Filmkritik: Friends with Kids

Friends with KidsDrama/Comedy, USA 2011

Regie: Jennifer Westfeldt; Darsteller: Adam Scott, Megan Fox, Jon Hamm, Jennifer Westfeldt

Der Titel dieser Beziehungskomödie ist doppeldeutig zu verstehen. Erst sind die „Friends with Kids“ die befreundeten Paare von Jason (Scott) und Julie (Westfeldt), zwei kinderlosen besten Freunden in Manhattan. Dann kommen die zwei auf die Idee, selbst ein Kind zu zeugen – ohne Liebe, Hochzeit und dergleichen, sondern als verantwortungsvolle, eigenständige Partner. Während ihre in herkömmlichen Beziehungen lebenden Freunde skeptisch sind scheint das Projekt sehr gut zu laufen. Natürlich nur, bis einer der beiden eine ernsthafte Beziehung eingeht.

So vorhersehbar und blutleer gehen die Dinge in „Friends with Kids“ ihren Weg, dass man schon nach kurzer Zeit genug vom Film hat. Trotz der durchaus namhaften Besetzung kommt nie echtes Leben in den Film, alles ist dem zentralen Versuchsaufbau der Story untergeordnet. Doch der wird weder für gute Gags genutzt noch wirklich ernst genommen, das Drehbuch hält sich durchweg an die konservativen Konventionen von romantischen Komödien. Dabei überzeugen weder die vermeintlich witzigen Szenen und Dialoge noch die dramatischeren Momente. Fazit: für ein Drama viel zu seicht, für eine Komödie zu wenig komisch.

1/5

Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest, vermutlich wird der Film im Herbst auf DVD erscheinen.

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