Thriller/Drama/Romance, 2026
Regie: Adam Rehmeier; Darsteller: Kyle Gallner, Samantha Weaving, John Gries
Der charmante Outlaw Oliver lernt auf seinen Wegen durch den Süden der USA die clevere und attraktive Kleinstadt-Bewohnerin Caroline kennen. Sie ist fasziniert von der Freiheit seines Lifestyles, er hin und weg von ihrer natürlichen Art und Neugier. Es dauert nicht lange bis sich die beiden gemeinsam auf einen folgenreichen Trip begeben…
„Carolina Caroline“ ist ein Mashup aus unzähligen Filmen, inspiriert unter anderem von „Bonnie & Clyde“, „Natural Born Killers“, „True Romance“, „Wild at Heart“ oder „Badlands“. Dabei findet er aber schnell in seinen eigenen Groove – die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmt absolut, das stylishe 70er-Jare-Setting ist stimmig. Der Genre-Mix aus Drama, Thriller und Comedy ist immer unterhaltsam, wenn auch nicht gänzlich frei von Klischees.
Letzteres stört aber kaum, denn erstens sind die Figuren glaubwürdig genug entwickelt, und zweitens strebt der Film (trotz unübersehbaren ernsten erzählerischen Ambitionen) keine tiefgehende Psychoanalyse an. „Carolina Caroline“ erzählt seine Geschichte in gewisser Hinsicht zweimal – eindringlich und atomsphärisch auf der performativen Ebene, geistreich und pointiert auf der Meta-Ebene. Regisseur Adam Rehmeier, Drehbuchautor Tom Dean und die Hauptdarsteller Kyle Gallner und Samantha Weaving lassen ganz einfach aussehen, was tatsächlich eine ziemlich große Leistung ist.
Wo kann ich das gucken?
Steht für Deutschland leider noch nicht fest, hier prüfen.
8/10

