I love you, Beth Cooper

Hayden Panettiere ist als Cheerleader mit außergewöhnlichen Fähigkeiten in der TV-Serie „Heroes“ bekannt geworden. Nun wagt die kleine blonde Schauspielerin den Sprung ins Kino, der Teenie-Film „I love you, Beth Cooper“ ist ihre erste nennenswerte Hauptrolle. Die Story ist genretypisch simpel gestrickt. Der nette, etwas trottelige Streber Denis gesteht bei der großen Highschool-Abschlussfeier vor der versammelten Schule seine Liebe zur hübschen Cheerleaderin Beth Cooper (Panettiere). Die ist zunächst wenig begeistert, geht aber auf die Einladung zu Denis‘ kleiner Party am Abend ein.

Was folgt ist klassischer Teenie-Stoff. Beth und zwei Freundinnen schnappen sich Denis und seinen Kumpel Rich für eine Stritztour durch die Nacht, immer verfolgt von Beths Ex-Freund, einem beschränkten Soldaten. Die Stationen sind auch bekannt – eine große Party, ein Supermarkt zum Bier kaufen, ein Lagerfeuer im Wald, nächtlicher Besuch der Schule, ein abgelegenes Haus am See. Das ganze ist nicht schlecht gemacht, ein paar Lacher, ein wenig Action und einige Running Gags halten das Tempo hoch. Die jungen Schauspieler machen ihre Sache gut, können aber nicht überspielen, dass die Handlung eine recht seichte und überraschungsarme Angelegenheit ist.

Anders als zuletzt „Juno“ oder „Thumbsucker“ setzt „I love you, Beth Cooper“ eher auf den fernseh-konformen Mainstream und auf die Strahlkraft der bekannten Hauptdarstellerin. Das Konzept könnte für die überschaubare Zielgruppe durchaus aufgehen. Für Hayden Panettiere sicher keine schlechte Wahl, um sich mal außerhalb von „Heroes“ zu präsentieren. Wenn sie allerdings als Schauspielerin ernst genommen werden will (ich gehe irgendwie davon aus…), müsste wohl mal eine Rolle jenseits des Highschool-Sweethearts her – aber das kann auch noch warten, Panettiere ist ja grad mal 20 Jahre alt.

3/5

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