Kurzkritik: Ocean’s Eight

Krimi/Komödie, 2018

Regie: Gary Ross; Darsteller: Sandra Bullock, Cate Blanchett, Anne Hathaway

Worum gehts?

Debbie Ocean (Bullock) hat 5 Jahre im Knast gesessen, weil ihr Partner Claude sie bei einem Schwindel in der Kunstwelt verraten hat. Nach ihrer Entlassung macht sie sich direkt ans Werk: ihr Plan ist nicht nur, sich und ihre 7 Mitstreiterinnen reich zu machen, sondern auch Claude als Schuldigen hinzustellen – kein einfaches Unterfangen…

Was soll das?

Spin-Off von Soderberghs „Ocean’s“-Reihe, die ja ihrerseits bereits mit einem Remake begann. „Ocean’s Eight“ präsentiert nun eine rein weibliche Crew, in der Sandra Bullock den George Clooney-Part übernimmt, während Cate Blanchetts Rolle der von Brad Pitt ähnelt. Schauplatz ist New York.

Taugt das was?

Durchaus, der Film bietet gute Unterhaltung, charmant und witzig dargeboten, mit raffiniertem Plot und kurzweiliger Inszenierung – entspricht alles dem, was man erwarten durfte. Wirklich neu ist nichts an der Erfolgsformel, abgesehen eben von der weiblichen Besetzung. An der ist nicht viel auszusetzen, an die nicht ganz natürlichen Gesichtszüge von Hollywood-Schauspielerinnen jenseits der 40 hat man sich ja leider bereits gewöhnt.

3/5

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