Jumper

Regisseur Doug Liman hat mit „Swingers“ und „The Bourne Identity“ eindeutig bewiesen, dass er niveauvolle Unterhaltung in verschiedenen Genres inszenieren kann. Was ihn bewogen hat an „Jumper“ mit zu wirken ist mir daher völlig unklar, denn der Film stinkt wahrlich zum Himmel. Ein junger Mann, gespielt von Hayden „Blue Steel“ Christensen, entdeckt die Fähigkeit sich von einem Platz zum nächsten zu beamen. Bald hat er die ganze Welt gesehen und sich mit reichlich Geldkoffern versorgt, doch gerade als er das Herz seiner großen Liebe erobern will kommt ihm eine ominöse Organisation auf die Schliche (in Person des in miesen Actionfilmen omnipräsenten Samuel L. Jackson) und jagt ihn mit allerlei High-Tech-Gebimsel quer über den Globus. Dabei lernt er den Co-„Jumper“ Griffin kennen, mit dessen Hilfe er seinen Häschern endgültig entkommen will. Effekte, Story, Schauspieler, Inszenierung – leider alles Griffe ins Klo, und so nervt der Film mit dem ewigen Hin- und Herspringen, schwachsinnigen Geräten und miesen Dialogen bald über alle Maßen. Aus dem Stoff wäre vielleicht ein netter Film rauszuholen gewesen, „Jumper“ jedoch unterbietet einfach die Mindestgrenzen für hirnlosen Spaß und gesellt sich zu Fehlzündungen wie „Ghost Rider“ oder „Catwoman“.
2/10

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