Kurzkritik: The Power of the Dog

Drama, 2021

Regie: Jane Campion; Darsteller: Benedict Cumberbatch, Kirsten Dunst, Jesse Plemons, Kodi Smit-McPhee

Worum gehts?
Zwei ungleiche Brüder betreiben in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Ranch in Montana. Als der umgängliche George (J. Plemons) die junge Witwe Rose (K. Dunst) heiratet, lässt der mürrische Phil (B. Cumberbatch) sie eiskalt spüren, wie wenig er von ihr hält. Als dann ihr sensibler Sohn Peter einige Wochen auf der Ranch verbringt droht die Situation endgültig zu eskalieren…

Was soll das?
„The Power of the Dog“ kommt im Gewand des ur-amerikanischen Western-Genres daher, auch wenn der ‚Wilde Westen‘ anno 1925 längst Geschichte ist. Vor der beeindruckenden Kulisse von Montana erzählt Jane Campion („Das Piano“) eine intime, bedrückende Familiengeschichte.

Taugt das was?
Unbedingt. Der Film nimmt sich zunächst Zeit, Figuren und Szenario zu entwickeln. Das Drehbuch baut eine sich langsam steigernde Spannung auf, die von den großartigen Darstellern bis zum Finale getragen wird. Es gäbe eine Menge weiterer, spannender Aspekte, über die sich aber schlecht spoilerfrei schreiben ließe – daher lasse ich das hier lieber sein.

Wo kann ich das gucken?
Bei Netflix.

9/10

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