Kurzkritik: Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Fantasy/Action, 2021

Regie: Destin Daniel Cretton; Darsteller: Simu Liu, Awkwafina, Tony Leung, Michelle Yeoh

Worum gehts?
Shaun lebt ein unkompliziertes Leben in San Francisco. Er jobbt ohne größere Ambitionen, und geht mit seiner besten Freundin Katy gerne mal feiern. Doch er wird von seiner sagenhaften Vergangenheit eingeholt, wobei seine übermenschlichen Zweikampffähigkeiten für einige Verwunderung sorgen.

Was soll das?
„Marvel goes Asian“ – ein Schelm, wer glaubt, dass hätte mit dem Erfolg von „Marvel goes African“ (aka „Black Panther“) zu tun. Zu den Comicvorlagen kann ich wie immer nix sagen, die Einbindung ins Marvel-Kino-Universum (kein Spoiler) bleibt erstmal weitgehend offen.

Taugt das was?
Durchaus. Es macht Freude, Darsteller wie Tony Leung oder Michelle Yeoh mal in einem Marvel-Film zu sehen, und die leichtfüßige asiatische Kampfkunst ist eine willkommene Abwechslung zum gimmick-basieren Superheldentum von Iron Man oder Thor. Leider läuft es am Ende auch hier nur wieder auf Energiesträhle und das immergleiche Marvel-Gedöns hinaus. Als Braincandy kam mir „Shang-Chi“ gerade recht, besonders gespannt auf die Zukunft dieser Reihe bin ich allerdings nicht.

Wo kann ich das gucken?
Hier.

6/10

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