Komm, süßer Tod (DVD)

Nachdem ich mir vor zwei Jahren bereits mit großem Vergnügen die Wolf-Haas-Verfilmungen „Silentium“ und „Der Knochenmann“ angesehen hatte muss ich irgendwie vergessen haben, dass es ja noch einen weiteren Film um den Ex-Kommissar Simon Brenner gibt. In „Komm, süßer Tod“ ist Brenner (gewohnt genial: Josef Hader) als Sanitäter beschäftigt und wird in einen kniffligen Mordfall verwickelt.

Im Milieu zweier rivalisierender Rettungsdienste in Wien tun sich bald finstere Abgründe auf. Der Film ist mindestens so witzig und gut gespielt wie die beiden anderen, verbindet trockenen Humor in der typischen Wiener Mundart mit einer etwas abstrusen, aber äußerst faszinierenden Krimihandlung. Wer auf diese Mischung steht hat ein kleines Filmfest zu feiern. Und darf hoffen, dass die angekündigte Verfilmung von „Das ewige Leben“ endlich mal gedreht wird. Solange das Projekt ruht werde ich mir mal den letzten Roman der Reihe vornehmen, schon des schönen Titels wegen: „Der Brenner und der liebe Gott“.

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4/5

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