Kurzkritik: Gringo

Comedy/Krimi, 2018

Regie: Nash Edgerton; Darsteller: David Oyelowo, Joel Edgerton, Charlize Theron, Amanda Seyfried, Thandie Newton

Worum gehts?

Ein angestellter Geschäftsmann (David Oyelowo) verliert innerhalb weniger Stunden und mit tatkräftiger Unterstützung seiner Vorgesetzten (Theron und Edgerton) komplett die Kontrolle über sein Leben – in dem plötzlich falsche Kidnapper, echte Drogenbosse und einige Zufallsbekanntschaften die Hauptrollen spielen.

Was soll das?

„Gringo“ ist als „Road Comedy“ angelegt, in dem die liebenswerte, glücklose Hauptperson schwere Prüfungen zu bestehen hat. Das äußerst prominente (aber weitgehend verschenkte) Ensemble verspricht dem Film ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit.

Taugt das was?

Nein. „Gringo“ hat so seine Momente und Stärken, doch insgesamt fehlt es dem Geschehen einfach an Substanz und Klasse. Weder die Comedy- noch die Krimi/Thriller-Anteile laufen richtig rund. Aus den vielen Teilen und Ideen wird keine Geschichte aus einem Guss, sondern eine leidlich unterhaltsame Nummernrevue, die man sich ganz wunderbar einfach sparen kann.

2/5

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