Kurzkritik: Molly’s Game

Drama/Thriller, 2018

Regie: Aaron Sorkin; Darsteller: Jessica Chastain, Idris Elba, Kevin Costner, Michael Sera

[Trailer (EN) bei IMDB.com]

Worum gehts?

Als ihre Sportler-Karriere wegen einer schweren Verletzung ein jähes Ende findet, geniesst Molly Bloom (J. Chastain) erstmal das Leben in Los Angeles. Dort arbeitet sie bald für den Veranstalter einer hochkarätigen Pokerrunde mit berühmten Schauspielern – ihr Einstieg in eine Welt, in der sie entschieden ihren Aufstieg zum Reichtum beginnt.

Was soll das?

Der Film basiert auf wahren Begebenheiten. Gleich zu Beginn sucht Molly einen Anwalt (I. Elba) auf, weil das FBI ihre Verbindungen zu Figuren der Unterwelt untersucht. So erzählt „Molly’s Game“ dann in großen Teilen per Rückblenden Mollys Werdegang, während in der Gegenwart der Prozess in vollem Gange ist.

Taugt das was?

Erfreulicherweise ja. Der Film ist unterhaltsam, witzig, spannend und hervorragend gespielt. Neben Hauptdarstellerin Jessica Chastain kann vor allem das Drehbuch mit dem richtigen Gespür für die Figuren und starken Dialogen punkten. Eine nicht unerhebliche Portion Hollywood-Pathos ist vorhanden, aber wohl dosiert. Und auch dass „Molly’s Game“ einen Tick zu lang geraten ist lässt sich locker verschmerzen.

4/5

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