Kurzkritik: Roman J. Israel, Esq

Drama, 2017

Regie: Dan Gilroy; Darsteller: Denzel Washington, Colin Ferrell, Carmen Ejogo

Worum gehts?

Der eigenwillige, idealistische Anwalt Roman J. Israel (Washington) muss sich beruflich neu aufstellen. Ein neuer Arbeitgeber ist bald gefunden, doch Israel tut sich schwer im neuen Umfeld einer Großkanzlei – und begeht einen schweren Fehler…

Was soll das?

„Roman J. Israel, Esq“ ist ein klassische Außenseiter-Story, jedoch mit einigen Brüchen und Besonderheiten. Neben dem persönlichen Drama der Hauptfigur nimmt der Film die im Justizapparat der USA zur Plage gewordenen „Plea Deals“ ins Visier.

Taugt das was?

Gute Frage. Denzel Washington ist großartig, auch Colin Ferrell überzeugt, und der Film hat einige starke Szenen zu bieten. Doch die einzelnen Teile und Motive des Films wollen nicht so recht zueinander passen. Es bleibt ein im positiven Sinne interessanter Film, dem man ein fokussierteres Drehbuch gewünscht hätte.

3/5

 

Kurzkritik: McMafia (Serie)

Thriller/Drama, 2018

Regie: James Watkins ; Darsteller: James Norton, Juliet Rylance, David Strathairn

Worum gehts?

Alex Godman, Sohn russischer Emigranten in London, betreibt einen Investmentfonds. Als dieser in Schieflage gerät holt er sich Rat von seinem Onkel Boris – und hat bald nicht nur Kontakte in die Unterwelt, sondern auch einige neue Verpflichtungen…

Was soll das?

„McMafia“ ist ein Familiendrama, dass im „Milieu“ der multinationalen Verbrechersyndikate spielt. Eine interessante Mischung, der auch die vielen verschiedenen Schauplätze (London, Tel Aviv, Mumbai, Moskau, Prag) geschuldet sind.

Taugt das was?

Auch wenn der Titel krass bescheuert ist: ja. „McMafia“ ist temporeich und mit starken Darstellern inszeniert. Die Story (insbesondere die Entwicklung der Hauptfigur) ist arg überspitzt, dabei aber pointiert und fast immer spannend.

Wo kann ich das sehen?

Amazon Prime

4/5

Kurzkritik: Mosaic (Serie)

Krimi/Drama, 2018

Regie: Steven Soderbergh; Darsteller: Garrett Hedlund, Sharon Stone, Frederick Weller, Jennifer Ferrin

Worum gehts?

Eine bekannte Kinderbuch-Autorin wird in ihrem luxuriösen Anwesen in den Bergen von Utah tot aufgefunden. An Verdächtigen mangelt es nicht, einer von ihne wird schnell verurteilt. Doch dann beginnen zwei Beteiligte, den Fall noch einmal neu aufzurollen…

Was soll das?

Regisseur Soderbergh hat „Mosaic“ als Smartphone-App konzipiert, in der die Nutzer selbst steuern können, welchen Hinweisen und Storylines sie folgen können. Fürs Fernsehen haben Soderbergh und sein Drehbuchautor eine lineare Fassung geschaffen, in der die Reihenfolge vorbestimmt ist.

Taugt das was?

Jawohl. Großartig gespielt, messerscharf beobachtet und geschrieben ist „Mosaic“ eine spannende und unterhaltsame Angelegenheit, den vielen Fährten, Personen und Motiven der Serie zu folgen. Wie bei Soderbergh üblich ist das Ganze eine kühle, analytische Angelegenheit geworden, aber sicherlich keine herzlose.

4/5

Kurzkritik: Justice League

Fantasy/Action, 2017

Regie: Zack Snyder; Darsteller: Gal Gagot, Ben Affleck, Jason Momoa

Worum gehts?

Erster gemeinsamer Weltrettungsauftrag von Batman, Wonder Woman, Aquaman, Flash & Konsorten. Die Story kreis um drei mystische Boxen, die ihrem gemeinsamen Besitzer zur Herrschaft über das Universum verhelfen (oder so ähnlich…).

Was soll das?

Nach Wonder Woman in „Batman vs Superman“ tauchen hier nun auch Aquaman, The Flash (der schon einen Auftritt in „Suicide Squad“ hatte) und weitere Gestalten aus dem DC-Universum auf. Die Show muss weitergehen und der Rubel rollen…

Taugt das was?

Als Popcorn-Spektakel funktioniert „Justice League“ einigermaßen. Der bombastische Pathos von „Batman vs Superman“ ist dem etwas beschwingterem Erzählton von „Wonder Woman“ gewichen. Die Effekte sind state-of-the-art, jedoch ohne größere Wow!-Momente. Von der „großen Überraschung“ des Films mal ganz zu schweigen ist der Film Fließband-Blockbuster-Kino zum vergessen.

2/5

PS: Ich bleibe bei meinee Meinung, dass zuletzt nur noch die ‚ersten‘ Filme von ’neuen‘ Superhelden („Dr. Strange“, „Ant-Man“) irgendwie überzeugen konnten, und hoffe dass „Black Panther“ diese Reihe fortsetzen kann…

Kurzkritik: Suburbicon

Drama/Komödie, 2017

Regie: George Clooney; Darsteller: Matt Damon, Julianne Moore, Oscar Isaac

Worum gehts?

In der fiktiven 50er-Jahre Kleinstadt „Suburbicon“ erschüttern zwei Ereignisse die heile Welt der Bewohner. Während das erste die Gemeinschaft als Ganzes auf die Probe stellt, sucht das zweite eine (vermeintlich) harmonische Familie

Was soll das?

„Suburbicon“ erzählt eine recht klassische schwarze Komödie der Coen-Brüder (die das Drehbuch geschrieben haben), in der sich ’normale Bürger‘ in der Welt des Verbrechens wiederfinden, vor dem Hintergrund einer sozialkritischen Satire.

Taugt das was?

Leider nur bedingt. Der eine Handlungsstrang erinnert an „Fargo“, jedoch ohne dessen liebevolle Figurenzeichnung. Der andere ist eher ein Szenario als eine Story, kann jedoch weder für sich stehen, noch dem anderen Teil mehr Tiefe oder Witz verleihen. „Suburbicon“ landet einige Treffer in Sachen Gesellschaftskritik, aber so richtig rund ist das Ganze nur im ersten Drittel.

3/5

Kurzkritik: Last Flag Flying

Drama/Komödie, 2017

Regie: Richard Linklater; Darsteller: Bryan Cranston, Steve Carell, Laurence Fishburne

Worum gehts?

Die drei Vietnam-Veteranen Sal (Cranston), Richard (Fishburne) und Larry (Carell), die sich 30 Jahre lang nicht gesehen haben, finden im Jahr 2003 wieder zusammen, um Larrys im Irak gefallen Sohn zu beerdigen.

Was soll das?

„Last Flag Flying“ ist ein Roadmovie, das sich ganz auf seine drei Hauptfiguren konzentriert. Obwohl er ohne eine einzige Kampfszene auskommt ist es doch ein Film über den Krieg, die Rolle und Erfahrungen der Soldaten sowie ihr Verhältnis zum Staat und den Politikern, die für ihre Einsätze verantwortlich sind.

Taugt das was?

Richard Linklaters beste Filme („Boyhood“, „Dazed and Confused“, „Everbody Wants Some!!“) zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Authentizität aus. Leider ist das bei „Last Flag Flying“ nicht der Fall. Trotz der hochkarätigen Besetzung hat man hier nie das Gefühl, echte Figuren miteinander agieren zu sehen.

Sonst noch was?

Bis zu einem gewissen Punkt ist „Last Flag Flying“ ein ‚Antikriegsfilm‘, in dem (durch die Figuren) viel Wut auf die Mächtigen zu spüren ist. Doch so einfach ist die Message des Films dann doch nicht. Auf mich hat die Story (auf die Linklater normalerweise weitgehend verzichtet) insgesamt einen unfokussierten Eindruck gemacht.

3/5

TV-Serie: Ozark (Netflix)

Letzten Sommer ist „Ozark“ an mir vorbei gegangen, nun aber war Platz auf dem Serien-Speiseplan. Die Show dreht sich um einen „Finanzberater“ aus Chicago, der bei der Mafia (deren Geld er wäscht) in Ungnade fällt und mit seiner Familie im Hinterland der ‚Ozark Mountains‘ einen Neuanfang startet.

Einige Vorbilder bzw. Inspirationen sind „Ozark“ auf den ersten Blick anzusehen. Ein bisschen „Breaking Bad“ und „Sopranos“, dazu eine Prise „Weeds“ – doch zum Glück kann die Serie gut auf eigenen Beinen stehen. Das Szenario ist zwar wenig glaubwürdig, doch Handlung und Figuren sind stimmig entwickelt.

Zwischen Drama, Krimi und schwarzer Komödie angesiedelt ist „Ozark“ nicht nur unterhaltsam, sondern bietet auch einige bissige Kommentare zur generellen Lage der Dinge in den USA (und somit der westlichen Welt). In erster Linie aber ist den Machern gelungen, was für Netflix wohl das allerwichtigste ist – die Serie ist spannend und nimmt das Publikum schnell für sich ein.

Kurzkritik: Small Town Crime

Krimi, 2017

Regie: Eshom & Ian Nelms; Darsteller: John Hawkes, Octavia Spencer, Robert Forster

Worum gehts?

Ein Ex-Cop mit Alkoholproblem startet auf eigene Faust Ermittlungen, nachdem er die Leiche einer jungen Frau gefunden hat. Bald ist klar, dass es nicht nur ein Verbrechen aufzuklären gilt…

Was soll das?

Klassisches Independent-Kino zwischen Kleinstadt-Portrait, Außenseiter-Drama und Krimi.

Taugt das was?

„Small Town Crime“ verlässt sich komplett auf seinen Hauptdarsteller John Hawkes, der hier in der Tat groß aufspielt. Auch in den übrigen Rollen gut gespielt, sowie in sehenswerten Bildern inszeniert (gedreht wurde in Utah), bietet der Film eine gut gemachte, allerdings nicht sonderlich aufregende Story.

4/5

Kurzkritik: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Drama/Komödie, 2017

Regie: Martin McDonagh; Darsteller: Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell

Worum gehts?

Die Mutter einer ermordeten Teenagerin (Frances McDormand) legt sich mit der örtlichen Polizei (u. a. Woody Harrelson & Sam Rockwell) an, weil die Ermittlungen seit Monaten keine Fortschritte machen. Die Behörde wiederum hat weitgehend mit sich selbst zu kämpfen, und scheint zudem von dem grausamen Mordfall schlicht überfordert.

Was soll das?

„Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ ist kein klassisches „Whodunnit“, konzentriert sich statt dessen auf die Handvoll von Figuren, die mit den Folgen des Verbrechens leben müssen. Der Ton ist scharf, in Sachen Humor ebenso wie durch einige dramaturgische Schläge in die Magenkuhle. Virtuos wandelt der Film auf dem schmalen Grat zwischen ernstem Drama und bitterböser Farce über das Hinterland in der Mitte der USA.

Taugt das was?

Oh ja. Timing, Dialoge, Figuren und Schauspieler sind absolut brillant, ebenso das Drehbuch, auch die handwerklichen Qualitäten überzeugen auf ganzer Linie. Über die Auflösung und die ‚Moral von der Geschichte‘ kann man sicher lange debattieren, und einige Story-Details von „Three Billboards…“ (u. a. die Zeichnung und Entwicklung von „Bad Cop“ Dixon, aber auch die ‚falsche Fährte‘ im Mordfall selbst) lassen sich durchaus als Schwächen bezeichnen. Eine fesselnde, witzige und eindringliche Erfahrung, wie sie das Kino viel zu selten bietet, ist er aber trotzdem.

Sonst noch was?

In den USA, wo „Three Billboards…“ gerade für 7 Oscars nominiert wurde, ist eine Debatte (vor allem) über die Darstellung der schwarzen Figuren entbrannt – hier scheint mir aber der Anspruch an den Film, in seiner Darstellung zu 100 Prozent politisch korrekt zu sein, doch arg überzogen…

5/5

Kurzkritik: Mudbound

Drama, 2017

Regie: Dee Rees; Darsteller: Jason Clarke, Garett Hedlund, Mary J. Blige, Carey Mulligan

Worum gehts?

Der Film erzählt die eng miteinander verbundenen Geschichten einer weissen und einer schwarzen Familie im ländlichen Mississippi zur Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Was soll das?

Das Familiendrama blickt auf Ungleichheit und Rassismus im Süden der USA, wobei besonders der Blick zweier aus dem Krieg zurückgekehrter Soldaten im Fokus steht.

Taugt das was?

Ja, der Film funktioniert als packendes Familiendrama ebenso wie als Gesellschaftskritik und Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte. Mit über zwei Stunden Laufzeit und angesichts der ernsten Thematik ist „Mudbound“ dabei natürlich keine leichte Kost, dafür visuell herausragend und sehr gut gespielt.

4/5

Kurzkritik: Thor – Ragnarok

Fantasy/Action, 2017

Regie: Taika Waititi; Darsteller: Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Cate Blanchett

Worum gehts?

Die „Avengers“ und kein Ende – der dritter „Alleingang“ von Thor tritt an, um an den Kinokassen abzuräumen. Die Story: böse Mächte wollen Asgard (und die ganze Welt) vernichten, Thor und Loki nehmen den Kampf auf.

Was soll das?

„Thor – Ragnarok“ ist ein Superhelden-Spektakel mit starkem Road Movie-Feeling. Aber noch viel mehr ist es eine Komödie. Das ist durchaus logisch, der Spaß-Faktor des Ganzen lässt sich am ehesten hoch halten, zu erzählen hat der Film ohnehin nichts. Und mit Taika Waititi („What We Do in the Shadows„) wurde auch sicher nicht zufällig ein Regisseur verpflichtet, der aus dem Comedy-Genre stammt.

Taugt das was?

Im Rahmen dessen, was man erwarten kann, ist „Thor – Ragnarok“ durchaus ein gelungener Film. Für viele wird aber die Tatsache, dass man außer Blödsinn und Effekten nichts zu erwarten hat, deutlich schwerer wiegen. Aber eine Neuigkeit ist das ja nun auch schon lange nicht mehr.

3/5

Kurzkritik: Hangman

Krimi, 2017

Regie: Johnny Martin; Darsteller: Al Pacino, Brittany Snow, Karl Urban

Worum gehts?

Zwei Cops und eine Reporterin jagen einen Serienkiller, der mit ihnen mit seinen Morden scheinbar irgendwas sagen will…

Was soll das?

Die Macher von „Hangman“ haben alle Zutaten für einen Serienkiller-Film, insbesondere eine fähige Besetzung – aber kein Rezept.

Taugt das was?

Leider gar nicht. Figuren, Setting und Story sind schwach, auch handwerklich (z. B. beim Schnitt/Anschluss) hat der Film Schwächen. Die in diesem Genre ohnehin immer arg strapazierte Glaubwürdigkeit des Geschehens ist hier ein Totalausfall, selbiges gilt auch für die ‚Aufklärung‘ des Falles und das noch zusätzlich hinten dran geklatschte zweite Ende.

Sonst noch was?

Warum Al Pacino hier mitspielt bleibt ein Rätsel. Natürlich werden ihm sicher nicht mehr allzu viele großartige Projekte angeboten…aber ist das ein Grund bei so einem Mist mitzumachen?

1/5

Kurzkritik: Bright (Netflix)

Fantasy/Action, 2017

Regie: David Ayer; Darsteller: Will Smith, Joel Edgerton, Noomi Rapace

Worum gehts?

In der Welt von „Bright“ leben Menschen, Orks und Elfen mehr oder minder friedlich zusammen. Cop Ward (W. Smith) bekommt in einem Pilotprojekt Ork Jacoby (J. Edgerton) als Partner zugeteilt. Während sich die beiden noch aneinander gewöhnen müssen, geraten sie in einen finsteren Plot – und ihre Gegner scheinen dabei auch aus den eigenen Reihen zu kommen…

Was soll das?

„Bright“ ist ein „Cop Movie“ und eine „Buddy Comedy“, angereichert mit Anteilen von Fantasy & Science-Fiction und jeder Menge Action. Das Ganze scheint Will Smith einigermaßen auf den Leib geschrieben, der hier ordentlich ballern und Sprüche klopfen darf.

Taugt das was?

Unterhaltsam und kurzweilig ist „Bright“ geworden, visuell gelungen und gut inszeniert. Die Story ist allerdings wenig originell, das Fantasy-Setting inklusive Sozialkritik zudem aus recht grobem Holz geschnitzt. Für den Neujahrsabend war „Bright“ keine so schlechte Wahl…

3/5

Meine Top 10 Filme des Jahres 2017

Auch wenn der Trend zu mehr Serien als Filmen anhält: Für eine Top 10 Liste, die sich nicht verstecken muss, reicht es auch dieses Jahr noch. Wie üblich ist mir auch viel entgangen, gegebenenfalls wird hier also noch mal nachgebessert…

  1. Blade Runner 2049
  2. Die Taschendiebin
  3. Magical Mystery
  4. Nocturnal Animals
  5. Get Out
  6. Personal Shopper
  7. Manchester by the Sea
  8. Moonlight
  9. Silence
  10. Hell or High Water

Nah dran an den Top 10: Wind River, Marjorie Prime, Logan Lucky, The Killing of a Sacred Deer

 

Kurzkritik: The Killing of a Sacred Deer

Drama/Mystery/Thriller, 2017

Regie: Yorgos Lanthimos; Darsteller: Colin Farrell, Nicole Kidman, Barry Keoghan

Worum gehts?

Herzchirurg Steven stellt seiner Frau und den beiden Kindern den ominösen Teenager Martin vor. Was harmlos beginnt nimmt bald eine überraschende Wendung, die mit Stevens Vergangenheit zusammenhängt…

Was soll das?

Je weniger man über „The Killing of a Sacred Deer“ weiss, desto besser. Zwischen Drama, Thriller und Horror entfaltet sich eine faszinierende Geschichte, bei der man hinterher fast zwangsläufig mal nach den zugrunde liegenden Mythen und Geschichten googelt.

Taugt das was?

Der Film lebt – neben den großartigen Darstellern – von seiner Spannung, die zunächst durch Atmosphäre, Stimmung und Setting erzeugt wird, bevor die (hier absichtlich verschwiegenen) Überraschungen der Story dem ganzen einen sehr speziellen Drive geben. Wer als Zuschauer nicht gern während des Films (und auch danach) über die Handlung rätselt, sollte hier lieber Verzicht üben. Alle anderen bekommen stark inszenierte, ungewöhnliche Kost geboten. Durchaus vergleichbar in dieser Hinsicht war zuletzt „Mother!“ (der noch etwas extremer ist), wobei mir dieser Film insgesamt mehr Spass gemacht hat.

4/5

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