Kurzkritik: The Batman

Thriller/Fantasy, 2022

Regie: Matt Reeves; Darsteller: Robert Pattinson, Zoe Kravitz, John Turturro, Colin Farrell, Jeffrey Wright

Worum gehts?
In Gotham City stehen Bürgermeisterwahlen an. Eine junge Herausforderin verspricht Reformen, der Amtsinhaber steht unter Druck – und wird dann plötzlich ermordet. Der Killer wendet sich in merkwürdigen Rätseln direkt an Batman, den umstrittenen „Vigilante“ der Stadt. Die Spur führt einerseits in die Vergangenheit, andererseits in den mysteriösen Nachtclub ‚Iceberg Lounge‘. Das Motiv der Taten – bei dem einen Mord bleibt es natürlich nicht – bleibt jedoch erstmal unklar…

Was soll das?
Die „Batman“-Story geht in die nächste Runde. Ob und wie der neue, von Robert Pattinson gespielte Fledermausmann, auch wieder gemeinsam mit seinen DC-Kollegen Superman, Wonder Woman und Co. auftreten soll, ist mir nicht ganz klar (und auch nicht so sonderlich wichtig).

Taugt das was?
Ja, durchaus. Die inzwischen vierte Neuauflage der Reihe ist atmosphärisch stark, wobei die Welt von „The Batman“ eher an die des „Jokers“ als an die der direkten Vorgänger-Filme erinnert. Pattinsons Bruce Wayne ist mehr echter Sonderling als Milliardär mit teuren Gimmicks, die ‚Origin Story‘ hat dabei auch einen anderen Fokus als etwa in „Batman Begins“. Auch die übrigen Darsteller haben mir gut gefallen, leiden aber allesamt unter der etwas umständlich erzählten Story, die ihre Figuren erst im Zuge zahlreicher „Wendungen“ richtig definieren mag. Colin Farrell leidet zusätzlich auch unter seiner Maske – er ist schlicht nicht zu erkennen. Der Film ist zwar beständig unterhaltsam, aber trotz vieler ‚Versuche‘ irgendwie arm an echten Highlights. Mit knapp drei Stunden ist er außerdem ein bisschen lang geraten.

Wo kann ich das gucken?
Im Kino.

7/10

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