Kurzkritik: The Gentlemen

Krimikomödie, 2019

Regie: Guy Ritchie; Darsteller: Matthew McConaughey, Hugh Grant, Charlie Hunnam, Colin Farrell, Henry Golding

Worum gehts?
Mickey Pearson, Boss eines Marihuana-Imperiums, sucht einen Käufer für sein Business. Als er glaubt, einen serösen Interessenten gefunden zu haben, geht der Spaß aber erst richtig los. Es folgt eine folgenreiche Verkettung von chaotischen Ereignissen, in der sich ein Haufen (Möchtegern-)Gangster in die Haare kriegen. Erzählt wird vieles in Rückblenden, in der ein schmieriger Privatdetektiv (großartig gespielt von Hugh Grant) sich seine ‚Erkenntnisse‘ von Pearsons Handlanger teuer bezahlen lassen will…

Was soll das?
„The Gentlemen“ ist für Guy Ritchie inhaltlich eine Rückkehr zu seinen ersten Erfolgen. In Manier von „Snatch“ oder „Bube Dame König GrAS“ entwirft der Film ein buntes, übertriebenes Szenario voll charismatischer Unterwelt-Figuren, spielt geschickt mit den erzählerischen Mitteln, und lässt coole Sprüche auf explosionsartige Gewalt treffen.

Taugt das was?
Ja, wenn man die oben stehende Formel mag. Der Plot des Films kommt arg konstruiert und in Teilen vorhersehbar daher, was durch die Erzählweise verstärkt wird. Die Tatsache, dass man das alles so ähnlich schon mal gesehen hat, schmälert das Vergnügen aber nur bedingt, denn um Spannung geht es hier nicht wirklich. Das Tempo ist recht flott und der Entertainment-Faktor durchgehend ausreichend hoch.

3/5

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