Kurzkritik: Song To Song

Filmplakat Song To SongDrama, 2017

Regie: Terrence Malick; Darsteller: Ryan Gosling, Rooney Mara, Michael Fassbender, Natalie Portman

Worum gehts?
Um mehrere, sich überschneidende Beziehungs-Dreiecke im Musikermilieu von Austin, Texas.

Was soll das?
Wie schon in „Tree of Life“, „To the Wonder“ und „Knight of Cups“ hat Regisseur Terrence Malick hier weitgehend improvisieren lassen, der Film reiht in sehenswerten Bildern recht willkürlich Szenen aneinander und ist vor allem daran interessiert Stimmungen zu transportieren.

Taugt das was?
Nur für Freunde filmgewordener ‚Meditationen über das Leben‘, die das ganze Geschwurbel – warum auch immer – nicht total hohl finden. Die schicken Bilder und die berühmten Darsteller mit samt den vielen Off-Kommentaren stehen mit wenigen Ausnahmen im luftleeren Raum. Als Experiment wäre das noch ganz interessant, aber für Malick ist es Methode – die ich zunehmend ermüdend und öde finde.

Sonst noch was?
Wer Malicks letzte Filme mochte, kann und wird sicher zugreifen. Alle anderen lassen es besser sein. Ich habe auch nur reingeschaut, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass „Song to Song“ anders wäre als die Vorgänger, was ich definitiv nicht bestätigen kann…

Wie muss ich mir das vorstellen?
Wie die zwei längsten Stunden aller Zeiten (Malick-Fans werden begeistert sein).

2/5

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