Superbad

Teenie-Komödien genießen ja durchaus zurecht keinen besonders guten Ruf. Das war vor „American Pie“ so, und das wird sich auch nicht so schnell ändern. „Superbad“ ist thematisch fast ein Doppelgänger der „Pie“-Reihe – junge Damen und Herren auf einem chaotischen Trip durch die ersten Erfahrungen mit Sex und Drogen, Stress mit nervigen Lehrern und ätzenden Mitschülern. „Superbad“ ist kaum weniger albern als all die anderen Klamotten der letzten Jahre, aber er ist eben keine Klamotte, sondern eine von witzigen und realistischen Dialogen geprägte Komödie mit einem übermütigen Drang zur Übertreibung. Man kann das ganze als harmlosen Spaß bezeichnen, ohne aber den Spaß dabei leugnen zu können. Die Odyssee dreier Jungs, die durch die Alkohol-Vollversorgung einer Party bei den Mädels Eindruck schinden wollen bietet echte Lacher ebenso wie unausweichlich belehrende Szenen um wahre Freundschaft und derlei Gedöns. Die guten Momente überwiegen die eher platten deutlich, und vor allem die unbekannten Hauptdarsteller nehmen das Publikum für ihre krude Story ein. Wenn dann zwei schelmische Polizisten die harmlose Party mit der überlauten Ansage „We assume you all have guns and crack!!“ sprengen darf über diese Farce ruhig laut gelacht werden. 7/10

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