Kurzkritik: Fresh (Spoiler Alert)

Drama/Horror, 2022

Regie: Mimi Cave; Darsteller: Daisy Edgar-Jones, Sebastian Stan, Jojo T. Gibbs

Worum gehts?
Die junge Noa (Daisy Edgar-Jones) navigiert durch die Tücken der modernen Dating-Welt, bis sie den charmanten Arzt Steve (Sebastian Stan) kennenlernt. Als sie mit ihm – gegen den Rat ihrer besten Freundin – zu einem spontanen Wochenend-Ausflug aufbricht, ändert sich die Dynamik ihrer jungen Beziehung nach der Ankunft am idyllischen Ziel recht radikal…

Was soll das?
„Fresh“ hat sehr genau bei „Get Out“ hingesehen, gibt der recht ähnlichen Storyline hier einen Spin in Richtung Kannibalismus. Entsprechend sollte Abstand nehmen, wer dem „Body Horror“-Genre generell (und visuell) abgeneigt ist – auch wenn es da deutlich fiesere Filme gegeben hat.

Taugt das was?
Jein. Tatsächlich hat mir das romantische Drama am Anfang des Films (auch wegen der starken Chemie zwischen den Hauptdarstellern) besser gefallen als der dann folgende Horror-Anteil. Zwar bietet „Fresh“ einige starke Szenen, und kann auch manches mal als Satire punkten. Doch letztlich ist das Szenario nicht überzeugend und voller Lücken, für deren Aufklärung sich der Film auch nicht wirklich interessiert. Für Unterhaltung ist dennoch gesorgt, nicht zuletzt aufgrund der visuellen Stärken von „Fresh“.

Wo kann ich das gucken?
Ab Mitte April im Kino.

6/10

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