Kurzkritik: Jungle Cruise

Fantasy/Comedy/Action, 2021

Regie: Jaume Collet-Serra; Darsteller: Emily Blunt, Dwayne Johnson, Jesse Plemons, Jack Whitehall

Worum gehts?
Um die „Tränen des Mondes“, einen Baum im tiefsten Dschungel am Amazonas, dessen Blüten der Legende nach jede Krankheit der Welt heilen können. Die britische Abenteurerin Lily (Blunt) macht sich anno 1916 auf die Suche, sehr bald an der Seite von Skipper Frank (Johnson), auf dessen heruntergekommener Nussschale von einem Boot…

Was soll das?
Wie schon bei „Fluch der Karibik“ verfilmt Disney hier eine Attraktion der eigenen Vergnügungsparks. Action und Kurzweil stehen also im Vordergrund, außerdem eine quitschbunte, betont künstliche Darstellung des Regenwaldes von Brasilien und Peru.

Taugt das was?
Nun ja. Man darf ja nicht mehr als eine Nummernrevue erwarten, und die bekommt man dann auch serviert. Emily Blunt und Dwayne Johnson bekommen es ziemlich gut hin, den vielen Albern- und Beklopptheiten des Spektakels ein romantisch-komödiantisches Fundament zu geben, Jesse Plemons hat mir als Bösewicht (‚Prinz Joachim‘, ein Enkel des deutschen Kaisers) auch durchaus Spaß gemacht. Natürlich muss man schon in der Laune für Blödsinn sein, um von „Jungle Cruise“ nicht enttäuscht zu werden.

Wo kann ich das gucken?
Im Kino und (gegen Aufpreis) bei Disney+.

5/10

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