Kurzkritik: Mandy

Horror/Thriller, 2018

Regie: Panos Cosmatos; Darsteller: Nicolas Cage, Andrea Riseborough

Worum gehts?

Eine irre Sekte tötet die Frau eines Mannes – der sofort einen blutigen Rachefeldzug startet. Setting des Geschehens sind die Wälder im Westen der USA im Jahre 1983.

Was soll das?

Gute Frage. „Mandy“ ist ein irres, wirres und blutiges Spektakel. Die Mischung aus Mad Max, Filmen von David Cronenberg oder David Lynch, sowie dem „Texas Chainsaw Massacre“ kommt wie ein filmgewordenes Metal-Album der 80er Jahre daher.

Taugt das was?

Durchaus. Wenn Nic Cage eines kann, dann in so einem „over the top“-Szenario glänzen, und das tut er auch. Allerdings muss man schon eine Menge Gefallen an total schrägen Szenen mitbringen, um an „Mandy“ Freude haben zu können. Ich bin etwas unsicher, ob ich in Sachen Hintergrund-Story einiges verpasst habe (es wird viel genuschelt und gezischt im Original), oder ob man sich da selbst seinen Teil denken soll.

Insgesamt sicher eher was für Freunde kruder Horrorfilme oder Fans des unzerstörbaren Nicolas Cage. Mir stand der Sinn nach Kino außerhalb des Mainstreams, und in dieser Hinsicht kann „Mandy“ definitiv ‚überzeugen‘..

3/5

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