Kurzkritik: Succession (Staffel 2)

Drama, 2019

Creator: Jesse Armstrong; Darsteller: Brian Cox, Jeremy Strong, Sarah Snook, Kieran Culkin

Worum gehts?
Der Clan der Roys kämpft weiterhin um die Macht. Nach außen muss die Familie sich gegen feindlich gesinnte Aktionäre verteidigen, nach innen kämpft jeder für sich selbst. Ein in der ersten Staffel angedeuteter Skandal droht den Familienkonzern zur absoluten Unzeit heimzusuchen – mit drastischen Konsequenzen…

Was soll das?
„Succession“ bleibt dem Erfolgsrezept treu. Die Hochglanz-Seifenoper blickt schonungslos hinter die Kulissen der familiären „C-Suite“ von Waystar. Auch die Stärken sind dieselben. Das hohes Erzähltempo, der trotz vieler ungeheuerlicher Entwicklungen plausible Plot. Und – ganz entscheidend – eine ganze Reihe von grundsätzlich verabscheuungswürdigen Figuren, die mit ihren spärlich zu Tage tretenden „redeeming qualities“ um die Gunst des Publikums kämpfen.

Taugt das was?
Ja, „Succession“ ist dabei, sich in einen Platz in der Reihe der großen Fernsehserien des 21. Jahrhunderts zu erkämpfen. Damit das klappt, sollten allerdings noch ein paar ähnlich großartige Staffeln folgen. Die zweite kann nach meinem Dafürhalten das Finale der ersten noch überbieten. Selbiges gilt für den Soundtrack, das Produktionsdesign sowie die herrlich dekadenten Schauplätze.

Wo kann ich das gucken?
Hier.

5/5

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