Top-10 Listen von Lieblingsfilmen aller Art

Meine Top-10 Filme 2015

Weniger Filme als in diesem Jahr habe ich seit bestimmt 15 Jahren nicht gesehen. Ein Hauptgrund dafür sind die vielen starken Serien, ein anderer die Tatsache, dass es schwieriger geworden ist, Mitstreiter fürs Kino zu finden. Auch die Zahl der Filme, die ich unbedingt im Kino (ich war vielleicht 5 oder 6 mal da) sehen wollte, hat definitiv abgenommen. Und schlicht Kino-faul war ich 2015 auch.

Sei es drum, für eine Top-10 reicht es noch, wie üblich ist es gut möglich, dass mir ernsthafte Kandidaten entgangen sind. Und 2016 geht es dann hoffentlich wieder häufiger ins Lichtspieltheater!

1. Inherent Vice
2. Das Ewige Leben
3. Birdman
4. Whiplash
5. Ex Machina
6. Citizenfour
7. Sicario
8. Straight Outta Compton
9. Spectre
10. It Follows

Knapp dahinter: Youth, Nightcrawler, What We Do in the Shadows, Mission Impossible: Rogue Nation, Mad Max – Fury Road, Going Clear, Star Wars – The Force Awakens.

PS: Diverse Filme habe ich bisher nicht gesehen, so z. B. “Black Mass” und viele andere. Könnte also sein dass ich die Liste noch anpasse.

Serien-Vorschau 2015

Mad Men, Final Season PlakatWas es in den nächsten Monaten so im Kino geben wird, hatte ich hier neulich schon einmal nach bestem Wissen zusammengetragen. Nicht weniger interessant ist natürlich, mit welchen Serien es wann los oder weiter geht. Ich orientiere mich hier am US-Zeitplan, da ich keine Lust habe zu prüfen, welcher Sender was wann in der Übersetzung zeigen wird. Das bitte bei Bedarf einfach selber googlen!

12 Monkeys“ hatte letzte Woche einen anständigen Start. Aber die Messlatte liegt angesichts der Genialität von Terry Gilliams Film 1995 sehr hoch, daher bin ich noch nicht sicher, ob ich die erste Staffel zu ende gucken werden (und also mindestens halbherzig empfehlen kann.
[1. Staffel seit 16.1., 13 Folgen]

Erst spät habe ich mit „Justified“ angefangen, der Show um einen schießwütig-charmanten US-Marshall in Kentucky. Hier ist allerdings langsam ein echter und finaler Showdown nötig. Die Serie hat großen Spaß gemacht und darf gern noch ein letztes mal Raylan Givens und seinen Erzfeind aus Kindertagen Boyd Crowder zum Duell antreten lassen – dann ist es meines Erachtens aber auch mal gut…
[6. Staffel seit 20.1., 13 Folgen]

Mit dem Prequel und Spin-Off „Better Call Saul“ kehrt das Universum von „Breaking Bad“ zurück ins Fernsehen. Die Besetzung vor und hinter der Kamera besteht weitgehend aus der alten Crew und die ersten Kritiken (die Previews sind vor ein paar Tagen gelaufen) sind überwiegend positiv. Ich nehme die Show erstmal vorbehaltlos in meinen ‚Stundenplan‘ mit auf.
[1. Staffel ab 8.2.,10 Folgen]

Wie üblich an einem Tag veröffentlichen wird Showtime die dritte Staffel von „House of Cards„. Man kann bezüglich des Realitätsgehalts der Show sicher einige Einwände haben, was den Plot, die Dialoge und Figuren angeht ist die Serie aber ganz sicher weit vorne dabei – ich habe den März dafür ‚freigeräumt‘.
[3. Staffel am 27.2., 13 Folgen]

Zu „Game of Thrones“ ist eigentlich alles und noch mehr schon geschrieben worden. Ich gehöre zur Fraktion derer, die nicht die Bücher lesen, und habe daher keinen Plan, was mich in der kommenden Staffel erwartet. Obwohl: der Spitzname ‚Tits & Horses‘ ist ja nicht aus der Luft gegriffen…
[5. Staffel ab 12.4., 10 Folgen]

Eine Ära geht zu ende, wenn „Mad Men“ sich im Frühjahr mit den finalen Folgen für immer aus dem Sendeplan verabschiedet. Ich bin sehr gespannt, wie es für die vielen herrlichen Figuren enden wird. Möge Serien-Mastermind Matthew Weiner uns und seiner Crew ein (denk-)würdiges Finale bescheren.
[Zweite Hälfte der 7. Staffel ab 5.4., 7 Folgen]

Nachdem mir die erste Staffel von „Hannibal“ nicht so sehr zugesagt hat, habe ich mich nur wegen einer ‚Lücke im Spieplan‘ auf die zweite Staffel eingelassen. Das wiederum hat sich sehr gelohnt. Extrem düster, brutal, blutig und krank ist diese Serie, dabei doch stets faszinierend und nie vulgär. Mads Mikkelsen spielt die berühmte Figur mit Intensität und Selbstverständlichkeit – weshalb die Show tatsächlich funktioniert, ohne das Original zu kopieren oder zu beleidigen.
[3. Staffel ab Juni 2015, 13 Folgen]

Weitgehend unbekannt (lief glaube ich bei Sky) ist hierzulande „Rectify„, die Geschichte eines Mannes, der nach Verfahrensfehlern über 10 Jahre nach seiner Verurteilung zum Tode aus dem Gefängnis entlassen wird. Das großartige Drama geht in die dritte Runde, es ist noch Zeit genug, sich vorher die 16 Folgen der ersten beiden Seasons anzusehen.
[3. Staffel ab Sommer 2015, 6 Folgen]

P.S.: Wer hier vergeblich auf einen Termin für „The Walking Dead“ gesucht hat: diese Show habe ich abgeschenkt. Immer wieder die gleichen Splatterszenen und viel zu wenig Drive in der Story, das ist mir nix.

Meine Top-10 Filme 2014

Copyright: Indigo Films

Copyright: Indigo Films

Alle Jahre wieder ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit hier meine Top-10 für 2014. Wenn ich mir die Liste so ansehe sieht es nach einem großartigen Kinojahr aus – kam mir allerdings überhaupt nicht so vor. Liegt aber sicher auch daran, dass ich mehr denn je auf Serien ausgewichen bin.

  1. La Grande Bellezza – Die große Schönheit
  2. Gone Girl
  3. The Wolf of Wall Street
  4. The Grand Budapest Hotel
  5. Her
  6. Interstellar
  7. Boyhood
  8. Edge of Tomorrow
  9. Under the Skin
  10. Calvary

Auch gut: Predestination, The Two Faces of January, Nymphomaniac

 

Die 10 besten Fernsehserien der letzten 25 Jahre

Falls es nicht offensichtlich (genug) sein sollte – es handelt sich hier um meine persönlichen Serien-Favoriten, aus Spaß an der Freude zusammengestellt. Die erste Fassung dieser Liste von 2010 (findet sich hier) ist damit also offiziell abgelöst.

1. Twin Peaks
Immer noch die Mutter aller modernen, anspruchsvollen Fernsehserien. War seiner Zeit weit voraus und wird passenderweise 2016 sogar fortgesetzt.

2. The Sopranos
Herrliche Prämisse, nahezu perfekte Umsetzung und Entwicklung. David Chase entzaubert den Hollywood-Glamour von US-Mafiosi mit Humor und großartigen Figuren.

3. The Wire
Scharfe Gesellschaftskritik und extrem vielschichtig. Von einer ‘Krimiserie’ zu sprechen wäre blanker Hohn. “The Wire” deckt mit schonungslosem Blick die sozialen Probleme von US-Großstädten auf.

4. 24
Ich habe zwar nur die ersten drei Staffeln gesehen, aber darin hat “24” gezeigt, dass mutige Fernsehserien Erfolg haben können (und Ex-Kinostars im Fernsehen neu anfangen können).

5. Mad Men
Am Anfang fast zu elegant und bedächtig erzählt fasziniert “Mad Men” seit Jahren durch die vielen starken Charaktere und den entlarvenden Blick auf die USA in den 60ern.

6. Breaking Bad
Aus dem bizarren “Chemielehrer-wird-zum-Drogengangster”-Setting entwickelt sich eine ungemein spannende, finster eskalierende Thriller-Serie mit ganz großem Finale.

7. Game of Thrones
Als Fantasy-Freund kann ich mich nicht bezeichnen, aber die große erzählerische Wucht, die unzähligen, zum Teil großartig geschriebenen Figuren und nicht zuletzt die herrlichen Dialoge haben mich zum Fan gemacht.

8. Bored to Death
Die einzige Comedy-Serie, die in der Neufassung dieser Liste überlebt hat. Aus welchem Grund? Sie ist und bleibt die witzigste!

9. Dexter
Trotz miesem Finale eine große Show, die in stärkerem Maße als je zuvor ein Monster zum Helden macht – und damit durchkam. Eigentlich beängstigend, aber eben auch verdammt witzig.

10. Sherlock
Die BBC hat die alte Spürnase Holmes samt kongenialem Watson in die Gegenwart verfrachtet. Modern, witzig, spannend und reich an erzählerischen Ideen.

Auch gut: True Detective, Homeland, Justified, John from Cincinatti, Flight of the Concords, House of Cards, Treme, Californication, Veronica Mars, Arrested Development, Ray Donovan, Boardwalk Empire

Bevor jemand sie in den Kommentaren vermissen kann, diese Serien habe ich (noch) nicht gesehen: Six Feet Under, Masters of Sex, Deadwood, Downton Abbey (und viele andere)

Top-10 Filme 2013

Meine persönlichen Favoriten des Jahres, dieses Jahr mal nicht alphabetisch, sondern beginnend mit dem „Film des Jahres“. Wie immer habe ich nicht alles gesehen und so kann und wird sich diese Liste möglicherweise noch ändern!

1. 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse

Unfassbar witzig. Und auch ein wenig überraschend, dass Helge Schneider 19(!) Jahre nach dem Original eine so beschwingte, charmante und arnarchisch-komische Fortsetzung auf die Leinwand zaubert. Das komplette Publikum ist im Kino vor lachen halb verreckt – sensationelles Comeback in die Kriminalistik!

2. Gravity

Ein mitreißender Ritt in beeindruckenden Bildern und mit nahezu perfekten Tricks. Der beste Film in 3D überhaupt bietet vielleicht inhaltlich nicht sonderlich viel, ist aber ein echtes Kinoereignis und ein wichtiges Zeichen, dass das Medium (und die 3D-Technologie) so schnell nicht unterzukriegen sind.

3. The Grandmaster

Bildgewaltiges Martial-Arts- und Geschichts-Epos mit großer Liebesgeschichte. Nicht nur für Fans des Genres eine echte Empfehlung.

4. Blue Jasmine

Woody Allens Komödie des Jahrgangs 2013 ist tatsächlich ein zutiefst trauriger Film über eine bedauernswerte Frau. Dass er trotzdem Spaß macht UND dramatisch überzeugt zeigt einmal mehr, dass Allen ein gewitzter Meister des Erzählens ist.

5. Django Unchained

Tarantinos kruder Mix aus Spaghetti-Exploitation-Western und kreativer Geschichtsaufarbeitung glänzt wie üblich durch herrliche Dialoge und messerscharfe Figuren.

6. Inside Llewyn Davis

Lakonisch, mit wundervollem Humor und großartiger Musik. Ungewöhnlich straight für einen Film der Coen-Brüder, wie immer absolut überzeugend gespielt.

7. Only Lovers Left Alive

Jim Jarmusch hat mit seiner Vampir-Saga locker den besten Hipster-Film des Jahres gedreht. Die von den Menschen angewiderten Blutsauger – faszinierend gespielt von Tilda Swinton und Tom Hiddleston – posen sich traumhaft durch die karge Handlung.

8. This is the End

Bei einer Party von James Franco geht die Welt unter – und eine Reihe bekannter Schauspieler probiert, das Beste draus zu machen. Überraschend gelungene apokalyptische Farce, die keine Gefangenen macht.

9. Trance

Ich glaube keine meiner Top-10 Listen ist bisher ohne trashigen Thriller ausgekommen. Auch diese nicht – Danny Boyles Heist- und Mindfuck-Thriller trifft genau die schrillen Töne, die ich an diesem Genre so schätze.

10. Frances Ha

Alle mögen Greta Gerwig, stimmt schon. Aber es ist auch unmöglich sie und „Frances Ha“ nicht zu mögen. Amüsant, ehrlich, mit gekonnten Anleihen an Woody Allens frühere Filme – stark.

Filmvorschau 2013: Abseits der Blockbuster

Inside Llewyn DavisVon den Blockbustern des Jahres habe ich noch keinen im Kino gesehen, und das wird sich wohl wenig ändern. Fortsetzungen und Reboots von Superhelden reizen mich nicht genug – eine passende Regisseur/Story/Superheld-Kombination könnte das aber wieder ändern. Bei „Oblivion“, „After Earth“ und „World War Z“ fehlt(e) mir ebenfalls die Begeisterung, der „Hangover“-Drops ist auch gelutscht. Und wenn Ende des Jahres halb Deutschland nach Mittelerde entschwindet werde ich auch passen.

ABER DESHALB IST JA NICHTS VERLOREN. Denn es gibt ja noch kleinere Filme, die mich (hoffentlich) ins Kino locken werden. Die Reihe namhafter Regisseure, die bis Ende des Jahres neue Filme ins Kino bringen, ist definitiv vielversprechend: Martin Scorsese, Woody Allen, Jim Jarmusch, Robert Rodriguez, die Coens, Danny Boyle, Nicolas Winding Refn. Für 2013 habe ich die folgenden Streifen im Auge.

[Update: Ich hatte das Remake von „Oldboy“ vergessen. Was Spike Lee aus dem Stoff macht interessiert mich sehr – einen Trailer gibts noch nicht.]

Now You See Me“ (Kinostart 11. Juli) erzählt von einer Gruppe von Illusionskünstlern, die während ihrer Bühnenperformances Banken ausrauben und das Geld im Publikum verteilen. Wenn das nah genug an der potentiellen Mixtur aus „Ocean’s Eleven“ und „The Prestige“ ist, dann handelt es sich um genau die Art von Mainstream-Kino, die ich gerne sehen will. [Zum Trailer]

Only God Forgives“ (Kinostart 18. Juli) ist der neue Film von „Drive“-Regisseur Nicolas Winding Refn. Wie aus Cannes berichtet wurde handelt es sich um ein explosives, gewalttätiges Spektakel, in dem sich Ryan Gosling durch die Unterwelt von Bangkok prügelt und ballert. Klingt doch bombig, oder!? [Zum Trailer]

This is the End“ (Kinostart 8. August) handelt vom Ende der Welt. Der Schauplatz ist die Villa von Schauspieler James Franco, der ebenso wie zahlreiche Kollegen (Seth Rogen, Emma Watson, Jonah Hill) sich selbst spielt. Ob das wirklich richtig komisch ist bleibt abzuwarten, die Prämisse klingt jedoch schon mal ganz gut… [Zum Trailer]

Trance“ (Kinostart 8. August), der neue Film von „Trainspotting“ und „Slumdog Millionaire“-Regisseur Danny Boyle ist in großen Teilen der Erde schon angelaufen. Der Thriller bekam wenig gute Kritiken, hat aber eine gute IMDb-Bewertung und könnte mich ins Kino führen – falls er nicht schon vor dem Start als BluRay („BluRay“) kursiert. [Zum Trailer]

Mit „Elysium“ (Kinostart 15. August) hat Neill Blomkamp („District 9“) einen weiteren Science-Fiction-Film gedreht. Der Trailer sieht ganz gut aus, die Hoffnung auf einen überzeugenden Film des Genres ist also da und rechtfertigt hoffentlich einen Gang ins Kino. [Zum Trailer]

The Bling Ring“ (Kinostart 15. August) ist Sofia Coppolas neuster Streich. Der Film basiert auf der wahren Geschichte einer Gruppe von Jugendlichen, die in Hollywood in die Villen von Stars einbrechen. Ob dabei ein geistreicher Kommentar auf eine aus dem Ruder gelaufenene Celebrity-Kultur heraus kommt, mit für Coppola typischen ziellosen, furchtbar hübschen jungen Menschen, oder nur bessere Trash-Reality werden wir sehen. [Zum Trailer]

00 Schneider 2 – Im Wendekreis der Eidechse“ (10. Oktober) ist die heiss herbeigesehnte Fortsetzung von Helge Schneiders Geniestreich aus dem Jahre 1994. Leider ohne den verstorbenen Charakter-Laiendarsteller Helmut Körschgen, dafür mit Rocko Schamoni als Eidechse. Ich sehe großes Kino am Horizont! [Zum Trailer]

Inside Llewlyn Davis“ (Kinostart 5. Dezember) will ich mal ganz sicher sehen. Denn erstens klingt die Story interessant (zumindest wenn man sich für die USA, Bob Dylan und die 60er interessiert), zweitens ist der Film von den Coen-Brüdern. Und die liefern bekanntlich fast immer großes oder mindestens interessantes Kino ab. [Zum Trailer]

Blue Jasmine“ (Kinostart 7. November) ist Woody Allens erster in den USA spielender Film seit „Whatever Works“ von 2009. Die Hauptrollen spielen Cate Blanchett, Alec Baldwin und Bobby Cannavale (Gyp Rosetti aus „Boardwalk Empire“), die Story scheint für Allens Verhältnisse ernst zu sein (was oft ein gutes Zeichen ist). [Zum Trailer]

In „The Wolf of Wall Street“ (Kinostart 12. Dezember) erzählt Martin Scorsese mit seinem Liebling Leonardo DiCaprio in der Titelrolle die wahre Geschichte von Finanzhai und Betrüger Jordan Belfort. Eine wahrscheinlich vergleichbare Story war jüngst erst mit „Casino Jack“ zu sehen, ich traue Scorsese hier aber durchaus großes zu, der Stoff passt zu ihm und auch der Trailer überzeugt mich soweit. [Zum Trailer]

Machete 2“ (Kinostart 19. Dezember) ist der Beweis, dass Robert Rodriguez genau soviel Spaß an dem Trashfest mit dem bärbeißigen Danny Trejo hatte wie das Publikum. Neu dabei sind unter anderem Mel Gibson, Lady Gaga und Amber Heard, ein Großteil der alten Crew ist dabei, und die Story wird sicher beinharte, nicht ganz ernste Drogendealer-Legenden stricken. [Zum Trailer]

Only Lovers Left Alive“ (Kinostart 19. Dezember) ist sowohl ein Vampirfilm als auch der erste Film von Jim Jarmusch seit „The Limits of Control“. Das eher für leichte Unterhaltung bekannte Genre bekam in den letzten Jahren einige richtig starke Beiträge, etwa „Durst“ und „So finster die Nacht“, ich hoffe dass Jarmusch mindestens auf deren Niveau seine Geschichte zweier sich seit Jahrhunderten liebenden Vampire erzählt.

—–

Ebenfalls interessant klingen folgende Filme:  „The Butler“ von Lee Daniels,  „A Most Wanted Man“ von Anton Corbijn, „The Look of Love“ von Michael Winterbottom und „The Counselor“ von Ridley Scott nach einem Drehbuch von Cormac McCarthy

Die 10 besten Filme von 2012

Meine Top 10 des Jahres 2012, wie üblich habe ich sicher nicht alle guten Filme gesehen. Die Highlights des Kinojahres waren für mich eher die großen Filme als die kleinen, zumindest sind vier richtig teure Produktionen darunter. Das liegt vielleicht auch daran, dass da auf dem Regiestuhl Menschen saßen, deren Filme vor ein paar Jahren noch zu den kleineren zählten. Wie etwa Sam Mendes („American Beauty“) mit „Skyfall“ oder Christopher Nolan („Memento“) mit dem Abschluss der „Batman“-Trilogie. Verpasst habe ich auch eine Menge Filme, von denen ich hoffentlich alle bald nachholen kann.

  1. Dame, König, As, Spion
  2. Young Adult
  3. The Avengers
  4. Killer Joe
  5. Moonrise Kingdom
  6. Martha Marcy May Marlene
  7. Hugo Cabret
  8. Skyfall
  9. The Dark Knight Rises
  10. The Artist

Knapp dahinter: „Arbitrage“, „We Need To Talk About Kevin“, „Perfect Sense“

Abseits der Blockbuster: Kinovorschau 2012

Die Blockbuster-Vorschau 2012 habe ich vor ein paar Tagen schon rausgehauen, widmen wir uns nun den weniger teuren, aber nicht weniger viel versprechenden Produktionen. Nicht alle werden noch in diesem Jahr in Deutschland anlaufen, einige wird dasselbe Schicksal erwischen wie jüngst „The Rum Diary“ mit Johnny Depp: Es findet sich kein Verleih, der die aufgerufenen Preise bezahlt und der Film bleibt erstmal ohne Release. Oft ist der Film dann schon in den USA oder Großbritannien auf BluRay erschienen (siehe auch „The Road“ oder „London Boulevard“) bevor er dann verspätet auch hier veröffentlicht wird.

Bei einigen Streifen darf man sich aber recht sicher sein, dass sie ohne zu große Verzögerung in die hiesigen Kinos kommen, denn Filme von Oliver Stone etwa, auch von David Cronenberg oder Woody Allen werden ihren Weg schon finden.

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Blockbuster Vorschau 2012

The Dark Knight Rises PosterJedes Jahr beschwere ich mich darüber, dass fast jede Großproduktion in Hollywood ein Sequel, Prequel oder Remake ist. Nicht, dass ich mich auf „The Dark Knight Rises“ nicht freuen würde, doch den ‚guten‘ Filmreihen stehen eindeutig zu viele mittelmäßige bis schwache entgegen. Aber konzentrieren wir uns erstmal auf diese Minderheit.

2012 wird ein neuer Bondfilm anlaufen. Hooray! „Skyfall“ soll er heißen, und alle Beteiligten (Regie führt Sam Mendes) sind sich jetzt schon einig, dass er deutlich besser wird als „Quantum of Solace“. Das ist aber auch dringend nötig, denn als trockene Actionreihe funktioniert 007 auf Dauer nicht – auch wenn die Einspielergebnisse des letzten Films noch stimmten.

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Die besten Filme des Jahres 2011

Wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier die 10 Filme des Jahres, die mir am besten gefallen haben. Platz eins dürfte niemanden verwundern. Ich finde meine Wahl selbst ein wenig langweilig, zumal der Film gefühlt vor zwei Jahren anlief. Aber er war ganz hervorragend und soll auch entsprechend gewürdigt werden.

Die Überraschung des Jahres war für mich „Planet der Affen – Prevolution“, weil er es geschafft hat der totgeglaubten Reihe neues Leben einzuhauchen und eine stimmige Idee zu entwickeln – damit war nicht wirklich zu rechnen nach Tim Burtons miesem Remake von 2001. Den Sprung in diese Liste hat der Film nur knapp nicht geschafft.

UPDATE: Nachdem ich „Planet der Affen – Prevolution“ noch einmal gesehen habe bin ich überzeugt, dass er ganz gewiss in diese Liste gehört und habe sie entsprechend angepasst.

Neu ist in diesem Jahr eine kleine Auflistung meiner liebsten Performances von Schauspielern, jeweils Haupt- und Nebenrolle männlich/weiblich. Das sind aber ganz sicher NICHT meine Tipps für die Oscar-Verleihung!

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Die schlechtesten Filme des Jahres 2011

Der Überraschungshit „The Hangover“ gehörte zu den besten Filmen 2009, auch die Fortsetzung hat ordentlich Spaß gemacht. Weil die Filme so immens viel Geld eingespielten, haben sich viele Studios dazu hinreissen lassen, ebenfalls politisch unkorrekte (Buddy-)Komödien zu drehen. Leider haben sie nicht verstanden, dass es nicht nur der ziemlich derbe Humor war, der die „Hangover“-Streifen auszeichnet.

Und so ist diese Liste voll von Komödien, die jämmerlich daran scheitern, denselben Funken zu entzünden, der „Hangover“ zum Riesen-Hit gemacht hat. Zwischendrin sind aber – Abwechslung muss sein – auch noch ein paar grottige Action-Schinken dabei. Viel Spaß – mit der Liste, nicht mit den Filmen!

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Kinovorschau Januar bis März 2012

Das Kinojahr 2011 ist beinahe vorbei, Zeit einen Blick nach vorn zu werfen. In den ersten drei Monaten von 2012 laufen eine Menge Filme an, auf die ich mich sehr freue. Schon im Januar geht es mit Finchers Version von „The Girl with the Dragon Tattoo“ los, außerdem laufen Filme von Steven Soderbergh, Martin Scorsese, Alexander Payne und Clint Eastwood an. Im folgenden also mal ein kleiner und unvollständiger Blick auf den Spielplan der nächsten Monate…

Übrigens: Die Hunter S. Thompson-Verfilmung „The Rum Diary“ mit Johnny Depp hat weiterhin keinen deutschen Starttermin…

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Kino-Vorschau 2012

Ein Blick in die Zukunft verrät, dass man in Hollywood weiter auf Sequels, Prequels und andere bekannte Stoffe setzt. Und trotz rückgängiger Umsätze mit dem Format wird fast alles auch in 3D produziert. Hier mal eine kleine Aufzählung der Groß-Projekte, die uns nächstes Jahr erwarten.

The Amazing Spider-Man
Der letzte „Spider-Man“-Film hat nicht viel Spaß gemacht. Irgendwie war Regisseur Sam Raimi wohl die Lust vergangen, und auch die Darsteller waren keine rechte Freude mehr. Ist auch egal, hat man sich wohl seitens der Produzenten gedacht, und stellt nun eine neue Reihe auf die Beine. Es geht also von vorne los, Andrew Garfield („The Social Network“) ist der neue Spider-Man. Der erste Trailer sah im Kino dem ersten Film sehr ähnlich, nur dass andere Schauspieler mitmachen – und das ganze natürlich in 3D gedreht wurde.
Voraussichtlicher Starttermin: Sommer 2012

Ghost Rider – Spirit of Vengeance (3D)
Der erste Teil war ein Schuss in den Ofen, locker eine der miesesten Comic-Adaptionen überhaupt. Für die Fortsetzung sind nun die „Crank“-Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor zuständig, Nic Cage bleibt der Reihe treu. Mal sehen ob sie eine gute Idee haben, was man aus dem brennenden Kerl und seinem Feurstuhl noch rausholen kann. Die Skepsis überwiegt…
Voraussichtlicher Starttermin: Februar 2012


The Dark Knight Rises

Eine der wenigen Fortsetzungen, der ich gespannt entgegen blicke ist Christopher Nolans dritter „Batman“. Der Teaser sieht schon mal gut aus, die Stimmung ist mächtig düster. Es darf als wahrscheinlich gelten, dass die Reihe um den Fledermausmann weiter die Standards im Comic-Genre setzt – auch wenn Nolan sich gegen 3D entschieden hat. Wobei die Erwartungen nach den Mega-Erfolg von „The Dark Knight“ natürlich extrem hoch sind.
Voraussichtlicher Starttermin: August 2012

 

 

The Avengers (3D)
Das komplette Marvel-Universum bekommen wir in „The Avengers“ aufgetischt. Captain America, Thor, Hulk und Iron Man geben sich die Ehre, gespielt von Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo und Robert Downey Jr.. Auch Scarlett Johansson wird wie schon in „Iron Man 2“ als Black Window dabei sein, ebenso Sam L. Jackson als Nick Fury und Gwyneth Paltrow als Pepper Potts. Sie alle raufen sich offenbar zusammen, um gegen einen übermächtigen Feind zu kämpfen. Wer die Comics kennt kann gerne in den Comics ergänzen, wer das wohl sein wird. Ick weeß et nich!
Voraussichtlicher Starttermin: Mai 2012

The Hobbit Pt I (3D)
Es hat ja eine ganze Weile gedauert, bis die Rechtsstreitigkeiten um die „Hobbit“-Adaption gekklärt waren. Und dann sprang irgendwann – weil es sich immer noch weiter hin zog – Guillermo Del Toro als Regisseur ab, Peter Jackson – der eigentlich nur als Produzent fungieren sollte – übernahm. Nun haben die Drehbarbeiten begonnen, Ende 2012 wird der erste Teil anlaufen. Ich habe ja nach den drei „Herr der Ringe“-Filmen erstmal für eine ganze Weile genug Hobbits und Konsorten gesehen, aber ich bin sicher da draußen gibt es eine Menge Fans, die gespannt wie die Flitzebogen auf diesen Film warten…
Voraussichtlicher Starttermin: Dezember 2012

Bond 23
Ähnlich wie der „Hobbit“ geriet auch Bond bei dem Konkurs von MGM beinahe unter die Räder. Jetzt aber ist alles klar, Drehbeginn soll im Herbst diesen Jahres sein, ein Jahr später läuft der dritte Film mit Daniel Craig als James Bond an. Sam Mendes („American Beauty“) wird Regie führen, hoffentlich macht er es besser als zuletzt Marc Forster mit „Quantum of Solace“. Javier Bardem soll den Bösewicht spielen, das klingt schon mal gut, welche Bondgirls dabei sind wird man sicher auch noch erfahren.
Voraussichtlicher Starttermin: Oktober 2012

Clash of the Titans 2 (3D)
Der erste Film dieser Reihe konnte nicht ganz die Erwartungen erfüllen, aber hat offenbar genug Geld in die Kassen gebracht um ein Sequel zu bekommen. Wie man so hört haben sich die Produzenten und Schauspieler vorgenommen, den Vorgänger deutlich zu übertreffen, aber was sollen sie auch anderes erzählen. Teil eins hat mir im Heimkino durchaus Spaß gemacht, und da wird auch der nächste Teil der Götter-Saga landen.
Voraussichtlicher Starttermin: März 2012

Men in Black 3 (3D)
Will Smith hat seit „Sieben Leben“ (2008) keinen Film mehr gedreht, nach dann knapp vier Jahren Pause wird er sein Comeback ausgerechnet in einer Fortsetzung geben. Ich habe per se nichts gegen die „Men in Black“-Filme, aber ich hätte auch keinen neuen gebraucht. Kommen wird er trotzdem, und natürlich in 3D. Tommy Lee Jones ist auch wieder dabei, das ganze dürfte ein nett gemachter Spaß werden, den ich mir im Kino aber eher sparen werde…
Voraussichtlicher Starttermin: Mai/Juni 2012

The Bourne Legacy
Es geht weiter mit den „Bourne“-Filmen, aber ohne Jason Bourne. Offenbar hat der neue Film – sicher der Auftakt zu einer neuen Reihe – auch nichts mit den Büchern von Robert Ludlum mehr zu tun. Regie wird Tony Gilroy („Michael Clayton“) führen, die Besetzung mit Edward Norton, Rachel Weisz und Jeremy Renner klingt vielversprechend.
Voraussichtlicher Starttermin: August/September 2012

Zehn Romanverfilmungen, auf die ich mächtig gespannt bin…

Film-Adaptionen guter Bücher ergeben leider nicht immer großes Kino. Aber wenn die richtigen Regisseure, Drehbuchautoren und Schauspieler involviert sind, dann besteht zumindest die Chance darauf. Bei den hier gelisteten Romanen mache ich mir recht große Hoffnungen, das zumindest ein paar echte Perlen dabei sind. Und „The Rum Diary“ fehlt in der Liste, weil ich schon -zig mal über den Film geschrieben habe…

Inherent Vice (Thomas Pynchon)

Worum geht es? Um einen an den Dude erinnernden Privatdetektiv, der im Los Angeles der Späthippie-Ära in eine Menge verschachtelter Kriminalfälle verwickelt wird.

Wer verfilmt? Angeblich will Paul Thomas Anderson („Boogie Nights“) den Stoff adaptieren, für die Hauptrolle ist Robert Downey Jr. im Gespräch.

Wann ist es soweit? Schwer zu sagen, die IMDB gibt 2014 an, was aber nichts hießen muss. Es könnte schneller gehen, oder das Projekt erledigt sich wieder – was ZU SCHADE wäre.

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Cosmopolis (Don DeLillo)

Worum geht es? Um einen jungen Milliardär, der im Verlaufe eines Tages sein komplettes Vermögen verzockt, während er in einer Stretch-Limo durch New York chauffiert wird und allerlei mysteriöse Dinge tut…

Wer verfilmt? David Cronenberg („A History of Violence“) soll es machen, die Hauptrolle hat „Twilight“-Teenieschwarm Robert Pattinson ergattert – den ich mir in der Rolle aber durchaus gut vorstellen kann, wenn man sich die weisse Schminke mal wegdenkt..

Wann ist es soweit? Das Projekt ist konkret in der Produktion und soll vermutlich Ende 2012 ins Kino kommen. Hoffentlich bei uns nicht wieder mit einem Jahr Verspätung.

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Ubik (Philip K. Dick)

Worum geht es? Um ähh, also um .. bitte hier lesen!

Wer verfilmt? Michel Gondry („Eternal Sunshine of the Spotless Mind“) soll und will es – mit dem Segen der Philip K. Dick-Erbin – machen. Die Besetzung steht noch nicht fest.

Wann ist es soweit? Gute Frage. Erstmal muss die Finanzierung stehen, und angesichts des Stoffes wird es nicht leicht werden, Gelder zu bekommen.

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The Man in the High Castle (Philip K. Dick)

Worum geht es? Im Szenario des Romans haben die Nazis und die Japaner den Krieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt. Der Plot mischt politische Intrigen und Verwirrspiele mit persönlichen Schicksalen und einer Portion Pseudo-Religion.

Wer verfilmt? Ridley Scott hat Interesse, eine BBC-Serie aus dem Stoff zu machen und soll als Executive Producer fungieren.

Wann ist es soweit? Da es seit Monaten keine neuen Status-Bericht gibt muss man wohl froh sein, wenn die Serie überhaupt gedreht wird – bestenfalls unklar…

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A Visit from the Goon Squad (Jennifer Egan)

Worum geht es? Der Roman erzählt in vielen Fragmenten und auf verschiedenen Zeitebenen die Geschichte von knapp einem Dutzend Figuren, die alle irgendwie mit der Musikindustrie zu tun haben. Aber ob diese Form bei der Serie beibehalten wird erscheint mindestens fraglich.

Wer verfilmt? HBO will eine Serie draus machen, Jennifer Egan soll als Beraterin dabei sein.

Wann ist es soweit? Laut IMDB schon dieses Jahr, wobei damit auch nur eine Pilotfolge gemeint sein könnte. Zudem ist generell fraglich, ob ein deutscher Sender die Serie ausstrahlen würde. Käme wohl (auch) auf die Besetzung an…

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Savages (Don Winslow)

Worum geht es? Zwei junge Pot-Dealer aus Südkalifornien geraten mit einem mexikanischen Drogenkartell aneinander und müssen bald ihre gemeinsame Freundin (und Bettgefährtin) aus dessen Klauen befreien.

Wer verfilmt? Oliver Stone, mit Blake Lively, Taylor Kitsch, Aaron johnson, Uma Thurman, John Travolta und Salma Hayek.

Wann ist es soweit? Der Film wird zur Zeit gedreht und soll nächstes Jahr im September in die US-Kinos kommen – und dann hoffentlich zeitnah auch bei uns anlaufen…

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The Descendants (Kaui Hart Hemmings)

Worum geht es? Als die Gattin eines reichen Anwalt bei einem Unfall ins Koma fällt muss der sich plötzlich ernsthaft mit seinen beiden Töchtern auseinandersetzen. Dabei kommen Schritt für Schritt auch ein paar dunkle Geheimnisse der Familie ans Licht.

Wer verfilmt? „About Schmidt“-Regisseur Alexander Payne hat sich der Story angenommen, die Hauptrolle spielt ein gewisser George Clooney.

Wann ist es soweit? „The Descendants“ soll bei uns im kommenden Januar anlaufen. In unserem dunklen Winter könnte das schöne Setting (der Film spielt auf Hawaii) allein schon den Eintritt wert sein.

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On the Road (Jack Kerouac)

Worum geht es? Keraoucs berühmter Roman ist eines der Schlüsselwerke der Beat-Generation und folgt zwei jungen Männern auf ihren ausschweifenden Trips quer durch die USA. Um ehrlich zu sein habe ich es nicht zuende gelesen, mal sehen ob ich das noch schaffe…

Wer verfilmt? Walter Salles („The Motorcycle Diaries“) mit Sam Riley, Garrett Hedlund, Kristen Stewart, Kirsten Dunst, Viggo Mortensen, Amy Adams, Alice Braga und Steve Buscemi. Ein recht beachtliches Ensemble also, wobei viel von den Herren Riley und Hedlung abhängen wird.

Wann ist es soweit? 2012 soll der Film rauskommen, denkbar ist auch ein Festival-Auftritt in Cannes – dann käme er wohl erst im Herbst regulär raus.

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Beat the Reaper (Josh Bazell)

Worum geht es? Ein Assistenzarzt wird von seiner Mafia-Vergangenheit  eingeholt und kämpft verzweifelt ums überleben – während der ganz normale Wahnsinn im Krankenhaus weiterläuft. In Rückblenden erzählt der Roman die Back-Story.

Wer verfilmt? Regie soll DJ Caruso („I am Numer Four“) führen, für die Hauptrolle ist angeblich Leo DiCaprio im Gespräch.

Wann ist es soweit? Laut IMDB anno 2014, aber da hier eigentlich noch überhaupt nichts beschlossen scheint kann man da nichts drauf geben. Es wäre schon schön, wenn es überhaupt irgendwann soweit ist.

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Motherless Brooklyn (Jonathan Lethem)

Worum geht es? Vier Jungs aus dem Waisenhaus in Brooklyn wachsen unter der Obhut eines Gangsterbosses zu dessen „Angestellten“ heran. Als ihr Boss erschossen wird macht sich einer von ihnen – der am Tourette-Syndrom leidende Lionel – auf die Suche nach dem Mörder. Dabei gerät er zwischen alle Fronten und muss sich einigen schmerzlichen Tatsachen stellen..

Wer verfilmt? Edward Norton möchte – so erzählt man sich das in Hollywood – bei dem Projekt sowohl Regie führen als auch die Hauptrolle spielen. Ich hätte nichts dagegen.

Wann ist es soweit? Angeblich 2013, was aber auch nur heisst, dass der Drehstart noch nicht feststeht – und damit auch keine Sicherheit, dass der Film überhaupt gedreht wird.

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Die 10 besten Science-Fiction-Filme der letzten zehn Jahre

Die folgende Auswahl ist nicht nur rein subjektiv, sondern basiert auch auf meinem „Verständnis“ von Science-Fiction. Daher sind großartige Filme wie „Donnie Darko“ oder „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ nicht dabei, weil ich sie eher anderen Genres zuordnen würde – auch wenn sie durchaus Sci-fi-Elemente enthalten.

 

1. Inception (2010)

Schlicht und ergreifend ein großartiger Film, der sich übrigens nur deshalb für diese Liste qualifiziert, weil die Idee in anderer Leute Träume einzubrechen in der Realität (noch) nicht funktioniert. Ansonsten fehlen die üblichen Sci-Fi-Elemente komplett, es gibt keine Aliens oder Roboter, Raumschiffe oder filegende Autos. Macht aber nichts, denn die Traumwelten des Films kommen sehr gut ohne diese Dinge aus.

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2. A Scanner Darkly (2006)

Auch hier könnte man streiten, ob es sich überhaupt um einen Science-Fiction-Film handelt. Schließlich wäre das Szenario des Films (und der Vorlage von Philip K. Dick) auch in der Gegenwart möglich. Das für den Autor typische Spiel mit Realitäts- und Bewusstseinsebenen – in diesem Fall ausgelöst durch massiven Drogenkonsum – ist hervorragend wiedergegeben, die auf den ersten Blick chaotische und ziellose Handlung steuert zudem auf ein ganz großes Finale zu.

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3. Alles was wir geben mussten (2010)

Die Welt von „Never Let Me Go“ (Originaltitel) ist mit der unseren fast identisch. Was der feine Unterschied ist, dass erfährt das Publikum anhand des Schicksals der drei Hauptfiguren. Dabei entfaltet die Story langsam, aber sicher eine große Sogkraft, bis man komplett ins dystopische Szenario des Films eingetaucht ist. Vom Publikum leider verschmäht und doch einer der besten Filme der letzten Jahre.

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4. District 9 (2009)

Richtig viele Aliens und Raumschiffe gibt es auf Platz 4. Der Überraschungshit „District 9“ bastelt sich aus bekannten Zutaten ein stimmiges, dystopisches Szenario. Die Verflechtung von Drama-, Horror- und Sci-Fi-Elementen ergibt einen packenden Film, der neben den Effekten auch eine interessante Story zu bieten hat.

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5. Moon (2009)

Wieder ohne Aliens – wobei der Roboter mit der Stimme von Kevin Spacey schon äußerst creepy ist und den Einsatz von Außerirdischen quasi ersetzt. „Moon“ ist ein Kammerspiel, in dem ein einsamer Mann auf dem Mond sich auf seine Rückkehr zur Erde vorbereitet. Dabei hat er allerdings die Rechnung ohne das Drehbuch gemacht, denn das bringt ein paar andere Ideen ins Spiel.

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6. Children of Men (2006)

Es wird schon zur Gewohnheit in dieser Liste, denn auch „Children of Men“ kommt ohne die Genre-üblichen Zutaten aus. In dem Endzeit-Spektakel geht es zwar um die Rettung der Menschheit, es sind aber keine Feinde von außen, die hier die Bedrohung darstellen. Packender Thriller, der mit einem überzeugenden Szenario und dem actionreichen, Kriegsfilm-artigen Finale überzeugt.

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7. Avatar (2009)

Aliens und Raumschiffe, wohin das Auge blickt. Als „Avatar“ rauskam war ich vom Film sehr entzückt, vor allem wegen der großartigen 3D-Effekte. Mit ein wenig Abstand fällt (noch deutlicher als zuvor) die doch sehr kitschige Öko-Gutmenschen-Story ins Auge. Dennoch hat der Film einen Platz in dieser Liste verdient – bis jemand Tricks auf dem Niveau von „Avatar“ UND eine weniger plumpe Story anbieten kann!

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8. Minority Report (2002)

Der zweite Film auf dieser Liste, der auf einem Stoff von Philip K. Dick basiert. Zwar ist „Minority Report“ ein bisschen zu lang geraten, ansonsten aber gibt es wenig auszusetzen. Spannend, actionreich und mit starken Effekten, die sehr gut in die Story integriert sind.

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9. Vanilla Sky (2001)

Ich höre schon den Aufschrei der verehrten Leserschaft, aber ich mag diesen Film tatsächlich sehr gerne. Mit Versatzstücken aus Horror, Sci-Fi und romantischem Drama schafft „Vanilla Sky“ einen erzählerischen Raum, wie er nur im Kino fuktionieren kann. Das spanische Original „Abre Los Ojos“ ist mindestens genau so gut – aber zu alt für diese Liste!

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10. Sky Captain and the World of Tomorrow (2004)

Kann ein Film, der anno 1939 spielt Science-Fiction sein? Ich finde schon. „Sky Captain“ verbindet seinen Retro-Look mit zeitgenössischen Spezial-Effekten und bietet ein buntes, mitunter groteskes Spektakel. Man muss (oder sollte) den Film nicht ernst nehmen, sondern einfach die Bilder genießen.

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