Fast & Furious 5 (Fast Five)

Man kann davon ausgehen, dass sich das Publikum von „Fast Five“ aus Menschen zusammensetzt, die wissen, worauf sie sich eingelassen haben. Immerhin ist das bereits der fünfte Teil der Reihe, und er bietet mehr oder weniger dasselbe, wie die Teile vor ihm auch.

Paul Walker und Vin Diesel geben als Brian O’Connor und Dom Toretto Vollgas, an ihrer Seite werden schöne Frauen und sprücheklopfende Nebenfiguren präsentiert. Für „Fast Five“ haben sich die Produzenten eine Story einfallen lassen, die sich kräftig bei „Ocean’s Eleven“ und „Robin Hood“ bedient. Für ein wenig Abwechlung sorgt die Tatsache, dass der Film in Rio de Janeiro spielt.

Die Rolle des Bösewichts fällt Reyes, dem obersten Gangster-Boss der Stadt zu, der Brian und Dom bei einem spektakulären Auto-Raub reingelegt hat. Die beiden schwören Rache und planen Reyes sein gesamtes illegales Vermögen abzunehmen. Verhindern will das Super-Agent Hobbs (Dwayne „The Rock“ Johnson), der ihnen mit einer Spezialeinheit auf den Versen ist. Diesel und The Rock lassen dabei ordentlich die Muskeln spielen, was hin und wieder schon unfreiwillig komisch wirkt – aber auch die harte Macho-Tour ist bei „Fast & Furious“ ja nichts neues.

Die Action- und Rennszenen sind grundsolide inszeniert, CGI-Effekte sind selten, hier kracht es noch weitgehend pyrotechnisch. Die Story ist angemessen, mit der Laufzeit von 130 Minuten ist Regisseur Justin Lin dann aber doch ein bißchen über das Ziel hinaus geschossen. Insgesamt bietet der Film alles, was man von ihm erwarten kann – für die einen ein guter Grund, sich „Fast Five“ anzugucken, für die anderen einer, die Finger davon zu lassen.

3/5