Kurzkritik: The Death of Stalin

Komödie, 2018

Regie: Armondo Ianucci; Darsteller: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor

Worum gehts?

Nach dem Tod Stalins müssen die übrigen Mitglieder des Politbüro entscheiden, wie es in der Sowjetunion weitergehen soll. Es gilt ein Staatsbegräbnis zu organisieren, Stalins Kinder die schlechte Nachricht zu überbringen, und natürlich einen Nachfolger zu finden…

Was soll das?

„The Death of Stalin“ macht aus den dramatischen Tagen nach dem Tod des allmächtigen Alleinherrschers eine satirische Schmierenkomödie. Die Charaktere übertreffen sich in Sachen Bigotterie und Hinterhältigkeit, während „die Politik“ zum Spielball ihrer Machtspiele wird.

Taugt das was?

Tatsächlich ist der Film brüllend komisch, wenn man sich erstmal an das etwas ungewöhnliche ‚Format‘ gewöhnt hat. Die pointierten Dialoge und das hohe Tempo sorgen für gelungene Unterhaltung – ein wenig geschichtliches Hintergrundwissen sollte man allerdings schon mitbringen.

4/5

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