Kurzkritik: Ich bin dein Mensch

Sci-Fi/Rom-Com, 2021

Regie: Maria Schrader; Darsteller: Maren Eggert, Dan Stevens, Sandra Hüller

Worum gehts?
Die Wissenschaftlerin Alma (Eggert) erklärt sich bereit, den „humanoiden Roboter“ Tom (Stevens) zu testen – er soll für drei Wochen ihr Partner und Liebhaber sein. Alma macht keinen Hehl daraus, dass sie die Idee eines künstlichen Partners absolut ablehnt, das „Experiment“ läuft daher eher schleppend an. Maschine Tom wiederum glaubt an seine Lernfähigkeit und gibt nicht auf…

Was soll das?
„Ich Bin Dein Mensch“ nimmt ein beliebtes Science-Fiction-Motiv, baut aber drum herum keine große Zukunftsvision, sondern bettet es ins stinknormale Setting eines Großstadt-Dramas ein. Er investiert erstmal darin, aus Alma eine glaubwürdige, dreidimensionale Figur zu machen, inklusive Umfeld und Vergangenheit…

Taugt das was?
Ja, tatsächlich. Der Film ist humorvoll und mitfühlend erzählt, und schafft es, seine Story aus sich selbst heraus glaubwürdig zu entwickeln. Großen Anteil daran haben die Darsteller, insbesondere Dan Stevens, der sehr erfrischend an allen Roboter-Klischees vorbei spielt. Maren Eggert wiederum begegnet ihm auf glaubwürdig-überraschte Art, so dass die gemeinsame Chemie auch gegen einige wenige unrunde Stellen von Plot und Drehbuch bestehen kann.

Wo kann ich das gucken?
Hier.

8/10

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