Kurzkritik: Downsizing

Sci-Fi/Drama/Komödie, 2018

Regie: Alexander Payne; Darsteller: Matt Damon, Kristen Wiig, Christoph Waltz

Worum gehts?

In einer Welt von „Downsizing“ können sich Menschen schrumpfen lassen (auf ca. 12 cm Körpergröße), um dann in speziellen Miniaturwelten luxuriöse und dabei sehr günstige Existenzen zu führen. Ein zunehmend von finanziellen Problemen geplagtes Ehepaar (Damon & Wiig) entschließt sich zur unumkehrbaren Verwandlung in Mini-Menschen…

Was soll das?

„Downsizing“ ist in erster Linie eine Satire, schon wegen des Szenarios. Die Menschheit als konsumversessene, Unmengen von Müll und Abgasen produzierende Masse, die den Klimawandel nicht aufhalten kann und kein (anderes) Mittel gegen Überbevölkerung findet – das birgt zweifellos Potential…

Taugt das was?

Zwar sind viele interessante Ideen drin, und das Szenario wird einigermaßen plausibel eingeführt. Doch mich hat weder das Setting noch die enttäuschende Story wirklich gefesselt. Zwischen den komischen und tragikomischen Aspekten klafft eine große Lücke, die weder Inszenierung noch Darsteller überzeugend schließen können. Auch die ‚Message‘ des Films überzeugt nicht. Einzelne Teile sind sehenswert (sowohl Sci-Fi-Anteile als auch dramatische und komische), insgesamt aber enttäuscht „Downsizing“ leider.

3/5

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