Kurzkritik: Loki (Staffel 1)

Fantasy, 2021

Creator: Michael Waldron; Darsteller: Tom Hiddleston, Sophia Di Martino, Owen Wilson, Gugu Mbatha-Raw

Worum gehts?
Eine „Variante“ von Thors Bruder Loki (Tom Hiddleston) landet nach den Ereignissen aus „Avengers – Endgame“ in einer Parallelwelt. Dort wacht die ominöse ‚Time Variance Authority‘ TVA unter Führung dreier Zeithüter über den „wahren Zeitstrahl“. Ein Mitarbeiter der TVA (gespielt von Owen Wilson) glaubt, dass Loki dabei helfen kann, eine böse Version seiner selbst durch die Zeitsträhle zu jagen. Und so reist der Antiheld sehr bald durch Raum und Zeit.

Was soll das?
Disney+ schickt nach „The Falcon & the Winter Soldier“ eine zweite Serie aus dem ‚Marvel Cinematic Universe“ (MCU) ins Streaming-Rennen. „Loki“ ist ambitioniert und anders als die klassische Marvel-Kost, soviel wird schnell klar. Die Show lässt sich Zeit, ihr ziemlich komplexes Szenario zu erklären, und tut dies mit einer sehr großen Portion Humor – insbesondere die erste Folge ist mehr Comedy als alles andere.

Taugt das was?
Ja, das tut es. „Loki“ ist kurzweilig, visuell sehenswert, bietet starke Darsteller und eine Menge Lacher. Mit dem etwas bizarren Plot hatte ich hin und wieder so meine Probleme, den Monolog am Ende musste ich mir hier genauer erklären lassen. Das lag aber zum Teil auch daran, dass ich das „MCU“ nie so richtig ernst nehmen mochte – was man hier aber ein Stück weit tun muss. Am Ende haben die sechs Folge viel Spaß gemacht, und es kommt in Bezug auf die folgenden Filme tatsächlich etwas Schwung ins Szenario. Ob das reicht, an den nächsten 20 Filmen über die Schauwerte hinaus Freude zu haben bezweifle ich, aber was solls – probieren wir es doch mal aus…

7/10

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