Bored to Death (DVD-Import)

Eine kleine, aber feine Comedy-Serie von HBO, die hier leider nicht läuft, ist „Bored to Death“. Die erste Staffel (acht halbstündige Folgen) ist aber über amazon.co.uk zu bekommen. Im Zentrum des Geschehen steht der New Yorker Schriftsteller und Journalist Jonathan Ames (Jason Schwartzman), dessen Freundin ihn zu Beginn wegen seines erhöhten Weißwein- und Pot-Konsums verlässt. Unfähig sich auf seinen nächsten Roman zu konzentrieren startet er per Anzeige auf craigslist.com eine Karriere als Hobby-Privatdetektiv.

Ames‘ beste Freunde sind Comiczeichner Ray (Zach Galifianakis aus „The Hangover“) und der Zeitschriftenverleger George (Ted Danson), die beide genau wie er leidenschaftliche Kiffer sind. Die Serie ist aber von stumpfen Kiffer-Schwachsinn weit entfernt, wenn auch nicht ohne Albernheiten. Der verträumte Softie Ames gerät in den ein oder anderen Schlamassel, ihm dabei zuzusehen ist ein großes Vergnügen, selbiges gilt für die zwei anderen Hauptfiguren. „Bored to Death“ lebt in erster Linie von den guten Darstellern und Dialogen. Die Taglines sind recht treffend, sie lauten „A noir-otic comedy“ und „How he solves anything is a mystery.“. Die zweite Staffel wiederum wird mit „New Cases. No clues.“ angekündigt…

Männertrip (Get Him To The Greek)

Regisseur Nicholas Stoller und Comedy-Produzent Judd Apatow haben gemeinsam mit „Forgetting Sarah Marshall“ einen Erfolg gelandet, und planen dies nun zu wiederholen. Vielleicht ist es nur konsequent, dass sich der deutsche Verleih auch wieder für eine beknackte Übersetzung des Titels entschieden hat – wobei „Männertrip“ nicht ganz so mies ist wie „Nie wieder Sex mit der Ex“…

Die Handlung spielt im selben „Universum“ wie der Vorgänger, im Mittelpunkt steht Rockstar Aldous Snow (im vorigen Film neuer Freund der besagten Sarah Marshall), wieder spektakulär verkörpert von Russell Brand. Vor Jahren hat der sich mit einem fürchterlich kitschig-rassistischem Album namens „African Child“ (das Musikvideo dazu eröffnet den Film) ins Karrieretief verabschiedet. Auftritt Aaron Green (Jonah Hill), Angestellter einer Plattenfirma, der seinen Boss (lustige Cameo von Puff Daddy) davon überzeugt, eine Revival-Show anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von Snows legendärem Auftritt im ‚Greek Theater‘ von L.A. brächte ihnen fette Umsätze…

Etwas überraschend willigt Snow in die Idee ein. Nun muss Aaron es nur noch schaffen, den ständig unter diversen Drogen stehenden Rocker innerhalb von 72 Stunden von London – über New York – nach Los Angeles zu schaffen. In seinen guten Momenten inszeniert „Get Him To The Greek“ diesen Trip mit großartigem Humor und Spaß an seinen Figuren – allen voran dem monströs-egomanen, dann wieder nachdenklich-sentimalen Aldous Snow. Es blitzt hier und da echte, bissige Showbiz-Satire auf, u.a. in der Person von Pop-Sängerin Jackie Q. (Rose Byrne), die noch weniger als ihre realen „Konkurrentinnen“ Aguilera, Spears und Co ein Blatt vor den Mund nimmt.

Die Konstellation der Hauptfiguren wiederum bringt auch recht herkömmliche Buddy-Drama-Szenen mit sich, in denen Aaron – frisch von seiner Freundin verlassen – von Aldous was übers Leben lernt und andersrum. Das macht deutlich weniger Spaß, schon weil man es oft genug in Filmen gesehen hat. Die witzigen Nebenfiguren, gute Dialoge, der passende Soundtrack und das flotte Tempo reichen aber aus, um „Get Him To The Greek“ insgesamt zu einer gelungenen Komödie zu machen – die ja bekanntlich zum Schwersten gehört, was man von Regisseuren und Schauspielern verlangen kann. Ein bisschen schade ist es um das verschenkte Potential, aber man soll ja nicht immer nur nörgeln, deshalb

4/5

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Fantastic Mr. Fox

Wer hier häufiger liest weiss, dass Animationsfilme nicht so meine Sache sind. Im Falle von „Fantastic Mr. Fox“ – der streng genommen nicht animiert ist, sondern im altmodischen Stop-Motion-Verfahren entstand – mache ich aber nur zu gerne eine Ausnahme. Der Film basiert auf einem Buch von Roald Dahl („Charlie and the Chocolate Factory“). Regie führte Wes Anderson („Royal Tenenbaums“), die Handlung kreist um eine (animierte) Fuchs-Familie. Herr im Hause ist Mr. Fox (in der OV gesprochen von George Clooney), der zu Beginn dem Klauen von Hühnern abschwört. Seine schwangere Gattin Mrs. Fox (OV-Stimme von Meryl Streep) hält das für einen Beruf, der zu einem Familienvater einfach nicht passt.

Mr. Fox kann seine Passion aber nicht so einfach ruhen lassen, und versetzt mit seinen Aktionen die gesamte Tierwelt in Aufruhr. Füchse, Hasen, Wiesel, Oppossums – sie alle werden in die Schlacht zwischen Fox und drei mächtigen Farmern mit hinein gezogen. „Fantastic Mr. Fox“ zitiert genüsslich Caper-Movies, Italo-Western und modernes Kino a la „Kill Bill“ – nur eben mit Tieren als Hauptfiguren. Die jedoch sind ungefähr so dysfunktional wie die besagten „Tenenbaums“ und stehen sich dadurch gerne mal selbst im Weg.

Die tierischen Figuren benehmen sich allzu menschlich. Der Film holt aus dem Kontrast zwischen tierischen Figuren und menschlichem Verhalten eine Menge Witz raus. Die Story ist ebenso liebevoll geschrieben wie die Animationen umgesetzt sind. Komische Dialoge, viele witzige Einfälle und der spritzige Ton machen „Fantastic Mr. Fox“ zu einem äußerst unterhaltsamen Vergnügen, das (offensichtlich) sogar Animationsmuffeln wie dem Autor dieser Zeilen zu gefallen weiss. Schönes Ding!

4/5

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Whatever Works

Die Hauptfigur in Woody Allens „Whatever Works“ ist eigentlich eine der Rollen, die er meist selbst spielt. Boris Yellnikoff ist ein ehemaliger Physiker, der mal beinahe einen Nobelpreis bekommen hätte. Aber eben nur beinahe. Inzwischen im Ruhestand und geschieden vertreibt sich der immer griesgrämige Misanthrop die Zeit mit Schachunterricht (wobei seine Schüler nicht zu beneiden sind) und dem Verbreiten seiner streng atheistischen Lebensweisen unter Freunden und Bekannten. An Allens Stelle spielt der US-Comedian Larry David („Curb your Enthusiasm“, „Seinfeld“) den wenig liebenswerten Yellnikoff, und er macht seine Sache äußerst überzeugend.

In Yellnikoffs Leben platzt unverhofft Melodie (Evan Rachel Wood), eine junge Frau aus einem Südstaaten-Kaff. Am liebsten würde er das unbekümmerte Mauerblümchen gleich wieder rauswerfen, aber stattdessen sind die beiden bald ein (ungewöhnliches) Paar. Mit dem unverhofften Eheglück ist es aber bald vorbei, als Melodies Mutter bei ihrer Tochter Unterkunft sucht, und wenig später auch deren Mann in New York aufkreuzt.

„Whatever Works“ ist klassisches Allen-Material, wer kein Faible für den Regisseur hat wird dem Film wenig abgewinnen können. Von den ersten Minuten an (in denen sich Yellnikoff direkt ans Publikum wendet) steht der Wortwitz im Vordergrund, wobei die meisten Jokes der Hauptfigur vergönnt sind, die gar nicht aufhören kann, Gemeinheiten zu äußern und puren Zynismus zu verbreiten. Die Story ist da eher ein Hintergrundrauschen, und dreht erst gegen Ende ein wenig auf.

Wie das immer so ist mit Woody Allens Filmen (sofern man ein Fan ist), sind selbst die weniger guten noch weit über dem restlichen Durchschnitt. „Whatever Works“ ist zu einseitig um an Allens beste New Yorker Komödien heranzukommen, aber mit genug guten Lachern gesegnet, um über gut 90 Minuten Spaß zu machen. Der nächste Film des kleinen Mannes wird übrigens wieder in London spielen und wird (hoffentlich auch in Deutschland) 2010 in die Kinos kommen. Einen Titel gibt es noch nicht, ein paar Infos lassen sich aber aus diesem Interview herauslesen…

4/5

The Informant!

Mike Whitacre (Matt Damon) ist leitender Angestellter bei ADM, einem US-Großkonzern aus der Lebensmittelindustrie. Eines Tages steht das FBI bei ADM auf der Matte, um bei der Suche nach einem Erpresser und/oder Maulwurf zu helfen. Whitacre wähnt sich bald zwischen den Fronten, weil ADM illegale Geschäfte tätigt, und arbeitet fortan als Informant für das FBI. Stets mit einem Mikrophon verkabelt soll er Beweise liefern, um die Chefetage zu belasten.

Steven Soderberghs neuer Film „The Informant!“ ist (ähnlich wie zuletzt „Moon“) nur schwer zu rezensieren, weil ein Großteil des Plots nicht verraten werden sollte und deshalb lasse ich ihn hier auch mal weg. Ein paar Dinge dürfen natürlich trotzdem gesagt werden, z.B. dass der 70er-Jahre-mäßige Soundtrack des Films eher zu einer Komödie passt als zu einem Thriller und die Handlung ironisch kommentiert.

Oder dass Matt Damon eine Glanzleistung hinlegt. Vom Superagenten Jason Bourne ist in seinem Spiel nichts zu finden, übergewichtig und mit Schnauzer spielt er Whitacre als einen zwischen Minderwertigkeitskomplexen, großer Intelligenz und  grenzenloser Naivität schwankenden Familienvater mit einer Schwäche für schicke (deutsche) Autos. Per Off-Kommentar erfährt das Publikum hin und wieder, was in seinem Kopf gerade so vorgeht. Und das sind andere Dinge als man vermuten würde – etwa sinnfreie Anekdoten („The german word for pen is ‚Kugelschreiber‘..all those syllables just for ‚pen‘!“) sowie Halb- und Binsenwahrheiten aus aller Welt.

Welchen Weg die Story nimmt mag der eine oder andere im Laufe des Films sogar erahnen, ich bin nicht sicher wieviel der Trailer zum Film bereits verrät. Doch die originelle Erzählweise mit einigen Zeitsprüngen und entscheidenden Informationen knapp außerhalb der Sichtweite machen den Film zu einer witzigen, ungewöhnlichen Mischung aus Drama, Thriller und Komödie bzw. Farce. Verantwortlich für einige brüllend komische Momente sind neben dem guten Drehbuch die hervorragenden Schauspieler (u. a. Scott Bakula als Agent Shepard), allen voran Matt Damon. Der beweist ein feines Gespür für komödiantisches Timing, ohne dabei den komplizierten Charakter seiner Figur zu zerstören.

„The Informant“ ist kein Meisterwerk, aber ein (im positiven Sinne) interessanter Film, der die bekannten Pfade des Mainstreams verlässt und sich eine eigene Nische schafft. Es ist Regisseur Soderbergh hoch anzurechnen, dass er im bekannten Genre des Enthüllungsthrillers neue Wege gehen kann, ohne sein Publikum zu verlieren. Wie so häufig gilt hier wohl, dass nur derjenige erfolgreich die Regeln brechen kann, der sie verdammt gut kennt.

4/5

Inglourious Basterds

Wenn Quentin Tarantino einen neuen Film macht ist das immer eine gute Nachricht. Der Hype um seinen jüngsten Film war vor allem hierzulande besonders groß, immerhin war neben Tarantino für die Zeit des Drehs auch das mediale Dauerspektakel „Brangelina“ in Berlin zu Gast, mit entsprechendem Rauschen im Blätterwald. Und es ist ja auch kein Zufall, dass Tarantino seinen Film in Deutschland gedreht hat – auch wenn die vielen deutschen Schauspieler, die darin mitspielen, sicher auch mit ihm auf Reisen gegangen wären. Seit Donnerstag ist der Film nun hier im Kino zu bewundern. Und trotz vorheriger großer Skepsis seitens des Autors dieser Zeilen ist ‚bewundern‘ wirklich das richtige Wort.

Denn was im Trailer noch wie ein wildes, brutales und schräges Guerilla-Kriegsfilmchen aussieht, in dem ein Horde Soldaten fleißig Nazi-Skalps einsammelt, entpuppt sich als vielfältiger, extrem witziger und subversiver Film. Die „Inglourious Basterds“, also die Bande US-Soldaten, die hinter feindlichen Linien Nazis jagt, ist schon mit drin im Film, bestimmt aber keineswegs voll und ganz das Geschehen oder die Erzählweise. Der Film ist in fünf Kapitel unterteilt, und beginnt mit einer einzigartigen Szene im ländlichen (und besetzten) Frankreich, in der gleich deutlich wird, was den Film über die gesamte Spielzeit ausmachen wird: Das Spiel mit Sprache. Oder besser mit mehreren Sprachen, als da wären Deutsch (sehr viel), Englisch (viel), Französisch (recht viel) und Italienisch (wenig, aber dann brüllend komisch).

Hans Landa, Oberst der SS und gespielt von Christoph Waltz, besucht eine Farm und beginnt die Konversation mit dem Hausherren in feinstem und feierlichem Französisch. Das Gespräch nimmt dann langsam eine dramatische Wendung, nachdem Landa (aus später plausibel werdenden Gründen) ins Englische wechselt. Tarantino spielt nicht nur in dieser Szene virtuos mit den Gefühlen des Publikums, indem er entscheidende Informationen lange zurückhält, um sie dann schleichend preiszugeben. Das Unbehagen im Publikum wächst in dieser Szene beträchtlich, und wäre man in einem Tarantino-Film nicht auf Tarantino-Momente (Stichwort „Bonny Situation) vorbereitet, wer weiss ob man nicht einfach das Weite suchen würde.

Nach der Vorstellung der „Basterds“ im zweiten Kapitel nimmt die Story dann richtig Fahrt auf. Im Mittelpunkt der Story steht die bevorstehende Premiere eines deutschen Propagandafilms in Paris. Der junge Kriegsheld und Hauptdarsteller Frederick Zoller (Daniel Brühl) macht einer jungen Französin und Theaterbesitzerin den Hof, und bemüht sich die Premiere in ihr kleines Kino zu verlegen. Was er nicht weiss, ist, dass die junge Dame Jüdin ist, und ihre eigenen Erfahrungen mit den Nazis gesammelt hat (zu sehen in Kapitel 1).

Auch die „Basterds“ kriegen Wind von der Veranstaltung, bei der neben Goebbels noch einige andere führende Nazis erwartet werden. Über eine Doppelagentin (Diane Kruger spielt den fiktiven Filmstar Bridget von Hammersmarck) wollen sich Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) und seine Waffenbrüder Zugang verschaffen und ihre ganz persönlichen Grüße ausrichten. Dagegen hat natürlich Oberst Landa etwas, der bei der ganzen Sache für Sicherheit sorgen soll… Und wie nebenbei sorgt auch der Film im Film „Stolz der Nation“ (ebenfalls mit Brühl in der Hauptrolle), eine groteske Ballerorgie um einen deutschen Scharfschützen, noch für ein paar ordentliche Lacher.

Bis hin zum infernalischen Finale des Films reiht Quentin Tarantino einige großartige Szenen aneinander, mischt derben Humor immer wieder mit unterschwelliger Spannung und zieht alle Register, um sein Publikum bei Laune zu halten. Die Erzählfäden laufen scheinbar mühelos auf den denkwürdigen Schluss zu. Tarantino, als Regisseur und Drehbuchautor quasi alleinverantwortlich für die Story, hat von dem 70er-Jahre-Streife des gleichen Namens nur den Titel und die Idee des Einsatzkommandos der besonderen Art übernommen.

Bemerkenswert und einzigartig ist die Darstellung der Nazis, die mit klassischen Historienkino nichts gemein hat. Christoph Waltz spielt den eloquenten mehrsprachigen Oberst und Charmeur Landa jenseits der bekannten „böser Nazi“-Klischees, als schillernden Bösewicht, der auch Überraschungen im Gepäck hat. Goebbels, gespielt von Sylvester Groth, ist eine überdrehte Karikatur seiner selbst. Auch Hitler kommt im Film vor, ebenfalls als Karikatur. Beiden Figuren dichtet der Film keine psychologischen Hintergründe an. Insgesamt hat Tarantino mit den üblichen Darstellungen der Nazis als entweder abgrundtief schlecht oder an der Massenhysterie der Zeit verderbte Schurken nichts am Hut. Den Gefallen, die Nazis verstehen zu wollen und ihren Irrsinn zu erklären tut ihnen der Regisseur wohlweisslich erst gar nicht. Wie schon in „Pulp Fiction“ und den „Kill Bill“-Filmen erschafft sich der Regisseur sein eigenes Universum, in dem eigene Regeln gelten.

Dass der Film an seinem Startwochenende u. a. in Deutschland und den USA mehr Geld eingespielt hat als jeder andere Film von Tarantino ist ihm zu gönnen, überrascht aber ein wenig. Immerhin müssen sich die Amerikaner zu rund zwei Dritteln mit Untertiteln herumplagen, was sie traditionell nicht gerne tun. Und mit gut zweieinhalb Stunden ist der Film auch recht lang geworden. Vielleicht war es die Starpower von Brad Pitt, die ein wenig nachgeholfen hat, vielleicht der seit der Premiere in Cannes bestehende Medienrummel. Vielleicht ist aber auch das Publikum von „Inglourious Basterds“ schlicht begeistert, und die Mund-und-Twitter-Propaganda tat ihr übriges. Dafür späche z. B., dass die IMDB-User den Film mit einer durchschnittlichen Bewertung von 8,7 bereits unter die Top 50 aller Zeiten gewählt haben.

5/5

Zerrissene Umarmungen (Los abrazos rotos)

Der spanische Regisseur Pedro Almodovar ist seit fast 20 Jahren eine der wenigen festen Größen des europäischen Films, dessen Filme konstant ein größeres Publikum finden. Seine Geschichten drehen sich gerne um Familiengeheimnisse, falsche Identitäten und ungewöhnliche Beziehungen schillernder Figuren. Auch in seinem neuesten Film „Zerrissene Umarmungen“ sind all diese Zutaten zu finden.

Die Story beginnt mit einem Off-Kommentar von Matteo Blanco (Lluis Homar), einem ehemaligen Regisseur und Drehbuchautor, der den Künstlernamen Harry Caine angenommen hat. Caine ist vor Jahren erblindet – woran, das erfährt das Publikum erst nach und nach in Rückblenden. Caines Produzentin Judit und ihr Sohn Diego stehen Caine im Alltag bei und fungieren als Ersatzfamilie. Bald steht in Person eines jungen Mannes ein fast vergessenes Kapitel aus Caines Vergangenheit vor der Tür, und seine Errinnerungen an den schwerreichen Finanzier Ernesto Martel und seine schöne Geliebte, die Schauspielerin Lena (Penelope Cruz) bestimmen das Geschehen.

Mit vielen Rückblenden und einem doppelten ‚Film im Film‘ (einer Komödie namens „Frauen und Koffer“ und einem Dokumentarfilm zu den Dreharbeiten, holt „Zerrissene Umarmungen“ erzählerisch weit aus. Die Geschichte dahinter bekommt, typisch für Almodovar, erst langsam schärfere Konturen, bietet aber auf dem Weg dahin einige wunderbare Szenen, die allein den Gang ins Kino lohnen. Neben den beiden großartigen Hauptdarstellern Penelope Cruz (hier wäre locker gleich der nächste Oscar verdient) und Lluis Homar sind auch die anderen Figuren des Films wunderbar gezeichnet, sind zuweilen skurril und witzig, aber im Kern immer zutiefst menschlich.

Vom komödiantischen Beginn über viele tragische und dramatische Momente bis hin zum alle Erzählstränge vereinenden Ende ist „Zerrissene Umarmungen“ großartiges Erzählkino, vom Regisseur meisterhaft und souverän inszeniert. Almodovar, der hier wie für die meisten seiner Filme auch das Drehbuch geschrieben hat, versteht es wie kein anderer Anspruch und Ernst mit Unterhaltung und herrlichem Witz zu verbinden, und dabei die Glaubwürdigkeit seiner Figuren zu wahren. Neben seinen übrigen, großartigen Filmen wie „Alles über meine Mutter“, „Sprich mit ihr“ oder „Volver“ braucht sich „Zerrissene Umarmungen“ nicht zu verstecken, und fügt dem ohnehin beeindruckenden Schaffen Almodovars eine weitere Perle hinzu.

5/5

The Hangover

„The Hangover“ ist der bisher größte Überraschungshit diesen Jahres aus den USA, mal abgesehen von „Slumdog Millionaire“. Anders als letzterer wird er sicherlich keine Oscars abräumen, denn der Film ist eine überzogene, zuweilen unappetitliche Komödie, die sich nicht eben dem guten Geschmack verpflichtet hat. Das Grundgerüst der Story ist nichts neues. Vier junge Herren begeben sich von Los Angeles nach Las Vegas, um dort einen Junggesellenabschied zu feiern.

Bräutigam Doug (Justin Bartha) hat dazu seine beiden besten Freunde geladen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Stu (Ed Helms) ist ein unterwürfig-verklemmter Zahnarzt, Phil (Bradley Cooper) ein gutaussehender Hedonist. Der verschrobene Zausel Alan (Zach Galifianakis), Bruder der zukünftigen Braut, ist ebenfalls an Bord. Kaum angekommen macht sich die Feiergesellschafft ans Werk und leert auf dem Dach des ‚Caesar’s Palace‘ eine Buddel Jägermeister. Mehr bekommt das Publikum vom Saufgelage erstmal nicht zu sehen.

Am nächsten Morgen wachen Stu, Phil und Alan in ihrer Suite auf, die aussieht, als hätten Raoul Duke und Dr. Gonzo sich darin gehen lassen. Monströs verkatert und ohne Erinerungen an die letzte Nacht machen die drei einige überraschende Feststellungen. Im Badezimmer gastiert ein (echter und lebender) Tiger, in einem Schrank findet sich ein (echtes und lebendes) Baby, und Doug ist verschwunden. Was bleibt also anderes übrig als die Spur der eigenen Verwüstung aufzunehmen?

„The Hangover“ bietet keine Kost für Feingeister, sondern reißt gerne und fast ausschließlich derbe Zoten. Ohne sich sonderlich ernst zu nehmen fährt der Film einen Haufen Las Vegas-Klischees auf (besoffene Spontan-Hochzeit, Casino-Besuch, Stripperinnen), mischt ein paar übertriebene Nebenstories mit rein (was u.a. Mike Tyson zu einem Cameo-Auftritt verhilft) und frönt ausgiebig dem Klamauk. Die überzeichneten Figuren sorgen ihrerseits für einige gelungene (running) Gags, der Rest ist Slapstick oder schlichtweg albern. Nicht jeder Witz zündet, insgesamt aber stimmt die Quote – „The Hangover“ ist unterhaltsam und witzig, was ja leider für die meisten Hollywood-Komödien nicht zutrifft. Die Formel ist denkbar einfach, wird aber vergnüglich variiert und leidet auch nicht an Überlänge oder Selbstüberschätzung.

„Ein guter Plan muss einfach sein, sonst kann zuviel schief gehen“ – diese Lebensweisheit von Walter Sobchak (aka John Goodman in ‚The Big Lebowski‘) fasst den Film ganz gut zusammen. Sicher kein modernes Meisterwerk, aber ein lustiger Film, der ohne große Stars und Effekte eine überdrehte Story erzählt. Nicht Glaubwürdigkeit zählt hier, sonder das Gelächter im Saal. Und (mehrmals, und laut) gelacht haben in der Vorstellung die allermeisten im Publikum – und dass obwohl es eine Sneak-Preview war und sicher nicht wenige (inklusive des Autors dieser Zeilen) gehofft hatten, es könnte vielleicht „Public Enemies“ laufen…

4/5

Far Cry (DVD)

Wenn man schon mal bei schlechten Actionfilmen gelandet ist, dann doch bitte richtig. So folgt auf „Punisher – War Zone“ nun die deutsch-kanadische Verfilmung des Computerspiels „Far Cry“. Regie führt Uwe Boll, der in den USA als einer der schlechtesten Regisseure ALLER Zeiten gilt, und sich diesen Ruf mit Filmen wie „House of the Dead“, „Alone in the Dark“ und „Bloodrayne“ erarbeitet hat. Die Durchschnittswertung dieser Streifen bei IMDB.com liegt in etwa bei 2,1 – nur zum Vergleich: der Kevin Costner-Langweiler „Postman“ kommt immerhin auf 5,4…

Genug der Vorschusslorbeeren, mehr zum Film. Udo Kier gibt den „Mad Scientist“, der auf einer Insel menschliche Killermaschinen züchtet. Unter seinen „Opfern“ ist Soldat Max (unglaublich aber wahr: Ralf Möller), was dessen Nichte (natürlich eine Journalistin) dazu bringt, ihn auf der Insel aufzuspüren. Hier kommt Ex-Elite-Soldat Jack (Til Schweiger) ins Spiel, denn der hat das passende Boot zum rübermachen. Kaum angekommen geht dann die Action los, es wird geballert und geprügelt, auch an Verfolgungsjagden und sogar einer richtig miesen Bettszene mangelt es nicht.

Ist der Film also schlecht? Ja und nein. Angesichts der unterirdischen Dialoge, der sinnlosen Story, des omnipräsenten C-Movie-Feelings und der miesen Schauspielerleistungen ließe sich schon sagen, dass der Film zu den grottigsten überhaupt gehört. Andererseits scheint mir niemand der Beteiligten das Geschehen bzw. den Film an sich richtig ernst zu nehmen, weshalb man ihn – am besten in Gesellschaft – auch richtig genießen kann, sofern man Spaß an schlechten Filmen hat. Und schlechte Szenen bietet „Far Cry“ wahrlich am Fließband. Fraglich ist eigentlich nur, wer die geschätzten (IMDB) 30 Mio. Dollar für den Mist zur Verfügung gestellt hat – denn ein Publikum jenseits sich beömmelnder junger Männer (die bestenfalls EINMAL die DVD ausleihen) dürfte es auf dieser Erde nicht geben..

1/5

Vicky Christina Barcelona

Viel war zu lesen von „Woody Allen’s return to form“ und „Javier Bardem und Penelope Cruz sind einfach nur herrlich“, davon dass der Film lebensfroh-witzig sei und niveauvoll zu unterhalten wisse. Und all das stimmt auch. Die Schauspieler, die Dialoge, die Schauplätze, die Story – alles großes Kino. Ich habe dieses Jahr kaum was besseres gesehen. Woody Allen hat viel Mittelmaß fabriziert die letzten Jahre, aber wie schon mit „Match Point“ vor gut zwei Jahren kommt er hier mit einem Film um die Ecke gebogen, der all das verbindet, was das Publikum von einem Kinobesuch gern öfter mit nach Hause nehmen würde. Wer da keinen Spaß dran hat, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

9/10

Burn after Reading

„Jesus, what a clusterfuck.“ Besser als J.K. Simmons, in der Rolle eines CIA-Abteilungsleiters, kann man es nicht zusammenfassen. Die Coen-Brüder sind nach ihrer Oscar-prämierten Literaturverfilmung „No Country For Old Men“ zum Nihilismus zurückgekehrt, oder doch mindestens zu ihrer Vorliebe für turbulente, aber sinnfreie Plots. „Burn after Reading“ handelt von zwei Angestellten eines Fitnessstudios, die in den Besitz einer brisanten Daten-CD gelangen, und versuchen daraus erpresserisch Kapital zu schlagen. Eine Reihe von Agenten und weitere Staatsdiener sind bald (unfreiwillig) in die Sache verwickelt, hinzu kommen zahlreiche Seitensprünge und Zufälle, die dann zum oben erwähnten „clusterfuck“ führen.

Die Darsteller (u. a. George Clooney, Tilda Swinton, John Malkovich und Brad Pitt als trotteliger Fitness-Geek) sind sichtbar gut gelaunt bei der Arbeit, und die Coens erzählen ihre Geschichte so trocken wie es eben geht, mischen Slapstick mit Ironie und blicken mitfühlend, aber ohne allzu große Nachsicht auf ihre Figuren (von denen eigentlich keine je versteht was eigentlich genau passiert, geschweige denn warum). Wie schon häufiger  zuvor (bei „Lebowski“ oder „Barton Fink“) haben die Coens die Schauspieler bereits genau im Kopf gehabt, als sie sich ans Drehbuch setzten, und wieder einmal ist ihre Rechnung aufgegangen, weil sie witzige und einmalige Charaktere geschaffen haben, denen man einfach gerne zusieht. „Burn after Reading“ wird eher keinen Oscar bekommen, aber es wird auch niemand, der halbwegs wusste worauf er sich einlässt,  sein Geld zurückverlangen.

8/10

Outlander

Ein Angehöriger einer fernen Zivilisation kracht mit seinem Raumschiff mitten in die Wikingerzeit Norwegens. Kainan (Jim Caviezel) wird bald vom heimischen Wikinger-Stamm gefangen genommen und verliert dabei auch noch seine Hightech-Wumme. Mit im Gepäck hatte der gute Mann bei seiner Bruchlandung ein fieses Alien, von dessen Existenz er die rauen Wikinger (allen voran den von John Hurt gespielten König Rothgar), die mitten in Stammesfehden stecken, aber erstmal überzeugen muss. Nach einigen Auftritten des mit überschaubaren Mitteln am Computer generierten Viechs ist das zwar geschafft, aber gewonnen ist der Kampf noch nicht. Für Freunde des gepflegten Fantasy-Gemetzels könnte der Film Spaß machen, so man denn gewillt ist über die dämlichen Dialoge und die uninspirierte, entsetzlich stereotype Handlung hinwegzusehen. Die Charaktere sind allesamt am Reißbrett entworfen, es mangelt an Ideen jedweder Art. Zwischen der unfreiwilligen Komik und dem ewigen Gebrüll und Gefeier der Wikinger haben sich ein paar anständige Szenen versteckt, aber letztlich ist „Outlander“ nicht Fisch und nicht Fleisch. Für einen neuen „Conan“ wurde zuviel Klimbim mitreingepackt, für eine seriöse Fantasy-Produktion ist der Anspruch zu gering. Wer trotzdem gern bärtige Männer und wilde Bestien in Wäldern und Höhlen kämpfen sehen möchte (aber immer nur nachts bzw. bei wenig Licht!), der darf zugreifen. Ich habe mehr als diesen Streifen auf dem FantasyFilmFest nicht gesehen, aber da waren hoffentlich auch ein paar richtige Perlen im Programm.
3/10

Juno

DER Überraschungserfolg des Jahres in den USA ist die Geschichte einer Teenagerin, die ungewollt schwanger wird. Was in Europa häufiger zum Stoff für Sozialkritik taugt entwickelt Regisseur Jason Reitman souverän zu einer feinfühligen, immens witzigen und glänzend gespielten Komödie. Juno (Ellen Page) hat für ihre prekäre Lage schnell eine Lösung parat: sie sucht kurzerhand das junge Vorzeige-Ehepaar Loring (Jason Bateman und Jennifer Garner) auf, die per Annonce nach einem Adoptivkind suchen.

Schnell ist die Sache geklärt, Juno ist ihr Kind los – nur bekommen muss sie es natürlich noch, und so gibt es für sie in dieser und auch in anderen Richtungen einige Prüfungen zu bestehen. Neben der wahrlich Oscar-würdigen Darstellung von Ellen Page spielen auch die anderen Schauspieler groß auf und erwecken jene herrlichen Charaktere zum Leben, die das Drehbuch zu bieten hat. Von Anfang bis Ende stimmig und überzeugend ist „Juno“ ein wunderbarer Film, der völlig zu Recht in allen Top-10 Listen der US-Kritiker ganz weit oben steht. Großes Kino.
9/10

 

Planet Terror

Robert Rodriguez als Teil des „Grindhouse“-Doublefeatures geplanter Trash-Splatter-B-Film ist nun endlich auch in Deutschland zu sehen. Aufmachen ins Kino sollten sich jedoch nur die Hartgesottenen – zerfetzte (Teil-)Zombies, eitrige Wunden und ein Einmachglas voller Familienjuwelen sind sicher nicht jedermans Sache. Ein Unfall mit chemischen Waffen lässt in seinem Film die Bevölkerung einer texanischen Kleinstadt zu Zombies werden. Bevölkert wird die Szenerie neben den Zombies von wenigen verschont gebliebenen Charakteren. Ein paar großartige, überdreht-irre Momente sind da zu bewundern, etwa eine fachmännisch angebrachte Maschinengewehr-Bein-Prothese oder groteske Splatter-Arien mit Hang zur übersteigerten Unapettitlichkeit. Während Tarantino „Death Proof“ wie üblich dialoglastig inszenierte, gibt Rodriguez seinen Figuren selten Gelegeheit, mehr als zwei Sätze am Stück zu sagen. Wenn es dann doch mal ernst (und sogar romantisch) wird, blendet er „Missing Reel“ (Fehlende Filmrolle) ein – eine Hommage an die mülligen B- oder C-Filme der sechziger und siebziger Jahre, bei denen solche Mängel auch niemanden gestört haben. Dass am Ende gar noch der Bogen zu 9/11 und Bin Laden gespannt wird, kann man dann wahlweise als augenzwingernde Ironie oder ernsthafte Kritik auffassen. Die wohl unbestritten größte Qualität des ganzen liegt darin, eine vergessene Filmkultur noch einmal vor einem größeren Publikum aufleben zu lassen. Für ein Revival wird das aber wohl nicht reichen, auch wenn – streng genommen – zuletzt mit „Crank“, „Snakes on a Plane“ und eben den „Grindhouse“-Filmen ein paar wahrhaft trashige Filme den Sprung auf die große Leinwand „geschafft“ haben. 8/10

Borat

Kaum ein Film hat in letzter Zeit so einen Hype kreiert wie diese Fake-Dokumentation von Sacha Baron Cohen, besser bekannt als Ali G. In seiner Fernsehshow nahm Cohen als selbst ernannter farbiger Slumbewohner (Cohen ist weiß und jüdischer Abstammung) das britische Establishment auseinander. Er stellte sich blöd, entlockte den Leuten ein paar überdeutliche Sätze und machte sich gemeinsam mit seinem Publikum gleichzeitig drüber lustig. Dieses mal ist Cohen ganz zu seiner Kunstfigur geworden. Als vermeintlicher kasachischer TV-Reporter Borat reist er in die USA, um für sein Land zu werben und die Vorzüge Amerikas kennenzulernen. Die Regierung Kasachstans hat gegen „Borat“ protestiert, wo immer es ging. Man sieht sich in den Dreck gezogen, und hat dabei auch noch recht. Allerdings, auch wenn das den Kasachen wohl egal ist, spielt Borats angebliche Herkunft bei seiner Reise eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist, dass sich Borat exakt so verhält, dass man sich ihm instinktiv intellektuell und kulturell überlegen fühlt. Und genau das nutzt er dann aus, um die dunklen Geheimnisse von Menschen auszuloten, die meinen, sie könnten ganz sie selbst sein. Dieses perfide Spiel beherrscht Cohen wie kein zweiter, und das sorgt für ein paar wirklich unvergessliche Lacher.

Borat reist in einem Eiswagen von New York nach Kalifornien, wo er seine vollbusige Traumfrau CJ treffen will. Bereitwillig erteilt ihm auf dem Weg dahin ein Autoverkäufer Auskunft, mit viel km/h er mit seinem „Hummer“ in eine Gruppe Zigeuner rasen müsste, um sie sicher totzufahren. Da erklärt ihm ein Waffenhändler, welches die beste Knarre zum Erschießen von Juden ist. Am übelsten outet sich ein Rodeo-Organisator im Mittleren Westen. Als Borat ihm erzählt, dass Homosexuelle in Kasachstan von der Polizei exikutiert würden, erwidert der Hutträger, dass wünsche er sich auch für die USA. Land of the Free? Danke der Nachfrage, Borat.

Eine herrkömmliche Kritik zu diesem Film wäre komplett unangemessen. Wie lustig sind schon nacherzählte Witze? Wer mal wieder ordentlich ablachen will und kein Problem mit dem extrem hohen Fremdschämfaktor des Films hat, der sollte sich das Spektakel selbst im Kino ansehen. Ein paar gestellte Szenen und Längen sind zwar auch dabei, und ich denke niemand will Borats Nackt-Wrestlingeinlage mit seinem vollschlanken Produzenten sehen (schon aus rein ästhetischen Gründen), aber was zur Hölle? Es darf schallend gelacht werden. Wer kann da schon nein sagen.

8/10

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