Kurzkritik: „X-Men – Apocalypse“

X-Men Apocalypse FilmplakatAction/Sci-Fi, USA 2016

Regie: Bryan Singer; Darsteller: James McAvoy, Michael Fassbinder, Jennifer Lawrence, Olivia Munn, Rose Byrne, Oscar Isaac, …

Mit dem ich-weiss-nicht-wievielten „X-Men“-Film verhält es sich sehr ähnlich wie jüngst mit „Captain America – Civil War“. Alles schön anzusehen und gut gemacht, aber letztlich kein richtiger Film, sondern ein weiteres Kapitel in einer Reihe, die aus kommerziellen Gesichtspunkten gar kein Ende finden darf. Die „X-Men“-Filme waren immer dann am besten, wenn sie die inneren Konflikte der Mutanten und das schwierige Verhältnis zu den Menschen ernsthaft in den Focus gerückt haben.

„Apocalypse“ geht eher in die Richtung eines Spektakels, in dem diese Motive noch anklingen, aber eine untergeordnete Rolle spielen – schließlich muss ein wiedererweckter alt-ägyptischer Weltenknechter (unter massig CGI kaum zu erkennen: Oscar Isaac) besiegt werden. Und damit – GÄHN – ist zur Story auch schon alles gesagt. Das prominente Ensemble macht Spaß, auch das energische Tempo, welches knapp zweieinhalb Stunden sehr schnell verfliegen lässt. Das andauernde „Magnet ist gut, Magneto ist böse“-Spielchen ging mir dabei allerdings mächtig auf den Zünder…

3/5

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