Für die beliebten „Recaps“ von Serien, die ich gerade schaue, fehlt mir leider die Zeit. Daher schreibe ich nur sehr unregelmäßig kurze Beiträge über meinen aktuellen Serienspeiseplan, und ob es mir gerade mal wieder geschmeckt hat oder nicht…

Kurzkritik: The Affair (Staffel 5)

Drama, 2019

Creators: Hagai Levi, Sarah Treem; Darsteller: Dominic West, Maura Tiernay, Julia Goldani Telles

Worum gehts?
Es geht da weiter, wo die letzte Staffel aufgehört hat. Helen, Noah und ihre Kinder kämpfen sich mit Höhen und Tiefen durchs Leben. Einige Nebenfiguren sind bekannt, wenige neue kommen auch hinzu. Parallel beginnt „The Affair“ einen in der Zukunft liegenden Erzählstrang, in dem Alisons inzwischen Erwachsene Tochter Joanie nach einer Ehekrise in Montauk auf Spurensuche ihrer Familienhistorie geht..

Was soll das?
Die finale Staffel der Serie bewegt sich einige Folgen langt in gewohntem Tempo durch das Leben ihrer Figuren. Dann spitzt sich die Handlung deutlich zu und „The Affair“ ist sichtlich bemüht die wichtigsten Konflikte so gut es geht aufzulösen. Sofern das noch möglich ist, schließlich hat die Show sich vorzeitig von zwei ihrer einst vier Hauptdarsteller getrennt.

Taugt das was?
Ja, mir hat die letzte Staffel gefallen. Nicht immer stimmt die Mischung aus Drama und gesellschaftlichem Kommentar, und einige Subplots wirken wie üblich eher wie Nebelkerzen in der großen Erzählung. Die aber wird schlüssig entwickelt und wie immer vor allem von den starken Darstellern und wechselnden Perspektiven getragen und geprägt. Man muss das Ende nicht mögen, um es zumindest einigen Figuren nach all dem Drama von Herzen zu gönnen.

Wo kann ich das gucken?
Hier.

4/5

Kurzkritik: Goliath (Season 3)

Krimi/Drama, 2019

Creators: David E. Kelley, Jonathan Shapiro; Darsteller: Billy Bob Thornton, Nina Arianda, Dennis Quaid

Worum gehts?
Eine Studienfreundin von Anwalt Billy McBride stirbt bei einem Erdrutsch im kalifornischen Central Valley. Schnell treten dabei Ungereimtheiten zu Tage, die mit der Wasserversorgung des unter einer Dürre leidenden County zusammen hängen. Und mit den reichen Farmern, die unter zwielichtigen Umständen ihren eigenen Wasserbedarf ganz locker decken können…

Was soll das?
„Goliath“ bleibt sich treu und beginnt eine gänzlich neue Geschichte, in der allerdings bestehende Handlungsfäden weitergesponnen werden. Anders als in Staffel 2 geht es hier auch etwas häufiger einen Gerichtssaal zu sehen, heimlicher Hauptdarsteller ist jedoch die Landschaft des Central Valley.

Taugt das was?
Ja. Zwar sind einige (neue) Figuren so bizarr, dass die Serie manchmal am Rande der Parodie wandelt. Doch die Autoren leisten gute Arbeit, sowohl der Story als auch den bekannten Charakteren genügen Raum zu geben. Insgesamt gelungene Unterhaltung mit hohem Unterhaltungswert. Eine finale Staffel würde ich sicher auch noch schauen – mehr muss es aber auch nicht werden.

Wo kann ich das gucken?
Bei Amazon Prime Video.

4/5

Kurzkritik: El Camino

Drama/Thriller, 2019

Regie: Vince Gilligan; Darsteller: Aaron Paul, Jesse Plemons, Matt Jones

Worum gehts?
„El Camino: A Breaking Bad Movie“ setzt an, wo die Serie aufgehört hat. Jesse Pinkman hat das große Massaker überlebt – in Sicherheit ist er damit aber noch längst nicht. Nach Wochen der Gefangenschaft schwer gezeichnet sind nicht nur die Cops auf seiner Spur. Und das nötige Kleingeld, um für immer zu verschwinden fehlt ihm ebenfalls…

Was soll das?
Soweit ich es gelesen habe, war es Serienschöpfer Vince Gilligan selbst, der die Idee hatte, Pinkmans Story weiterzuerzählen. Die Fans-Basis von „Breaking Bad“ ist immer noch riesig, daher wundert es auch nicht, dass er dafür ein Budget bekommen hat. Warum Netflix den Film rausbringt (und nicht Serienproduzent AMC) ist mir allerdings nicht ganz klar. Wirklich entscheidend ist das aber ohnehin in keiner Weise.

Taugt das was?
Ja. „El Camino“ ist wie ein zweistündiger Epilog der Serie. Der Film ist spannend, sieht super aus und lässt das Universum von „Breaking Bad“ wunderbar wiederauferstehen. Die Rückblenden sind ebenfalls gelungen, ergänzen die Story eher als dass sie Dinge in neuem Licht erscheinen ließen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich „El Camino“ nicht unbedingt gebraucht hätte. Das (etwas) offene Ende der Serie hat mir wunderbar gefallen, und diese gelungene Weitererzählung ändert daran letztlich nichts.

4/5

Kurzkritik: Mindhunter (Staffel 2)

Krimi/Drama, 2019

Creator: Joe Penhall; Darsteller: Jonathan Groff, Holt McCallany, Anna Torv, Stacy Roca, Albert Jones

Worum gehts?
Das Team der ‚Behavioral Science Unit“ des FBI bekommt einen neuen Boss, der Großes im Sinn hat. Die Show nimmt zunehmend das Privatleben der Figuren (vor allem von Bill Tench und Dr. Carr) in den Fokus, während Holden sich auf einen kniffligen, öffentlichkeitswirksamen Fall in Atlanta konzentriert.

Taugt das was?
Ja, die Serie kann ihr Niveau tatsächlich halten. „Mindhunter“ bleibt spannend, niveauvoll und stark gespielt. Und die Autoren schaffen es, nicht nur die Krimi-Handlung(en), sondern auch die Figurenentwicklung glaubwürdig zu halten. Das Finale überzeugt ebenfalls – hoffentlich kommt die nächste Staffel sehr bald…

Wo kann ich das gucken?
Bei Netflix.

5/5

Kurzkritik: Too Old to Die Young

Drama, 2019

Regie/Creators: Nicolas Winding Refn, Ed Brubaker; Darsteller: Miles Teller, Christina Rodlo, Augusto Aguilera, John Hawkes, Jena Malone

Worum gehts?
Ein wortkarger Cop gerät nach dem Mord seines Partners zwischen die Fronten eines Bandenkrieges, ein mexikanisches Kartell stellt sich nach dem Tod des Patrons neu auf, und eine junge Frau nimmt mit einem schwerkranken Ex-Soldaten davon gekommene Verbrecher ins Visier. Irgendwie hängt das auch noch alles zusammen…

Was soll das?
„Drive“-Regisseur Refn hat von amazon einen Freifahrtschein bekommen – ein ordentliches Budget für 13 Stunden künstlerische Freiheit. Und so sieht das dann auch aus. Aufreizend langsam bis lethargisch, dabei unfassbar stylisch, extrem brutal und – mehr als gewohnt – mit albtraumhaften bis surrealen Zügen.

Taugt das was?
Leider nein. Zwar sah Fernsehen wirklich selten so gut aus, aber „Too Old To Die Young“ übertreibt es mit der Langsamkeit. Die Serie bietet immerhin einige erinnungswürdige Szenen (sowohl abseitig-lustige als auch völlig kranke Sex- und Gewaltdarstellungen). Doch die Story kommt nie wirklich in Gang (was gewollt scheint), und findet auch kein wirkliches Ende. Sie zerfasert gegen Ende eher, als dass sie die Handlungsstränge zusammenführen würde – worauf man nach Stunden der Langsamkeit inständig gehofft hat.

Wo kann ich das gucken?
Bei amazon Prime Video.

2/5

Kurzkritik: Veronica Mars (Staffel 4)

Krimi/Komödie, 2019

Creator: Rob Thomas; Darsteller: Kristen Bell, Enrico Colantoni, Jason Dohring

Worum gehts?
Vater und Tochter Mars ermitteln in Sachen eines Sprengstoffanschlags, der Neptune ausgerechnet zum Spring Break erschüttert. Die Zahl der Spuren ist vielfältig, neben lokalen Akteuren mischen auch Politiker, Drogengangster und Ex-Knackis von außerhalb mit.

Was soll das?
Vier Jahre nach dem „Veronica Mars“-Film und 12 Jahre nach der dritten Staffel schiebt Hulu eine vierte Staffel nach. Gar nicht soo überraschend, denn sowohl die Fans als auch die Produzenten und Kreativen sind der Show immer treu verbunden geblieben…

Taugt das was?
Ja, tatsächlich schafft es „Veronica Mars“, sich sowohl zeitgemäß und frisch als auch mit liebgewonnen Elementen (und Charakteren) zu präsentieren. Humor, Charme und Sozialkritik bleiben die wichtigsten Säulen der Show. Sowohl die Krimihandlung als auch die Weiterentwicklung der Figuren überzeugen – gut möglich, dass es irgendwann auch eine fünfte Staffel zu sehen gibt…

4/5

Kurzkritik: Big Little Lies Season 2

Drama, 2019

Creator: David E. Kelley ; Darsteller: Nicole Kidman, Meryl Streep, Reese Witherspoon, Laura Dern, Zoe Kravitz, Shailene Woodley

Worum gehts?
Das Leben von Madeline, Celeste & Co, ist nach dem Tod von Perry nicht leichter geworden. Die Polizei will ihrer Story keinen Glauben schenken, und sie alle haben mit persönlichen Krisen & Katastrophen zu kämpfen…

Was soll das?
„Big Little Lies“ nimmt den Faden der ersten Staffel wieder auf, ist aber nicht wirklich an einer Aufklärung (im Sinne einer Krimihandlung) interessiert. Stattdessen widmet sich die Serie ganz ihrer größten Stärke – den fünf weiblichen Hauptfiguren.

Taugt das was?
Ja, absolut. Mit Meryl Streep wurde die ohnehin schon starke Besetzung noch mal verstärkt, die zentralen Motive der Serie wurden glaubwürdig weiterentwickelt. Das stimmige, aber relativ offene Ende könnte zwar eine dritte Staffel bedeuten, mir scheint aber, als hätten die Macher damit einen echten Schlusspunkt setzen wollen…

Wo kann ich das gucken?
Hier.

Serie: Fortitude

Da ich hier neulich vermeldet habe, wie gut mir die erste Staffel gefällt, muss ich ergänzend noch etwas hinzufügen…

Die erste Staffel von „Fortitude“ ist in der Tat richtig gut. Darsteller, Setting, Atmosphäre, Story, Timing – da passt alles.

Die zweite Staffel ist dann schon vergleichsweise überladen, findet keinen überzeugenden dramaturgischen Fokus mehr und verliert arg an Spannung. Immerhin gibt es noch einige starke Momente.

Die nur vier Folgen lange letzte Staffel ist schließlich totaler Mist. Hier schmeißt man auf den letzten Drücker neue Figuren ins Rennen, die wie Nebelkerzen wirken. Währenddessen geht der Versuch einer  Auflösung der zentralen (längst unglaubwürdig und gequält daherkommenden) Story komplett daneben. Schade.

Kurzkritik: True Detective – Staffel 3

Krimi/Drama, 2019

Creator: Nick Pizzolatto; Darsteller: Mahershala Ali, Stephen Dorff, Carmen Ejogo

Worum gehts?
Die Cops Hays (Ali) und West (Dorff) ermitteln anno 1980 in einem Mordfall in einer Kleinstadt in Arkansas, der sie über Jahrzehnte nicht loslassen wird. Alles dreht sich um zwei verschwundene Kinder, einige mysteriöse Umstände und ein abruptes, jedoch nicht endgültiges Ende der Ermittlungen.

Was soll das?
Die Bedeutung des Verbrechens für die zentralen Charaktere ist wichtiger als eine spektakuläre Auflösung. Das kennt man von „True Detective“, das zeichnet die Show aus. Die Story wird auf drei Zeitebenen erzählt. 1980, als das Verbrechen passiert; 1990, als die Ermittlungen wieder aufgenommen werden; und die Gegenwart, in der Hays an Demenz leidet und sich erneut mit dem Fall beschäftigt

Taugt das was?
Ja. Die dichte Atmosphäre, die sich wie ein Mosaik zusammensetzende Story, aber vor allem die glaubwürdig entwickelten Charaktere und ihre starken Darsteller sorgen für spannende und anspruchsvolle Unterhaltung. Dabei legt die Serie (mal wieder) eine Menge falsche Fährten, und es wird daher streitbar bleiben wie sinnvoll und notwendig die eigentlich sind (siehe Absatz ganz unten).

Wo kann ich das gucken?
Bei Sky ist „True Detective“ Teil der Flatrate, bei anderen Diensten kann die Serie gekauft werden. Siehe hier./

[SPOILER!] Was ist denn der Nebenplot mit der TV-Doku wert, wenn er am Ende einfach abgeschenkt wird? Das gleiche gilt für die vielen Andeutungen von Korruption innerhalb von Polizei und Staatsanwaltschaft. Das muss man fragen dürfen. Andererseits sind falsche Fährten ja ganz klassische Krimi-Elemente, nur dass „True Detective“ deutlich mehr Spaß dran hat, sie detailliert auszuarbeiten, als andere Stoffe…

Kurzkritik: The Terror (Serie)

Horror/Drama, 2018

Regie/“Creator“: David Kajganich, Max Borenstein, Alexander Woo; Darsteller: Jared Harris, Ciaran Hinds, Tobias Menzies

Worum gehts?

Die Geschichte einer britischen Expedition zweier Schiffe auf der Suche nach der Nordwest-Passage in den Pazifik beruht auf wahren Begebenheiten.

Taugt das was?

Jep. „The Terror“ überzeugt sowohl als Geschichtsstunde über das Leben an Bord anno 1848, als auch als düsteres, stimmungsvolles Horror-Drama mit großartiger Besetzung – allen voran Jared Harris als Kapitän. Der mystische Aspekt (kann man auch „Fantasy“ nennen) war nicht eben mein Favorit bei der Mischung, passt aber insgesamt sehr gut rein. Nur die CGI lässt etwas zu wünschen übrig…

Wo kann ich das gucken?

Bei Amazon Prime Video.

4/5

Kurzkritik: Homecoming (Serie)

Dass die vierte Staffel von „Mr. Robot“ dieses Jahr nicht lief hat einen einfachen Grund: „Homecoming“. Sam Esmail hat aus dem gleichnamigen Radio-Podcast eine Serie für Amazon Prime gemacht. Julia Roberts spielt darin Heidi Bergman, die Leiterin einer ominösen Einrichtung, in der Soldaten mit PTBS der Wiedereinstieg ins zivile Leben erleichtert werden soll.

Die Serie ist spannend, gut gespielt (Bobby Cannavale!)und mit einer großen Portion Paranoia ausgestattet, womit sie unverkennbar Esmails Handschrift trägt. Auf mehreren Zeitebenen und in zwei Bildformaten, sowie mit einer merkwürdigen Unschärfe in einigen Teilen des Bildes (die mich allerdings nur gestört hat) geht „Homecoming“ langsam der Frage nach, was in der Einrichtung eigentlich passiert ist – und warum sich Heidi nur wenige Jahre später an nichts mehr erinnern kann.

Kurzkritik: 4 Blocks Staffel 2

Das wird jetzt hier wie ein vernichtendes Urteil klingen, aber so ist es nicht gänzlich gemeint. Die Serie hat ihre Qualitäten, und sie muss ‚auf dem Markt bestehen‘. Immerhin ist „4 Blocks“ kein öffentlich-rechtlich gefördertes Prestige-Objekt, sondern ein kommerzielles Produkt, das es im Kampf um die Aufmerksamkeit des Publikums mit Dutzenden teuren US-Produktionen aufnehmen muss.

Beginnen wir mit dem größten Problem. „4 Blocks“ schafft es nicht, seine Figuren wirklich zu entwickeln. Clanchef Ali „Toni“ Hamadi macht, was er immer macht – er regelt alles, aber keiner dankt es ihm. Seine Crew ist sinnlos aggressiv und/oder unfähig, strategisch zu denken. Seine Frau Amara ist stolz, will aus dem Gangsterleben raus, hat aber auch (zurecht) Angst vor dem Ausstieg – handelt jedoch immer nur auf der Basis eines dieser Gefühle, nie als ganzheitliche Person. Alis Bruder Abbas verkommt noch mehr als in Staffel 1 zur Selbstkarikatur, hat zudem mit dem eigentlichen Plot wenig zu tun.

Die Kämpfe um den Drogenmarkt gehen weiter. Toni will raus aus dem Geschäft (klassisches „Der Pate 3“-Territorium), übernimmt es dafür aber erstmal komplett. Die Rivalität mit den Al-Saafis geht weiter, ist aber insgesamt – trotz aller Finten – zu einfach gestrickt. Was wiederum an der schon erwähnten nicht-existenten Figurenentwicklung liegt. Tonis Gehversuche in Richtung Legalität sind zum Scheitern verurteilt, er hat den Staat (will sagen die Polizei) gegen sich, und auch die Welt der Berliner Immobilienhaie (in die er sich einkaufen will) hat nicht gerade auf ihn gewartet. Die Dialoge sind oft einfach nur platt, auch wenn die Macher hier sicher lieber von „authentisch“ reden. Und sie wiederholen sich zum Teil bis hin zum genauen Wortlaut.

Die sehr vereinfachte (bis schlichtweg schwachsinnge) Sichtweise „Gangster gegen Staat“ bleibt ebenfalls, an Ambilvalenz und Nuancen mangelt es. „4 Blocks“ ist als Krimi/Thriller handwerklich solide, aber das Niveau der Story (und des  Szenarios) riecht eher nach einem Tatort als nach den „Sopranos“. Retten kann die Show nur, dass es einige Momente und Figuren (wie Maruf, Amara und Djamila) gibt, die das Prädikat „Drama“ wirklich verdient haben.

Serien-Trailer: True Detective (Season 3)

Zugegeben, die zweite Staffel war nicht der ganz große Wurf. Verschachtelte Erzählweisen können sich auch selbst ein Bein stellen, das wurde immerhin sehr anschaulich vorgeführt.

Gut möglich, dass sich auch die dritte Staffel irgendwie verrennt (diesmal sind es gleich drei ‚Timelines‘, wenn ich das richtg verstehe). Aber allein Mahershala Ali mal in einer Hauptrolle zu sehen stimmt mich erstmal optimistisch…

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