Kurzkritik: The Dark Tower

The Dark Tower FilmplakatFantasy, 2017

Regie: Nikolaj Arcel; Darsteller: Idris Elba, Matthew McConaughey, Tom Taylor

Worum gehts?

In mehreren Parallelwelten, deren Überleben von einem ominösen „Dark Tower“ garantiert wird, kämpfen das Gute (in Person des ‚Gunslingers‘ Roland) und das Böse (‚Man in Black‘ Walter) um die Vorherrschaft.

Was soll das?

„The Dark Tower“ erzählt soweit ich das verstanden habe erste Bruchstücke, vor allem das grundsätzliche Szenario, von Stephen Kings achtbändiger Fantasy-Saga. Der Film soll einen Einstieg in den Stoff geben, eine Serie und weitere Filme sollten folgen.

Taugt das was?

Nein. „The Dark Tower“ wirkt eher wie die Verfilmung einer Kurzgeschichte, in den knapp 90 Minuten lässt sich nur ganz selten erahnen, worin die Faszination der Vorlage bestehen könnte. McConaugheys Bösewicht kommt besonders ansatzlos (und dabei auch nicht im Ansatz überzeugend) daher, bei Elbas ‚Gunslinger‘ ist es nur etwas besser.

Sonst noch was?

Ob aus der Serie und den weiteren Kinofilmen was wird ist wohl eher unklar, weil der Film die kommerziellen Erwartungen nicht erfüllen konnte. Als Nicht-Fan der Reihe ist mir das relativ egal (ich hab mir den Film angesichts der miesen Kritiken eher aus mitleidigem Interesse angesehen), und ich könnte wetten dass sich die Fans der Bücher insgesamt auch eher über einen komplett neuen Anlauf in ein paar Jahren freuen würden..

2/5

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