Kurzkritik: Succession (Staffel 1)

Drama, 2018

Creator: Jesse Armstrong; Darsteller: Jeremy Strong, Hiam Abbass, Sarah Snook, Brian Cox, Kieran Culkin

Logan Roy, Patriarch eines internationalen Medienkonglomerats, will abtreten. Seine Nachfolge ist geklärt – glaubt zumindest sein Sohn Kendall. Doch ganz so einfach gestaltet sich die „Succession“ dann doch nicht. Neben den vier Kindern mischen im Kampf um die Thronfolge noch andere Player mit. Als Logan plötzlich schwer erkrankt, werden die Karten scheinbar noch einmal ganz neu gemischt..

Die Serie zeichnet ein düsteres, faszinierendes Bild der unheilvollen Dynamik einer dysfunktionalen Familie. Während die Show einerseits die Faszination unserer Gesellschaft mit dem Lifestyle der Superreichen bedient, stellt sie andererseits recht pointiert die Frage, wie er die Menschen prägt – und wie es mit dem Einfluss auf die Politik aussieht.

„Succession“ ist eine niveauvolle Hochglanz-Seifenoper mit psychologischem Tiefgang, einem feinen Gespür für Zeitgeist, unterlegt von einem hervorragenden Score. Weil die „Versuchsanordnung“ des Szenarios überzeugen kann, und auch die Figurenzeichnung zu den Stärken der Show gehört, ergibt sich ein ziemlich hoher Suchtfaktor.

Ich freue mich auf die zweite Staffel, die ich sehr zeitnah angehen werde…

Wo kann ich das gucken?
Hier.

4/5

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