Kurzkritik: Archive

Sci-Fi/Drama, 2020

Regie: Gavin Rothery; Darsteller: Theo James, Stacy Martin, Rhona Mitra, Toby Jones

Worum gehts?
Auf einer entlegenen Forschungsstation arbeitet Wissenschaftler George an Robotern mit künstlicher Intelligenz. Neben zwei Prototypen leistet ihm dabei auch seine kürzlich verstorbene Frau Gesellschaft, „zugeschaltet“ über die namensgebende Archive-Technologie – deren Laufzeit jedoch begrenzt ist.

Was soll das?
„Archive“ ist ein Kammerspiel, in dem klassische Science-Fiction-Motive verhandelt werden. Georges Verlust bringt ihn zu seiner ‚unkonventionellen‘ Forschung, die Frage nach der Persönlichkeit und Individualität der KI-Roboter drängt zunehmenend in den Vordergrund.

Taugt das was?
Schon, ja. Der Film macht grundsätzlich nicht viel falsch, ist unterhaltsam und schick anzusehen (mit Ausnahme der wenigen Outdoor-Szenen). Die Klasse von etwa „Ex Machina“ erreicht er allerdings nicht. Am Ende hat „Archive“ einen ordentlichen Twist zu bieten, der das Geschehen nach meinem Empfinden aber nicht bereichert, sondern diesem eher den Boden unter den Füßen entzieht. Aber da kann man sicher auch anderer Meinung sein…

Wo kann ich das gucken?
Hier.

6/10

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