Kurzkritik: Arizona

Thriller/Komödie, 2018

Regie: Jonathan Watson; Darsteller: Danny McBride, Rosemarie DeWitt, Luke Wilson

Worum gehts?

Arizona, anno 2009. Die alleinerziehende Mutter und Immobilienmaklerin Cassie wird Zeugin eines blutigen Todsfalls. Was mit einem Unfall beginnt entwickelt sich bald zu einem Horrorszenario, in dem sich die Leichen stapeln…

Was soll das?

„Arizona“ ist ein dreckiger kleiner Thriller, eine Mischung aus „Friday“ und „Falling Down“. Die Immobilienkrise der USA dient als Aufhänger für die Story eines frustrierten weissen Mannes, dessen Welt aus den Fugen geraten ist…

Taugt das was?

Leider nein. Zwar können die meisten Darsteller überzeugen, doch „Arizona“ scheitert an dem Versuch, der grotesken und blutigen Handlung mit dem Verweis auf die Finanzkrise (und den damit verbundenen Leiden von Durchschnittsamerikanern) eine zusätzliche Dimension zu verleihen. Statt einer satirischen Gesellschaftskritik bleibt er durch und durch ein B-Movie – nicht unguckbar, aber letztlich komplett unnötig.

2/5

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