Kurzkritik: The Last Duel

Drama, 2021

Regie: Ridley Scott; Darsteller: Matt Damon, Jodie Comer, Adam Driver

Worum gehts?
Die Ritter Jean de Carrouges (Damon) und Jaques Le Gris (Driver) im Frankreich des 14. Jahrhunderts kämpfen Seite an Seite in der Armee – bevor sie im Laufe der Jahre zu erbitterten Feinden werden. Ihre Fehde eskaliert schließlich wegen eines Verbrechens an Carrouges‘ Frau Marguerite (Comer) bis zum König selbst, unter dessen Augen das titelgebende Duell stattfindet.

Was soll das?
„The Last Duel“ beginnt und endet mit dem besagten Duell. Dazwischen erzählt der Film im Stile von „Rashomon“ die Vorgeschichte jeweils aus den Perspektiven aller drei Hauptfiguren. Diese unterscheiden sich zu großen Teilen nur in entscheidenden Nuancen…

Taugt das was?
Joa, durchaus. Ich hatte eine andere Art von Film erwartet, ein mittelalterliches Schlachtengemälde vielleicht, oder eine Abenteuer-Story. Doch „The Last Duel“ ist vor allem historisches Charakter-Drama, sehr gut gespielt, und kommt mit gut zweieinhalb Stunden Spielzeit recht ausladend daher. So richtig aufregend oder neuartig ist das alles am Ende dann auch nicht, aber solide und niveauvolle Unterhaltung – mit einem extrem brutalen Schwertkampf am Ende.

Wo kann ich das gucken?
Seit Mitte Oktober im Kino oder jetzt auch bei Disney+.

6/10

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