Kurzkritik: Devs

Drama/Sci-Fi, 2020

Regie/Creator: Alex Garland ; Darsteller: Sonoya Mizuno, Nick Offerman, Alison Pill, Zach Gernier

Worum gehts?
Der Freund der jungen Programmierin Lily wird beim ‚Big Tech‘-Unternehmen Amaya in eine mysteriösen Elite-Abteilung namens „Devs“ befördert. Kurz darauf begeht er angeblich Selbstmord, was Lily nicht glauben mag. Und – so viel darf verraten werden, denn das Publikum wird früh Zeuge – auch nicht stimmt. Warum er sterben musste, und woran Amayas melancholisch-charismatischer Chef Forest mit einem engen Kreis Eingeweihter im „Devs“-Projekt arbeitet, darum kreist die Show in den folgenden sieben Episoden…

Was soll das?
Schöpfer und Regisseur Alex Garland (u. a. Autor des Romans „The Beach“, sowie Drehbuchautor/Regisseur von „Ex Machina“ und „Annihilation„) hat mit „Devs“ ein philosophierendes Science-Fiction-Drama geschaffen. Um was es dabei genauer geht spare ich hier lieber aus, da das ohne größere Spoiler unsinnig bis unmöglich erscheint.

Taugt das was?
Absolut. „Devs“ ist eine originelle, spannende und anregende – wenn auch keinswegs perfekte – Serie geworden. An ihr Freude haben wird allerdings nur, wer sich weder an der Kopflastigkeit der zentralen Motive, noch am vergleichsweise beschaulichen Erzähltempo stört. „Devs“ ist ein Highlight des Serienjahres, welches nebenbei erneut beweist, dass das Format der Miniserie im besten Falle eine Fortsetzung oder Weiterentwicklung des Autorenkinos darstellen kann.

Wo kann ich das gucken?
In Deutschland aktuell leider nur über Umwege. Hier kann man prüfen ob sich das geändert hat.

5/5

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