Kurzkritik: Ataris Reise (Isle of Dogs)

Animation/Abenteuer/Comedy, 2018

Regie: Wes Anderson ; Darsteller (Stimmen): Bryan Cranston, Edward Norton, Scarlett Johannson, Bill Murray

Worum gehts?

Japan in naher Zukunft. Der Bürgermeister der Großstadt ‚Megasaki‘ hat alle Hunde wegen grassierender Tierkrankheiten auf eine Insel verbannt, wo sie ein trost- und herrenloses Dasein fristen. Bis ausgerechnet der kleine Neffe des Bürgermeisters verzweifelt versucht seinen geliebten Vierbeiner zu finden – und einige bisher unbekannte Fakten über das ganze Szenario ans Tageslicht kommen.

Was soll das?

Wes Anderson arbeitet hier zum zweiten Mal (nach „The Fantastic Mister Fox“) mit sprechenden Tieren im Stop-Motion-Format. „Ataris Reise“ setzt liebevoll animierte und brüllend komische Tiere in einem dystopischen Setting mit klarer Gesellschaftskritik in Szene. Wie ernst die nun wiederum gemeint ist kann sicher lang und breit debattiert werden.

Taugt das was?

Ja. In hohem Tempo liefert Andersons Film Comedy mit vielen Facetten. Das hohe Tempo mit den vielen Zeitsprüngen wird nicht jedem gefallen, passt jedoch inhaltlich und stilistisch wunderbar. Auf dem Weg zum großen Finale haben sich beim Autor dieser Zeilen durchaus kleinere Ermüdungserscheinungen eingestellt, die das Vergnügen aber nur sehr leicht geschmälert haben.

4/5

 

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