Kurzkritik: Free Guy

Fantasy/Comedy, 2021

Regie: Shawn Levy; Darsteller: Ryan Reynolds, Jodie Comer, Joe Keery, Taika Waititi

Worum gehts?
Der stets gut gelaunte Bankangestellte Guy (Reynolds) stellt fest, dass er in einem „GTA“-ähnlichen Videospiel namens ‚Free Town‘ lebt. Und zwar als „non playable character“ und damit Kanonenfutter für die von Menschen gesteuerten Figuren, die mit schöner Regelmäßigkeit seine Bank überfallen. Die Rahmenhandlung zeigt die Auswirkungen dieses Erwachens beim Hersteller des Spiels.

Was soll das?
„Free Guy“ ist hinter den modernen Videospiel-Bildern ein recht altmodisches Moralstück, dessen über zwei Welten geführter Kampf die rechtschaffene Masse gegen eine korrupte Elite in Stellung bringt. Dabei setzt der Film vor allem auf seinen Hauptdarsteller und dessen komödiantische Fähigkeiten, sowie auf einen pixelig-bunten Bilderregen.

Taugt das was?
Für unterhaltsame knapp zwei Stunden reicht es, wenn man das Szenario nicht zu scharf hinterfragt. Visuell und in Sachen Humor hat „Free Guy“ mir gefallen, die Story ist allerdings etwas dünne und insbesondere der bescheuerte Bösewicht (T. Waititi als Chef des Spieleherstellers) ging mir mächtig auf den Geist.

Wo kann ich das gucken?
Hier.

6/10

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