Kurzkritik: Prisoners of the Ghostland

(Weird) Western, 2021

Regie: Sion Sono; Darsteller: Nicolas Cage, Sofia Boutella, Nick Cassavetes

Worum gehts?
Samurai Town ist eine Stadt ein einem post-apokalyptischen Japan. Der ‚Governor‘ befreit den Schwerkriminellen Hero (Cage), damit der seine Enkelin aus dem benachbarten ‚Ghostland‘ rettet, in das sie unter mysteriösen Umständen entführt wurde…

Was soll das?
Keine Ahnung. „Prisoners of the Ghostland“ erinnert ein wenig an „Kill Bill“, allerdings mit massiv erhöhtem Trash- und Anarcho-Faktor. Cage rennt mit mörderischem Grinsen durch die abgefahrene Szenerie, und trägt dabei (zwangsweise) einen Lederanzug, der ihn umbringen wird, wenn er versucht zu fliehen oder sein Temperament nicht im Griff hat. Den japanischen Regisseur Sono kannte ich bisher nicht, eine klare Bildungslücke meinerseits – zumindest klingt sein Wikipedia-Eintrag recht vielversprechend.

Taugt das was?
Ja, wenn man Spaß an der cineastischen Anarchie hat und sich an den fantastischen bis grotesken Elementen des Film nicht stört. Nic Cage (ich habe ihn zuletzt in „Pig“ gesehen, in einer Performance die kaum gegensätzlicher sein könnte) zeigt erneut, dass er sich für nichts zu schade ist, so lange nur irgendwie was interessantes dabei rauskommt.

7/10

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