Alle Jahre wieder …

… stellt irgendwer eine Formel auf, mit der sich angeblich der Erfolg von Blockbuster vorhersagen lässt. Vor ein paar Jahren schlüsselte irgendwer auf, wieviel Prozent Action/Romantik/Komödie, etc. im „Rezept“ – will sagen Drehbuch – enthalten sein müssen. Die Leistung des Regisseurs fand keine Berücksichtigung. Nun hat der Wirtschaftsprofessor Thorsten Hennig-Thurau eine Formel aufgestellt, mit der sich zumindest der Erfolg oder Mißerfolg von großen Hollywood-Filmen treffsicher berechnen lässt (WeltOnline berichtet hier).

Allerdings nur mit einer Genauigkeit von +/- 20%. Und das schaffen Branchendienste auch ohne Formel. Zumal Hennig-Thurau zugeben muss, dass etwa die Auswirkungen von 3-D oder der plötzliche Tod einess Hauptdarstellers (Heath Ledger in „The Dark Knight“) das Ergebnis noch verändern können. Und für eine Binsenweisheit wie „Der zweite Teil eines populären Films ist fast immer erfolgreicher als das Original …“ wird ihm sicher auch niemand einen Preis verleihen.

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