Kurzkritik: Arctic

Abenteuer/Drama, 2018

Regie: Joe Penna ; Darsteller: Mads Mikkelsen, Maria Thelma Smaradottir

Worum gehts?
Nach einem Flugzeug-Unglück wartet ein Mann vergeblich auf seine Rettung aus der arktischen Wildnis. Nach einem erneuten Schicksalsschlag beginnt er eine schier aussichtslose Odyssee in Richtung einer weit entfernten Forschungsstation.

Was soll das?
„Arctic“ ist ein auf das absolute Minimum reduziertes Drama „Mensch gegen Natur“. Die Story ist auf das Wesentliche beschränkt, die Bilder sind nichts für zart besaitete Zuschauer.

Taugt das was?
Ja. Mads Mikkelsen brilliert in der Hauptrolle, vermeidet trotz Dauer-Leiden unnötigen Pathos. Regisseur Penna gelingt es die Schönheit der arktischen Landschaft ohne jeden Kitsch einzufangen. Gegen Ende dreht „Arctic“ die Schraube vielleicht einen Tick zu fest – den fesselnden Gesamteindruck schmälert das aber kaum.

4/5

Kurzkritik: Blaze

Musikdrama, 2018

Regie: Ethan Hawke ; Darsteller: Ben Dickey, Alia Shawkat, Charlie Sexton

Worum gehts?
Um das Leben des texanischen Singer-Songerwriters Blaze Foley, von seinen Anfängen als umherziehender Musiker, über die Höhen und Tiefen seiner Karriere bis zu seinem frühen gewaltsamen Tod.

Was soll das?
Der eher als Schaupieler bekannte Regisseur Ethan Hawke erzählt die Story seines Antihelden auf drei parallelen Zeitebenen, die sowohl Details seines Lebens als auch posthume Einflüsse und Legenden thematisieren.

Taugt das was?
Absolut, wenn man mit „Texas Outlaw Musik“ (was man sich wie „Alternative Country/Folk/Blues“ vorstellen kann) etwas anzufangen vermag. In der Hauptrolle stark gespielt, wird „Blaze“ insgesamt vom Ensemble und einer Atmosphäre verkaterter Melancholie getragen – für die nicht zuletzt die starke Musik verantwortlich ist.

4/5


Kurzkritik: Vox Lux

Musikdrama, 2018

Regie: Brady Corbet; Darsteller: Natalie Portman, Jude Law, Raffey Cassidy

Worum geht’s?
In der Folge eines Highschool-Massakers wird die Teenagerin Celeste zum Popstar der Stunde. 15 Jahre später ist Celeste (nun gespielt von N. Portman) immer noch berühmt, doch das Leben im Showgeschäft hat für sie und ihre Familie so seine Schattenseiten gehabt..

Was soll das?
„Vox Lux“ ist kein Hochglanz-Kino, zeichnet den Weg von Celeste und ihrer Schwester Ellie in grimmigen, realistischen Bildern nach, lässt sich Zeit, verwendet hektische Montagen und schwindelig machende Kamerafahrten. Musikalisch verfolgt „Vox Lux“ einen anderen Plan als etwa „A Star Is Born“; hier geht es nicht um parallel vermarktbare Hits, sondern um den ambivalenten Charakter von Popmusik in unserer Gesellschaft.

Taucht das was?
Ja, wenn man sich an der etwas sperrigen Machart und dem großen Sprung in der Handlung nicht stört. Schauspielerisch gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Natalie Portmans Gesang in „Vox Lux“ ist sicher keine Offenbarung – aber eine einzigartige Stimme ist eben auch nicht das, was Celeste als Popstar ausmacht..

4/5

Kurzkritik: Dragged Across Concrete

Thriller/Drama, 2018

Regie: S. Craig Zahler; Darsteller: Mel Gibson, Vince Vaughn, Tory Kittles

Worum gehts?
Zwei wegen übertriebener Brutalität gegen einen Drogendealer suspendierte Cops fühlen sich schlecht behandelt. Sie schmieden den Plan, einem Gangster sein Geld abzunehmen, statt ihn einzubuchten.

Was soll das?
„Dragged Across Concrete“ ist ein etwas anderer Cop-Thriller. Der Film verwendet vergleichsweise viel Zeit in die Einführung seiner Figuren, und nimmt erst nach etwa zwei Dritteln seiner 158 Minuten Laufzeit richtig Fahrt auf. Auch die blutige Handschrift des Regisseurs vom Kult-Western „Bone Tomahawk“ ist klar zu erkennen.

Taugt das was?
Durchaus, ja. Der Film entwickelt große Spannung, gerade weil er gnadenlos und lang mit der Kamera „draufhält“. Es gibt recht wenig Action (abgesehen vom Finale), und auch keine dauernden Wendungen. Handwerklich passt das soweit, auch die Darsteller überzeugen. Doch echter dramatischer Tiefgang fehlt, ebenso wie überzeugende Gesellschaftskritik – womit „Dragged Across Concrete“ in vieler Hinsicht dann doch nur ein überlanger Cop-Thriller ist..

3/5

Kurzkritik: Under the Silver Lake

Drama/Krimi/Komödie, 2018

Regie: David Robert Mitchell; Darsteller: Andrew Garfield, Riley Keough, Riki Lindhome

Worum gehts?

Ein junger Mann (A. Garfield als wenig sympathischer Taugenichts) geht dem Verschwinden einer schönen Frau auf den Grund, die er kurz zuvor kennengelernt hat. Bald ergibt sich ein kompliziertes Bild voller Verschwörungstheorien und merkwürdiger Figuren aus der Film- und Musikszene von Los Angeles…

Was soll das?

Schwer zu sagen. „Under the Silver Lake“ ist sicherlich ein Kommentar auf die moderne Mediengesellschaft und ihre Auswüchse, auf die kulturelle Oberflächlichkeit und die unzähligen echten und ersponnenen Querverbindungen der Popkultur. Worin genau der Kommentar jedoch besteht bleibt mir ein Rätsel.

Taugt das was?

Nur bedingt. Visuell und vom grundsätzlichen Unterhaltungswert kann der Film durchaus punkten. Da er aber aus all den wirren Fäden seiner Story nichts wirklich interessantes zusammenstrickt (und dafür auch noch fast zweieinhalb Stunden braucht) wird einem das Treiben gegen Ende schon etwas lästig.

Sonst noch was?

Wem der Style gefallen hat (oder sich für die Vorbilder interessiert) sollte sich „Inherent Vice“ oder „The Long Goobye“ ansehen. Und natürlich „The Big Lebowski“…

3/5

Kurzkritik: Unsane

Thriller, 2018

Regie: Steven Soderbergh; Darsteller: Claire Foy, Joshua Leonard, Jay Pharoah

Worum gehts?

Eine junge Frau wähnt sich von einem Stalker verfolgt. Nachdem sie extra in eine neue Stadt umgezogen ist, sucht sie professionelle Hilfe, um ihre Ängste in den Griff zu bekommen. Kurz darauf findet sie sich in einer geschlossenen Einrichtung wieder, in die sie sich laut deren Belegschaft freiwillig begeben hat. Und plötzlich taucht auch ihr Stalker wieder auf…

Was soll das?

Trotz „iPhone“-Experiment-Charakter (Regisseur Steven Soderbergh hat komplett mit iPhone 7+ gefilmt) ist der „Unsane“ kein klassischer Experimentalfilm. Eher ein Thriller  mit B-Movie-Szenario. Die Grenze zwischen Mindfuck, Thriller, Horror und Drama ist fliessend, wobei sich der Film nach gut der Hälfte der kurzen Laufzeit entscheidet – und weiss was er sein will.

Taugt das was?

Yep. „Unsane“ lebt von seiner starken Besetzung sowie dem Gespür des Regisseurs für das (vermeintlich) spontane Element des Films (inklusive der Dialoge). Die logischen Schwächen des Ganzen werden dabei geschickt überspielt…

4/5

Kurzkritik: Arizona

Thriller/Komödie, 2018

Regie: Jonathan Watson; Darsteller: Danny McBride, Rosemarie DeWitt, Luke Wilson

Worum gehts?

Arizona, anno 2009. Die alleinerziehende Mutter und Immobilienmaklerin Cassie wird Zeugin eines blutigen Todsfalls. Was mit einem Unfall beginnt entwickelt sich bald zu einem Horrorszenario, in dem sich die Leichen stapeln…

Was soll das?

„Arizona“ ist ein dreckiger kleiner Thriller, eine Mischung aus „Friday“ und „Falling Down“. Die Immobilienkrise der USA dient als Aufhänger für die Story eines frustrierten weissen Mannes, dessen Welt aus den Fugen geraten ist…

Taugt das was?

Leider nein. Zwar können die meisten Darsteller überzeugen, doch „Arizona“ scheitert an dem Versuch, der grotesken und blutigen Handlung mit dem Verweis auf die Finanzkrise (und den damit verbundenen Leiden von Durchschnittsamerikanern) eine zusätzliche Dimension zu verleihen. Statt einer satirischen Gesellschaftskritik bleibt er durch und durch ein B-Movie – nicht unguckbar, aber letztlich komplett unnötig.

2/5

Kurzkritik: Mandy

Horror/Thriller, 2018

Regie: Panos Cosmatos; Darsteller: Nicolas Cage, Andrea Riseborough

Worum gehts?

Eine irre Sekte tötet die Frau eines Mannes – der sofort einen blutigen Rachefeldzug startet. Setting des Geschehens sind die Wälder im Westen der USA im Jahre 1983.

Was soll das?

Gute Frage. „Mandy“ ist ein irres, wirres und blutiges Spektakel. Die Mischung aus Mad Max, Filmen von David Cronenberg oder David Lynch, sowie dem „Texas Chainsaw Massacre“ kommt wie ein filmgewordenes Metal-Album der 80er Jahre daher.

Taugt das was?

Durchaus. Wenn Nic Cage eines kann, dann in so einem „over the top“-Szenario glänzen, und das tut er auch. Allerdings muss man schon eine Menge Gefallen an total schrägen Szenen mitbringen, um an „Mandy“ Freude haben zu können. Ich bin etwas unsicher, ob ich in Sachen Hintergrund-Story einiges verpasst habe (es wird viel genuschelt und gezischt im Original), oder ob man sich da selbst seinen Teil denken soll.

Insgesamt sicher eher was für Freunde kruder Horrorfilme oder Fans des unzerstörbaren Nicolas Cage. Mir stand der Sinn nach Kino außerhalb des Mainstreams, und in dieser Hinsicht kann „Mandy“ definitiv ‚überzeugen‘..

3/5

Kurzkritik: Breath

Drama, 2017

Regie: Simon Baker; Darsteller: Samson Coulter, Elisabeth Debicki, Simon Baker

Worum gehts?

Coming-of-Age-Drama um zwei Teenager in West-Australien, die von einem einsiedlerischen Ex-Profi das Surfen lernen – was den Verlauf ihrer Freundschaft entscheidend verändert.

Was soll das?

Das Regiedebüt von Simon Baker („Breath“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Tim Winton) ist eine feine, kleine Geschichte um die Probleme des Erwachsenwerdens – und eine Hommage an das Wellenreiten.

Taugt das was?

Ja, man muss kein Surfer sein um die wunderbar gefilmten Bilder und die sich in die vielen Andeutungen entwickelnde Geschichte genießen zu können. Die jungen Darsteller überzeugen, die Gemächlichkeit der Story passt gut zu den verhandelten Themen und Motiven.

4/5

Kurzkritik: First Reformed

Drama, 2017

Regie: Paul Schrader; Darsteller: Ethan Hawke, Amanda Seyfried, Cedric Kyles

Worum gehts?

Ein Pastor (Hawke) hadert mit seiner Vergangenheit, seinem Glauben und der Welt. Die Begegnung mit der schwangeren Mary (Seyfried) und ihrem Ehemann verstärkt seine Zweifel, und führt ihn auf einen überraschenden und radikalen Pfad…

Was soll das?

„First Reformed“ beschäftigt sich mit großer Ernsthaftigkeit mit den Themen Glaube, Hoffnung, Verlust – und der Rolle der Menschen in Gottes Schöpfung. Man muss aber kein Christ (oder überhaupt religiös) sein, um sich von der Geschichte und ihren Figuren geistig und emotional fesseln zu lassen.

Taugt das was?

Absolut. Spartanisch inszeniert (ohne Musik, im alten 4:3 Fernsehformat) vertraut „First Reformed“ auf die Kraft der Story mit ihrem cleveren B-Movie Charme und auf seine wunderbaren Darsteller. Die Rechnung geht auf, Regisseur Schrader gelingt mit diesem eindringlichen Drama einer der besten Filme des Jahres.

5/5

 

Kurzkritik: Siberia

Drama/Thriller, 2018

Regie: Matthew Ross; Darsteller: Keanu Reeves, Ana Ularu, Pascha D. Lychnikoff

Worum gehts?

Der US-Diamantenhändler Lucas (K. Reeves) will in St. Petersburg einen großen Deal abwickeln. Doch sein Verkäufer verschwindet, während seine Käufer ihm Druck machen. Bald findet sich Lucas auf der Suche nach den Edelsteinen in Sibirien wieder, wo er sich in die Besitzerin einer Bar verliebt…

Was soll das?

Formal eher ein Thriller konzentriert sich „Siberia“ sehr auf die ungewöhnliche zentrale Romanze. Die wiederum ist zwar nicht uncharmant anzusehen, leider aber nicht sonderlich glaubwürdig (unter anderem weil Reeves nicht der richtige Leading Man für die Rolle ist).

Taugt das was?

Ja und nein. Der Film macht viel richtig, traut sich etwa an entscheidenden Stellen Konventionen zu umgehen. Auch für Spannung ist gesorgt, weil nie so recht klar ist, wie die Dinge eigentlich genau liegen. Weil sich die Handlung aber nur selten aus sich selbst heraus entwickelt, und Reeves im „John Wick“-Modus hier leider nicht reinpasst, kommt „Siberia“ über den Status einer anständig inszenierten Stilübung nicht hinaus.

3/5

 

Kurzkritik: Thoroughbreds (Vollblüter)

Drama, 2017

Regie: Cory Finley; Darsteller: Olivia Cooke, Anya Taylor-Joy, Anton Yelchin

Worum gehts?

Zwei ehemalige Schulfreundinnen aus wohlhabenden Familien treffen sich im College-Alter unter ungewöhnlichen Umständen wieder. Aus den beiden wird langsam ein Team, das sein Schicksal selbst in die Hand nimmt…

Was soll das?

„Thoroughbreds“ ist ein Coming-of-Age Film mit recht speziellen Hauptfiguren. Der Film setzt auf Atmosphäre und Spannung, und entwickelt seine kammerspielartige Handlung geschickt so, dass man sich lange fragt, in welche Richtung sich die Story bewegen wird.

Taugt das was?

Ja, absolut. Die beiden Hauptdarstellerinnen überzeugen, und die immer mitschwingender Ambivalenz bezüglich ihrer Motivationen und Ziele macht den Film spannend. Ich bin nicht sicher, ob der Film eine „Message“ hat – und falls ja, ob ich damit einverstanden bin. Aber  die knapp 90 Minuten haben mich niveauvoll unterhalten.

4/5

Kurzkritik: The Death of Stalin

Komödie, 2018

Regie: Armondo Ianucci; Darsteller: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor

Worum gehts?

Nach dem Tod Stalins müssen die übrigen Mitglieder des Politbüro entscheiden, wie es in der Sowjetunion weitergehen soll. Es gilt ein Staatsbegräbnis zu organisieren, Stalins Kinder die schlechte Nachricht zu überbringen, und natürlich einen Nachfolger zu finden…

Was soll das?

„The Death of Stalin“ macht aus den dramatischen Tagen nach dem Tod des allmächtigen Alleinherrschers eine satirische Schmierenkomödie. Die Charaktere übertreffen sich in Sachen Bigotterie und Hinterhältigkeit, während „die Politik“ zum Spielball ihrer Machtspiele wird.

Taugt das was?

Tatsächlich ist der Film brüllend komisch, wenn man sich erstmal an das etwas ungewöhnliche ‚Format‘ gewöhnt hat. Die pointierten Dialoge und das hohe Tempo sorgen für gelungene Unterhaltung – ein wenig geschichtliches Hintergrundwissen sollte man allerdings schon mitbringen.

4/5

Kurzkritik: Lucky

Drama/Comedy, 2017

Regie: John Caroll Lynch; Darsteller: Harry Dean Stanton, James Darren, David Lynch, Ron Livingston

Worum gehts?

Lucky ist 90 Jahre alt und lebt in einem kleinen Kaff am Rande der Wüste, irgendwo im Westen der USA. Sein Alltag ist eine Routine aus Zigaretten, Fernsehen, Joga-Übungen, Einkäufen und Besuchen des örtlichen Diners sowie der Bar.

Was soll das?

Dabei sein ist alles. „Lucky“ hat keinen Plot (auch wenn einige Dinge passieren in den knapp 90 Minuten Laufzeit), sondern folgt einfach seiner Hauptfigur auf Schritt und Tritt. Lucky ist alt und allein, aber nicht senil und einsam. Er hat eigentlich alles gesehen im Leben, ist aber weiter an seinem Umfeld interessiert. Und er lebt zwar gerne, kann sich aber so langsam auch eine Welt ohne sein Zutun vorstellen…

Taugt das was?

Ja. Der Film lohnt sich allein schon wegen David Lynch als kauzigem Nachbarn, der eine schlichtweg wunderbare Theorie zum Verschwinden seines Haustiers (einer Schildkröte) präsentiert. „Lucky“ ist ein kleiner Film, in dem es vordergründig um nichts geht. Auf seine knuffige, unprätentiöse Art hat der Film durchaus einiges zu sagen. Harry Dean Stanton – zum Zeitpunkt des Drehs tatsächlich 90 Jahre alt – kennt man aus -zig Filmen in Nebenrollen (seine bekannteste Hauptrolle spielte er in Wim Wenders’ “Paris, Texas”), ist hier sicher in “seiner letzten großen Rolle” zu sehen. Und was für eine coole Rolle das ist…

 

4/5

 

Kurzkritik: Lady Bird

Komödie/Drama, 2017

Regie: Greta Gerwig; Darsteller: Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Tracy Letts

Worum gehts?

Eine Schülerin mit künstlerischen Ambitionen kämpft sich durch das letzte Jahr in der High School. Mit den Erwartungen ihrer Eltern kämpft sie genau so wie mit ihren Liebes- und Freundschaftsbeziehungen – und nicht zuletzt mit sich selbst..

Was soll das?

Klassisches ‚Coming of Age‘-Drama, das zumindest in Teilen auf den Erlebnissen von Regisseurin und Drehbuchautorin Greta Gerwig („Frances Ha“) basiert.

Taugt das was?

In einem an starken Beiträgen in den letzten Jahren nicht armen Genre muss sich „Lady Bird“ keineswegs verstecken. Der Film überzeugt vor allem durch die glaubwürdige Entwicklung und Darstellung der Hauptfiguren, sowie die angenehm unaufgeregte Inszenierung.

4/5

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