Filmkritik: Dark Tide

Dark TideMan muss Halle Berry nicht mögen um sich die Frage  zu stellen, warum sie bei einem grottigen B-Movie wie „Dark Tide“ mitspielt. Der mit bescheidenem Budget gedreht Thriller um eine Crew von Hai-Freaks in Kapstadt scheint ihr eine willkommene Möglichkeit zu sein um der Welt zu zeigen, dass sie mit 46 noch im Bikini vor der Kamera rumspringen kann. Und dabei gut aussieht, versteht sich. Das Poster zum Film scheint (nur) auf diese Tatsache als Verkaufsargument zu setzen.

„Dark Tide“ hat nicht viel mehr als seine prominente Hauptdarstellerin zu bieten. Die Story läuft vorhersehbar nach Schema F ab, die Figuren sind bestenfalls langweilig (Berry als Chefin einer Taucher-Crew) und schlimmstenfalls reine Erfindungen des Drehbuchs (der reiche und unsympathische Engländer, der die gewagte Ausfahrt initiiert). Die Unterwasser-Aufnahmen sehen gut aus, aber erzählerisch fehlt jede Substanz; der Film hat einfach keine Idee, was aus dem bekannten Szenario noch herauszuholen wäre. Schauspielerisch machen Berry und ihr Co-Star und Verlobter Olivier Martinez nichts verkehrt, echtes Leben können sie der lahmen Story aber nicht einhauchen – schon wegen einigen einfältigen Dialogen.

2/5

 

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