Kurzkritik: After Yang

Drama/Sci-Fi, 2021

Regie: Kogonada; Darsteller: Colin Farrell, Jodie Turner-Smith, Justin H. Min

Worum gehts?
Die Welt in naher Zukunft. Jake und Kyra haben den ‚asiatischen‘ Androiden Yang gekauft, der sich um ihre aus China stammende Adoptivtochter Mika kümmert. Als Yang plötzlich den Geist aufgibt, ist Mika am Boden zerstört. Jake versucht, den als „zertifizierten Gebrauchten“ erstandenen Android irgendwie reparieren zu lassen, doch seine Bemühungen führen ihn in eine gänzlich unerwartete Richtung.

Was soll das?
„After Yang“ basiert auf einer mir unbekannten Kurzgeschichte von Alexander Weinstein. Die Story nähert sich dem Thema der künstlichen Intelligenz und menschenartigen Robotern sowohl aus Sicht der Menschen als auch der künstlichen Titelfigur.

Taugt das was?
Ja. „After Yang“ erzählt auf den ersten Blick eine recht unspektakuläre Geschichte, die man so oder ähnlich schon häufiger gesehen hat. Doch im Zusammenspiel aus stimmigem Szenario, überzeugenden Darstellern und erzählerischer Tiefe wächst der Film über die Summe seiner Teile hinaus. Wer Freude an Filmen wie „Never Let Me Go„, „Ex Machina“ oder Serien wie „Westworld“ hatte, sollte unbedingt einen Blick riskieren.

Wo kann ich das gucken?
Voraussichtlich im Kino – einen Starttermin gibt es für Deutschland allerdings noch nicht…

8/10

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