Kurzkritik: Annihilation

Sci-Fi/Drama, 2018

Regie: Alex Garland; Darsteller: Natalie Portman, Oscar Isaac, Tessa Thompson, Jennifer Jason Leigh

Worum gehts?

In einem entlegenen Winkel der USA breitet sich ein mysteriöser und bedrohlicher „Schimmer“ aus. Mehrere Missionen des Militärs in das Gebiet, in dem die Naturgesetze nicht zu gelten scheinen, endeten ergebnislos, bis eines Tages ein Soldat es zurück auf die andere Seite schafft – doch was ist mit ihm passiert?

Was soll das?

„Annihilation“ variiert viele bekannte Motive aus Science-Fiction und Abenteuer (siehe unten), geht dabei mit der Story (in der vier Wissenschaftlerlinnen eine weitere Mission ins Unbekannte starten) einen Weg, der nicht von Maschinengewehren und Testosteron geprägt ist.

Taugt das was?

Ja, der Film ist spannend, stimmungsvoll und visuell sehenswert. Die Handlung hat eine sehr gelungene psychologische Komponente in den Taten und Motiven seiner Hauptfigur(en). Das Ende wird sicher nicht jedem gefallen (und genau so sicher nicht jeden überraschen), aber die Kombination aus Rückblenden, „found footage“ und linearer Handlung bietet immer mindestens niveauvolle Unterhaltung.

Wie muss ich mir das vorstellen?

„Predator“ meets „Arrival“ meets „Ex Machina“ meets „Jurassic Park“

4/5

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