Kurzkritik: The Meyerowitz Stories (New & Selected)

Meyerowitz Stories FilmplakatDrama/Comedy, 2017

Regie: Noah Baumbach; Darsteller: Adam Sandler, Dustin Hoffman, Ben Stiller, Elizabeth Marvel

Worum gehts?

Ein grantiger, alternder Künstler (Hoffman) mit erwachsenen Kindern (Sandler, Stiller, Marvel) aus verschiedenen Ehen möchte sein Werk gewürdigt wissen und seinen Nachlass klären. Bei einem Zusammentreffen kommen Jahrzehnte alte Spannungen und Konflikte zutage, und schließlich auch noch ein paar neue dazu…

Was soll das?

Das Ensemble-Drama über eine Familie von völlig unterschiedlichen, aber durch die Bank spleenigen Charakteren macht keinerlei Anstalten, dass Rad des Genres neu zu erfinden. „The Meyerowitz Stories“ konzentriert sich ganz auf die Figuren und ihre Beziehungen zueinander, bei einem Minimum (wenig überraschender) Story-Entwicklung.

Taugt das was?

Durchaus. Der Film verlässt sich weitgehend auf seine Dialoge und Darsteller, gibt den Figuren genug Raum, sich zu entfalten und bietet viele starke Szenen. Zum ersten Mal seit langem ist Adam Sandler in einer ernsthaften Rolle zu sehen, der hier erneut zeigt dass er diese kann – wenn er will. So richtig übergesprungen ist der Funke bei mir dennoch nicht, „The Meyerowitz Stories“ ist ein guter und niveauvoller Film, an dem eigentlich nichts verkehrt ist. Ich meine es nicht böse, aber ich werde ihn trotzdem wohl bald vergessen haben.

3/5

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