Kurzkritik: Mute

Drama/Sci-Fi, 2018

Regie: Duncan Jones ; Darsteller: Alexander Skarsgard, Paul Rudd, Justin Theroux

Worum gehts?

Wenn ich das wüsste. Szenario und Story bei „Mute“ sind recht verworren und schwer zu erklären. Irgendwann in naher Zukunft sucht ein stummer Barkeeper namens Leo (Skarsgard) nach seiner verschwundenen Freundin und Kollegin. Ihr Verschwinden hängt scheinbar mit einigen krummen Geschäften zusammen, die in dem Club, in dem beide arbeiten, getätigt werden. Außerdem sind da noch zwei amerikanische Ärzte (Rudd und Theroux), deren Spuren der Film quasi parallel verfolgt.

Was soll das?

Irgendwo in dem Setting und der Handlung von „Mute“ waren sicher mal ein paar gute Ideen drin, aus denen man einen stimmigen, spannenden Sci-Fi-Neo-Noir hätte machen können. Warum genau die Hauptfigur hier aus einer Amish-Familie stammt (und warum diese Religion auf einmal in Berlin zur Normalität gehört, aber eigentlich fast alle Englisch sprechen), was genau es mit der Mischung aus Retro und Futuristik auf sich hat, und warum überhaupt die Welt so ist, wie sie gezeigt wird, das hat sich mir nicht erschlossen…

Taugt das was?

Leider nein. Von der ersten Szene an und bis zum Ende durch ruckelt „Mute“ ungeschickt voran, von den Figuren über die Schauplätze bis zum Plot und der Erzählweise läuft nichts richtig rund. Zwar laufen am Ende einige Fäden zusammen, da stellt sich aber höchstens Erleichterung ein, dass der (überlange) Film endlich vorbei ist. Insgesamt ist das größte Rätsel an der Sache, wie Regisseur Duncan Jones („Moon“, „Source Code“) sich so verzetteln konnte…

2/5

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