Kurzkritik: Sharp Objects (Serie)

Drama/Thriller/Horror, 2018

Creator: Marti Noxon; Romanvorlage: Gillian Flynn; Regie: Jean-Marc Vallée

Darsteller: Amy Adams, Chris Messina, Patricia Clarkson

Worum gehts?

Reporterin Camille wird von ihrem Boss in die heimatliche Kleinstadt Wind Gap in Missouri geschickt, um über zwei Morde zu berichten. Kaum angekommen wird sie von dem mysteriösen Trauma (oder sind es mehrere?) ihrer Kindheit eingeholt. Die Stimmung in Wind Gap ist angespannt, dem Anschein nach haben viele etwas zu verbergen…

Was soll das?

„Sharp Objects“ ist eine düstere Geschichte um Erinnerung, Verrat und dunkle Geheimnisse, in der die Krimi-Handlung nur eine von mehreren Ebenen ist. Teile des Ganzen erinnern an „Winter’s Bone“, auch an die erste Staffel von „True Detective“ musste ich denken. Doch aus vielen bekannten Versatzstücken macht die Serie etwas eigenes – nicht zuletzt aufgrund der explizit weiblichen Perspektive.

Taugt das was?

Absolut. Stimmungsvoll und mit Sinn für dramatische Effekte, dabei oft ‚over the top‘, aber auf bemerkenswertem erzählerischen Niveau, sehenswert inszeniert und mit starken Darstellern. „Sharp Objects“ ist ‚great trash‘ und weiss das auch – das ist ganz nach meinem Geschmack. Mit acht etwa einstündigen Episoden ist die Show zudem hervorragend getaktet.

Wo kann man das gucken?

Aktuell bei Sky.

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