eine „Message“ hat – und falls ja, ob ich damit einverstanden bin. Aber  die knapp 90 Minuten haben mich niveauvoll unterhalten.

4/5

Kurzkritik: The Death of Stalin

Komödie, 2018

Regie: Armondo Ianucci; Darsteller: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor

Worum gehts?

Nach dem Tod Stalins müssen die übrigen Mitglieder des Politbüro entscheiden, wie es in der Sowjetunion weitergehen soll. Es gilt ein Staatsbegräbnis zu organisieren, Stalins Kinder die schlechte Nachricht zu überbringen, und natürlich einen Nachfolger zu finden…

Was soll das?

„The Death of Stalin“ macht aus den dramatischen Tagen nach dem Tod des allmächtigen Alleinherrschers eine satirische Schmierenkomödie. Die Charaktere übertreffen sich in Sachen Bigotterie und Hinterhältigkeit, während „die Politik“ zum Spielball ihrer Machtspiele wird.

Taugt das was?

Tatsächlich ist der Film brüllend komisch, wenn man sich erstmal an das etwas ungewöhnliche ‚Format‘ gewöhnt hat. Die pointierten Dialoge und das hohe Tempo sorgen für gelungene Unterhaltung – ein wenig geschichtliches Hintergrundwissen sollte man allerdings schon mitbringen.

4/5

Kurzkritik: Lucky

Drama/Comedy, 2017

Regie: John Caroll Lynch; Darsteller: Harry Dean Stanton, James Darren, David Lynch, Ron Livingston

Worum gehts?

Lucky ist 90 Jahre alt und lebt in einem kleinen Kaff am Rande der Wüste, irgendwo im Westen der USA. Sein Alltag ist eine Routine aus Zigaretten, Fernsehen, Joga-Übungen, Einkäufen und Besuchen des örtlichen Diners sowie der Bar.

Was soll das?

Dabei sein ist alles. „Lucky“ hat keinen Plot (auch wenn einige Dinge passieren in den knapp 90 Minuten Laufzeit), sondern folgt einfach seiner Hauptfigur auf Schritt und Tritt. Lucky ist alt und allein, aber nicht senil und einsam. Er hat eigentlich alles gesehen im Leben, ist aber weiter an seinem Umfeld interessiert. Und er lebt zwar gerne, kann sich aber so langsam auch eine Welt ohne sein Zutun vorstellen…

Taugt das was?

Ja. Der Film lohnt sich allein schon wegen David Lynch als kauzigem Nachbarn, der eine schlichtweg wunderbare Theorie zum Verschwinden seines Haustiers (einer Schildkröte) präsentiert. „Lucky“ ist ein kleiner Film, in dem es vordergründig um nichts geht. Auf seine knuffige, unprätentiöse Art hat der Film durchaus einiges zu sagen. Harry Dean Stanton – zum Zeitpunkt des Drehs tatsächlich 90 Jahre alt – kennt man aus -zig Filmen in Nebenrollen (seine bekannteste Hauptrolle spielte er in Wim Wenders’ “Paris, Texas”), ist hier sicher in “seiner letzten großen Rolle” zu sehen. Und was für eine coole Rolle das ist…

 

4/5

 

Kurzkritik: Lady Bird

Komödie/Drama, 2017

Regie: Greta Gerwig; Darsteller: Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Tracy Letts

Worum gehts?

Eine Schülerin mit künstlerischen Ambitionen kämpft sich durch das letzte Jahr in der High School. Mit den Erwartungen ihrer Eltern kämpft sie genau so wie mit ihren Liebes- und Freundschaftsbeziehungen – und nicht zuletzt mit sich selbst..

Was soll das?

Klassisches ‚Coming of Age‘-Drama, das zumindest in Teilen auf den Erlebnissen von Regisseurin und Drehbuchautorin Greta Gerwig („Frances Ha“) basiert.

Taugt das was?

In einem an starken Beiträgen in den letzten Jahren nicht armen Genre muss sich „Lady Bird“ keineswegs verstecken. Der Film überzeugt vor allem durch die glaubwürdige Entwicklung und Darstellung der Hauptfiguren, sowie die angenehm unaufgeregte Inszenierung.

4/5

Kurzkritik: Last Flag Flying

Drama/Komödie, 2017

Regie: Richard Linklater; Darsteller: Bryan Cranston, Steve Carell, Laurence Fishburne

Worum gehts?

Die drei Vietnam-Veteranen Sal (Cranston), Richard (Fishburne) und Larry (Carell), die sich 30 Jahre lang nicht gesehen haben, finden im Jahr 2003 wieder zusammen, um Larrys im Irak gefallen Sohn zu beerdigen.

Was soll das?

„Last Flag Flying“ ist ein Roadmovie, das sich ganz auf seine drei Hauptfiguren konzentriert. Obwohl er ohne eine einzige Kampfszene auskommt ist es doch ein Film über den Krieg, die Rolle und Erfahrungen der Soldaten sowie ihr Verhältnis zum Staat und den Politikern, die für ihre Einsätze verantwortlich sind.

Taugt das was?

Richard Linklaters beste Filme („Boyhood“, „Dazed and Confused“, „Everbody Wants Some!!“) zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Authentizität aus. Leider ist das bei „Last Flag Flying“ nicht der Fall. Trotz der hochkarätigen Besetzung hat man hier nie das Gefühl, echte Figuren miteinander agieren zu sehen.

Sonst noch was?

Bis zu einem gewissen Punkt ist „Last Flag Flying“ ein ‚Antikriegsfilm‘, in dem (durch die Figuren) viel Wut auf die Mächtigen zu spüren ist. Doch so einfach ist die Message des Films dann doch nicht. Auf mich hat die Story (auf die Linklater normalerweise weitgehend verzichtet) insgesamt einen unfokussierten Eindruck gemacht.

3/5

Kurzkritik: Small Town Crime

Krimi, 2017

Regie: Eshom & Ian Nelms; Darsteller: John Hawkes, Octavia Spencer, Robert Forster

Worum gehts?

Ein Ex-Cop mit Alkoholproblem startet auf eigene Faust Ermittlungen, nachdem er die Leiche einer jungen Frau gefunden hat. Bald ist klar, dass es nicht nur ein Verbrechen aufzuklären gilt…

Was soll das?

Klassisches Independent-Kino zwischen Kleinstadt-Portrait, Außenseiter-Drama und Krimi.

Taugt das was?

„Small Town Crime“ verlässt sich komplett auf seinen Hauptdarsteller John Hawkes, der hier in der Tat groß aufspielt. Auch in den übrigen Rollen gut gespielt, sowie in sehenswerten Bildern inszeniert (gedreht wurde in Utah), bietet der Film eine gut gemachte, allerdings nicht sonderlich aufregende Story.

4/5

Kurzkritik: Mudbound

Drama, 2017

Regie: Dee Rees; Darsteller: Jason Clarke, Garett Hedlund, Mary J. Blige, Carey Mulligan

Worum gehts?

Der Film erzählt die eng miteinander verbundenen Geschichten einer weissen und einer schwarzen Familie im ländlichen Mississippi zur Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Was soll das?

Das Familiendrama blickt auf Ungleichheit und Rassismus im Süden der USA, wobei besonders der Blick zweier aus dem Krieg zurückgekehrter Soldaten im Fokus steht.

Taugt das was?

Ja, der Film funktioniert als packendes Familiendrama ebenso wie als Gesellschaftskritik und Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte. Mit über zwei Stunden Laufzeit und angesichts der ernsten Thematik ist „Mudbound“ dabei natürlich keine leichte Kost, dafür visuell herausragend und sehr gut gespielt.

4/5

Kurzkritik: Ingrid Goes West

Ingrid Goes West FilmplakatDrama/Comedy, 2017

Regie: Matt Spicer; Darsteller: Aubrey Plaza, Elizabeth Olsen, O’Shea Jackson, Jr., Wyatt Russell

Worum gehts?

Die unsichere, komplett auf ihren Instagram-Account fixierte Ingrid (Plaza) zieht nach L.A., um dort Taylor (Olsen), einem Star des Netzwerks, auf die Pelle zu rücken. Es entwickelt sich eine ungesunde „Freundschaft“, die bald auf eine ernste Probe gestellt wird.

Was soll das?

„Ingrid Goes West“ verknüpft klassisches Indie-Drama mit dem Zeitgeist-Thema Social Media. In der Sehnsucht nach einem Leben voller perfekt inszenierter, sofort für die Nachwelt auf Handybildern festgehaltener Glücksmomente offenbart sich mehr als nur eine persönliche kleine Existenzkrise…

Taugt das was?

Ja, durchaus. Die Darsteller meistern den schwierigen Spagat zwischen Drama und Komödie, den hohen Fremdschäm-Faktor des Films muss das Publikum aushalten. Gegen Ende war mir das Geschehen dann allerdings deutlich zu Lehrstück-artig – was natürlich auch in der Natur der Sache liegt.

3/5

Kurzkritik: Good Time

Good Time FilmplakatThriller/Drama, 2017

Regie: Benny & Josh Safdie; Darsteller: Robert Pattinson, Benny Safdie, Taliah Webster

Worum gehts?

Connie (Pattinson) und sein psychisch behinderter Bruder Nick (B. Safdie) begehen einen Banküberfall, der mächtig in die Hose geht. Nick wird gefasst, Connie ist verzweifelt bemüht ihn aus dem Gewahrsam der Polizei zu befreien, bevor er in ein echtes Gefängnis überstellt wird.

Was soll das?

„Good Time“ schmeisst das Publikum ebenso wie die Figuren fast von der ersten Minute an ins kalte Wasser. Das Geschehen wird beinahe in Echtzeit gezeigt, insgesamt umspannt die Handlung nur wenige Stunden. In denen ist allerdings so einiges los – denn Connie rennt die Zeit davon, während er auf immer neue Hindernisse stösst..

Taugt das was?

Ja, „Good Time“ ist ein gekonnt inszenierter, temporeicher und spannender Thriller geworden. Die extreme Verdichtung des Geschehens geht selten auf Kosten der Glaubwürdigkeit (zum Teil liegt das ohnehin in der Thriller-Natur der Sache), schafft es aber das Publikum direkt für die Figuren und ihr Schicksal zu interessieren. Die weitgehend unbekannten Darsteller überzeugen, wie auch der Star des Films, Robert Pattinson.

4/5

Kurzkritik: Marjorie Prime

Marjorie Prime FilmplakatDrama/Sci-Fi, 2017

Regie: Michael Almereyda; Darsteller: Lois Smith, Geena Davis, Jon Hamm, Tim Robbins

Worum gehts?

Ein lebensechtes Hologramm ihres verstorbenen Mannes leistet der 86-jährigen Marjorie im Alter Gesellschaft. Während ihre Tochter Tess der künstlichen Erscheinung (die ihren Vater in einer ‚jungen Version‘ darstellt) mit Skepsis begegnet, ist ihr Ehemann Jon von der Technik äußerst angetan

Was soll das?

Die Verfilmung eines Theaterstücks ist zwar technisch gesehen eine Zukunftsvision, beschäftigt sich jedoch vor allem mit unserem Verhältnis zur Vergangenheit. Die Glaubwürdigkeit der eigenen Erinnerungen steht genau so in Frage wie der Nutzen einer lernfähigen K.I. als Kommunikations-Ersatz für echte Menschen.

Taugt das was?

Ja, der Film wird mit zunehmender Laufzeit interessanter und fesselnder. Allerdings kann man ohne Spoiler nicht wirklich erklären, warum das so ist. „Marjorie Prime“ ist ein ruhiges, glänzend gespieltes Kammerspiel, und ein hervorragendes Beispiel dafür, dass ein guter Science-Fiction-Film weder Aliens, Raumschiffe noch ein großes Budget braucht. Sondern vor allem gute Ideen.

4/5

Kurzkritik: Wind River

Wind River FilmplakatThriller/Drama, 2017

Regie: Taylor Sheridan; Darsteller: Jeremy Renner, Elizabeth Olsen, Kelsey Asbille, Graham Greene

Worum gehts?

Die Ermittlungen zum Tod einer jungen Frau in einem Indianer-Reservat in Wyoming führen eine FBI-Agentin, einen lokalen Jäger und die Stammespolizei zusammen. Schlechtes Wetter und unklare Zuständigkeiten erschweren die Ermittlungen erheblich…

Taugt das was?

Jawohl. Neben den guten Darstellern und den wunderbaren (Natur-)Bildern überzeugt „Wind River“ vor allem formal. Der Film hat seine Story jederzeit souverän im Griff und löst in einer großartigen Rückblende, die den eigentlichen Showdown meisterhaft unterbricht, das zentrale Rätsel der Story auf, ohne dass es dadurch mit der Spannung vorbei wäre.

Sonst noch was?

Einziger Kritikpunkt ist die einfache, alttestamentarische Moral, in dieser Hinsicht hätte „Wind River“ ein wenig mehr Ambivalenz ganz gut gestanden.

Wie muss ich mir das vorstellen?

„Winter’s Bone“ meets „Thunderheart“

4/5

Kurzkritik: The Big Sick

The Big Sick FilmplakatComedy/Drama, 2017

Regie: Michael Showalter; Darsteller: Kumail Nanjiani, Zoe Kazan, Holly Hunter

Worum gehts?

Der Pakistan stammende Kumail aus der Stand-Up Comedy-Szene von Chicago verliebt sich in die „weisse“ Amerikanerin Emily. Schlimm genug, dass Kumails Familie von der Beziehung nichts wissen darf – doch das Schicksal stellt die beiden noch vor eine ganz andere Probe…

Was soll das?

Humorvoll, mit Niveau und ohne Rücksicht auf ‚political correctness‘ erzählt der Film (basierend auf einer wahren Begebenheit) vom ganz alltäglichen Zusammenprall von Kulturen und Menschen im Schmelztiegel USA.

Taugt das was?

Auf jeden Fall. „The Big Sick“ hat ein großes Herz, scharfe Zungen und ein gutes Gespür für die Balance von Drama und Komödie. Der Blick auf die Figuren ist ehrlich, aber mitfühlend.

Sonst noch was?

Stand-Up Comedy war nie so ganz mein Fall – wem das ähnlich geht sei gesagt: das muss einen hier nicht abschrecken…

4/5

Kurzkritik: Buster’s Mal Heart

Busters Mal Heart FilmplakatDrama/Mystery, 2016

Regie: Sarah Adina Smith; Darsteller: Rami Malek, Kate Lyn Sheil, DJ Qualls

Worum gehts?
Der junge Familienvater Jonah (Malek) arbeitet als Nacht-Portier in einem abgelegenen Hotel, wo er auf einen ominösen Verschwörungstheoretiker trifft. In einem anderen (oder späteren?) Handlungsstrang lebt dieselbe Figur als Outlaw in der Wildnis und sagt der Gesellschaft den Kampf an…

Was soll das?
„Buster’s Mal Heart“ spielt mit Identitäten und Realitäten – ein kniffliger Film, der die Zuschauer herausfordert.

Taugt das was?
Ja. Trotz einiger zäher Momente und Schwächen beim Timing baut der Film ordentlich Spannung auf und bietet viele sehenswerte Szenen und Ideen. Die Auflösungen und Kniffe des Films können nicht alle begeistern, doch es ist im positiven Sinne interessant dabei zuzuschauen.

Sonst noch was?
Die Besetzung der Hauptrolle mit „Mr Robot“ Rami Malek darf durchaus als Wink verstanden werden – wer die Serie mag, der ist hier grundsätzlich nicht ganz falsch.

Wie muss ich mir das vorstellen?
Wie zwei etwas schräge Indie-Dramen in einem Film, mit Elliot aus „Mr Robot“ als gemeinsamer Hauptdarsteller.

3/5

1 2 3 18