Kurzkritik: Pig

Drama, 2021

Regie: Michael Sarnoski; Darsteller: Nicolas Cage, Alex Wolff, Adam Arkin

Worum gehts?
Robin (Nic Cage) lebt einsam in einer Holzhütte irgendwo in den Wäldern von Oregon. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit dem Verkauf von Trüffeln, die er mit Hilfe eines Schweins aufspürt. Eines Nachts wird Robins Schwein geraubt. Er überredet seinen Trüffel-Dealer Amir (A. Wolff) dazu, ihm bei der Suche nach den Tätern zu helfen…

Was soll das?
„Pig“ setzt ganz auf Hauptdarsteller Nicolas Cage. Der spielt hier nicht im Over-the-Top-Modus, sondern recht zurückhaltend. Und er schafft es tatsächlich, aus dem schrägen Plot und dem teilweise grotesken Szenario, ein ernstzunehmendes Drama zu machen.

Taugt das was?
Ja – wenn man bereit ist, sich auf ein ungewöhnliches Szenario einzulassen. Einen Rachethriller a la „John Wick“ sollte man hier besser nicht erwarten. Der Film ist geschickt inszeniert, und führt das Publikum schrittweise an die Hintergründe des Geschehens. [Spoiler: Das eigentliche Drama hat sich Jahre vor der Handlung abgespielt, „Pig“ erzählt vom ‚Fallout‘.]

Wo kann ich das gucken?
Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.

8/10

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