Filmkritik: Our Idiot Brother

Our Idiot BrotherPaul Rudd ist hierzulande kein sonderlich bekannter Schauspieler. In Filmen wie „The 40 Year Old Virgin“ spielte er Nebenrollen, im gar nicht so verkehrten (und von ihm selbst geschriebenen) „Role Models“ auch mal eine Hauptrolle. In „Our Idiot Brother“, einer charmanten Independent-Komödie um einen unverbesserlichen Gutmenschen, ist er nun in seiner bisher besten Rolle zu tun – als Idiot.

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Filmkritik: „Fright Night“

Fright NightSpätestens seit dem Erfolg der „Twilight“-Filme sind Vampire im Kino wieder schwer im Kommen. Hier in Form eines Remakes, das Original von 1986, ebenfalls „Fright Night“ mit Namen, kenne ich allerdings nicht. Die Story ist laut imdb.com in den Grundzügen die gleiche: Ein Teenager stellt fest, dass sein neuer Nachbar ein Vampir ist. Aber keiner will dem armen Kerl glauben und er muss sich also allein mit dem Blutsauger auseinandersetzen.

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Filmkritik: „Eine offene Rechnung“ („The Debt“)

http://www.fileserve.com/file/fCTSby3Als großer Fan von Agentenfilmen habe ich mich sehr auf „Eine offene Rechnung“ gefreut. Und der Film hat mich nicht enttäuscht, er bietet so ziemlich alles, was man vom Genre erwarten kann. Die Handlung beginnt in Israel anno 1997 und setzt gleich erstmal ein Ausrufezeichen in Form eines unerwarteten Selbstmords. Dann aber – bevor das Publikum genau weiss, was es damit auf sich hat – setzt erstmal eine etwa einstündige Rückblende ein.

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Filmkritik: „Der Gott des Gemetzels“

Der Gott des GemetzelsEiner der besten Filme des Jahres 2011 ist gleichzeitig einer der kürzesten. Gerade mal knapp 80 Minuten benötigt Roman Polanski in „Der Gott des Gemetzels“ (Originaltitel „Carnage“) für eine extrem bissige Komödie um den ganz alltäglichen Wahnsinn im Leben zweier Ehepaare. Der Film basiert auf einem Theaterstück und beschränkt sich räumlich komplett auf eine Wohnung New York City, in der die Longstreets die Cowans empfangen um ein Problem aus der Welt zu räumen.

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Filmkritik: „Cowboys & Aliens“

Cowboys & AliensDass ein Film namens „Cowboys & Aliens“ ziemlicher Quatsch sein könnte, vielleicht sogar sein muss, ist keine Überraschung. Der Trailer und die so simple wie potentiell lustige Idee einer Mischung aus Western und Sci-Fi haben dennoch Erwartungen in Richtung spaßiger Actionfilm mit Star-Besetzung geweckt. Daniel Craig spielt Jake Lonergan, der zu Beginn des Films ohne Erinnerung an die jüngere Vergangenheit in der Wüste Arizonas aufwacht. Am Arm trägt er ein merkwürdig überdimensioniertes Armband aus Metall – was es damit auf sich hat erfahren wir in der ersten Actionszene.

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Filmkritik: „Zwei an einem Tag“ („One Day“)

Ein bißchen ist mir glaube ich der Blick auf diesen Film verstellt, mehr noch als bei anderen Roman-Verfilmungen vielleicht. Aber fangen wir von vorne an: „Zwei an einem Tag“ handelt von Emily (Anne Hathaway) und Dexter (Jim Sturgess), die sich am Ende ihrer Studienzeit in Edinburgh kennen lernen. Beinahe hätten die beiden eine Beziehung angefangen, aber der Zeitpunkt ist schlecht gewählt. Dexter, ein selbstbewusster Junge aus gutem Hause, geht erst einmal ins Ausland, Emily zieht es nach London.

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Filmkritik: „The Devil’s Double“

The Devil's DoubleUdai Hussein war der älteste Sohn von Saddam Hussein, dem langjährigen Diktator des Irak. Wie sein Vater hat auch Udai u.a. aus Gründen der Sicherheit einen Doppelgänger gehabt, womit dann auch der Titel des Films erklärt wäre. „The Devil’s Double“ erzählt die Geschichte von Latif Yahia, Udais Doppelgänger, und basiert dabei auf dessen Memoiren. Die allerdings werden – laut Wikipedia – von einigen Seiten angezweifelt, was für den Film allerdings von untergeordneter Bedeutung ist. Denn die Story ist gut.

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Filmkritik: „Die Haut in der ich wohne“

Die Haut in der ich wohneBei Filmen von Pedro Almodovar ist es ein bisschen wie mit denen von Woody Allen. Die besseren gehören meist zu den besten des Jahres, die weniger guten sind immer noch sehenswert. „Die Haut in der ich wohne“ ist leider einer der weniger guten Filme des spanischen Meisters. Nicht, dass es nicht ein paar großartige Szenen und insgesamt eine spannende Idee dahinter gäbe – aber so richtig überzeugen kann der Film nicht.

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Filmkritik: „Anonymous“

Anonymous FilmposterRoland Emmerichs Filme hatten bisher mit Leben und Werk von William Shakespeare eher wenig zu tun. Der in Hollywood seit vielen Jahren erfolgreiche deutsche Regisseur ist bekannt für Special-Effects-Spektakel wie zuletzt „2012“ oder „The Day After Tomorrow“, in denen es gerne mal um das Ende der Welt geht. Mit „Anonymous“ wagt Emmerich nun etwas ganz anderes. Der Film erzählt die „wahre Geschichte“ des berühmtesten Dichters der Welt – des Mannes, den wir als William Shakespeare kennen.

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Filmkritik: „Conan der Barbar“ (2011)

Conan der Barbar Remake 2011Braucht die Welt ein Remake des Arnie-Klassikers „Conan“? Die Antwort liegt auf der Hand, denke ich. Aber was hilft das, der Film ist ja nun da. Und tatsächlich ist er gar nicht schlecht geworden. Das Remake ist ein gut gemachter – wenn auch reichlich primitiver – actionreicher Abenteuerfilm der gewalttätigen Sorte.

Das Original ist berühmt für die wenigen Dialoge, die es braucht um seine Geschichte zu erzählen. Die ersten zwanzig Minuten kommt der Film ohne ein einziges gesprochenes Wort aus. Nun war Arnie, zumal am Beginn seiner Karriere, aber ohnehin ein Schauspieler, der mit wenig Worten auskam.

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Filmkritik: „30 Minuten oder weniger“ („30 Minutes or Less“)

30 Minuten oder weniger - Film PosterRegisseur Ruben Fleischer hat sich vor zwei Jahren mit „Zombieland“ hervor getan, einer locker-flockigen Zombie-Komödie, die zwar wenig Sinn, aber viel Spaß gemacht hat. Mit Abstrichen trifft das auch auf seinen neuen Film „30 Minutes or Less“ zu. Die Story ist absolut hirnrissig, die Figuren völlig überzogen – aber der Film weiss das Publikum zu unterhalten.

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