Kurzkritik: The Guilty

Thriller, 2021

Regie: Antoine Fuqua; Darsteller: Jake Gyllenhaal, Riley Keough, Peter Sarsgaard

Worum gehts?
Der aus Disziplinargründen degradierte Polizeibeamte Joe (Gyllenhaal) muss Dienst in der Notrufzentrale von Los Angeles schieben. Der Anruf einer jungen Frau, die Opfer einer Entführung wird, treibt den ehrgeizigen bis jähzornigen Joe dazu, alles in Bewegung zu setzen, um der Frau zu helfen – auch wenn er dabei gegen Vorschriften verstösst…

Was soll das?
„The Guilty“ ist ein Vertreter der Sub-Genres „One Man Show“- und „Echtzeit“-Thriller. In quasi jeder Einstellung ist Gyllenhaal zu sehen, über dessen Figur das Publikum erst im Laufe der Handlung genauer informiert wird. Das Spiel mit Andeutungen und Erwartungen ist insgesamt ein wichtiger Bestandteil des Films.

Taugt das was?
Ja, tut es. „The Guilty“ ist packend, kurzweilig und sehr gut gespielt – wenn auch manchmal auf der Grenze zum ‚overacting‘. Ich wusste nicht sonderlich viel über den Film, was definitiv eine gute Sache war – ich befürchte, der Trailer würde einem da schon eher zu viel verraten. Insgesamt knapp 90 Minuten wunderbare, dabei recht düstere Unterhaltung.

Wo kann ich das gucken?
Bei Netflix.

7/10

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